„Wo kommt mein Geld an?“ – Aysel Osmanoglu über Geldqualität und die GLS Bank

Shownotes

Wo kommt mein Geld an? Diese Frage stellt Aysel Osmanoglu, Vorstandssprecherin der GLS Bank, und sie meint sie ernst. Für sie ist Geld kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, mit dem wir Gesellschaft gestalten.

Was Geld bewirken kann, hat sie früh erlebt. Sie wächst als Teil der türkischen Minderheit in Bulgarien auf. Mit zwölf wandert die Familie in die Türkei aus und hat dort zunächst nichts. Eines Abends geht die Familie hungrig ins Bett, am nächsten Tag bringt ein Nachbar einen Karton voller Lebensmittel. Mit 18 kommt sie allein nach Deutschland, lernt in Freiburg Deutsch, holt das Abitur nach und studiert Wirtschaft. Bei der GLS Bank fängt sie als Werkstudentin an. Heute führt sie die Bank.

Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel erklärt sie, was hinter dem Begriff Geldqualität steckt. Kaufgeld ist Anerkennung, Kredit ist Vertrauen, Schenkgeld ist Liebe ohne Gegenleistung. Sie zeigt auch, was die GLS Bank als Genossenschaft anders macht. Die Mitglieder bestimmen mit, jeder gewerbliche Kredit wird veröffentlicht, und auch die Vorstandsgehälter sind öffentlich. „Guckt doch nach“, sagt sie.

Darum geht es:

  • Geldqualität und die Frage, was dein Geld eigentlich bewirkt
  • Herkunft, Umbrüche und Menschen, die unterstützen
  • Wie die GLS Bank finanziert und was sie ausschließt
  • Transparenz bei Krediten und Gehältern
  • Wirtschaften in Verbundenheit und das Gutes-Morgen-Festival in Bochum
  • Nachhaltigkeit unter Druck und was Europa wirtschaftlich stark macht
  • Was jede und jeder Einzelne heute tun kann

Und du? Weißt du, was deine Bank mit deinem Geld macht? Schreib es uns in die Kommentare.

0:00 Intro und wer sind die Guten? 5:12 Geldqualität: Kaufgeld, Kredit, Schenkgeld 12:37 Herkunft, Weg nach Deutschland und Umbrüche 27:11 Geld, Haltung und Loslassen 32:35 Die GLS Bank: Genossenschaft und Transparenz 42:56 Wirtschaften in Verbundenheit und das Gutes-Morgen-Festival 52:32 Freiheit, Wohlwollen und Nachhaltigkeit unter Druck 1:05:07 Was jede und jeder tun kann und Blick auf 2050

GLSBank #Geldqualität #DamitDieGutenGewinnen

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00:00:00: Was ich daran liebe ist, dass es eine unglaubliche Kraft da drin ist.

00:00:06: Also nicht zu negieren und so sagen ja das Geld macht das Schlechtes dem einem Menschen bringt hervor oder so.

00:00:13: Es kann auch das Beste in einen Menschen hervorbringen!

00:00:16: Und dann war's plötzlich oh wow wir haben keinem Geld fürs Abendessen und alle so hungrig ins Bett zu gehen.

00:00:23: Am nächsten Tag kam der Nachbarn, hat so ein Karton voller Lebensmittel gehabt und hat uns das geschenkt.

00:00:29: Du sagst du liebes Geld?

00:00:31: Ich liebe Geld ja!

00:00:33: Und als du Vorstandssprecherin wurdest hast du gesagt ich will weniger Geld.

00:00:36: Ist es nicht ein Widerspruch in sich?

00:00:54: Schön dass du wieder bei Damit die guten Gewinnen eingeschaltet hast dem Interview Podcast von ASK.

00:01:00: Mein Name ist Thomas Mönigel und ich spreche hier mit Menschen, die mit ihrem Engagement etwas für unsere Gesellschaft tun.

00:01:07: Mein heutiger Gast ist Eisel Osmonolo.

00:01:10: Sie ist Vorstandsprecherin der GLS-Bank, der ersten sozialökologisch ökonomischen Bank Deutschlands und sie hat einen Weg hinter sich, der mich wirklich beeindruckt.

00:01:19: Als Kind ist sie aus Bulgarien geflohen.

00:01:21: mit achtzehn kamen sie allein nach Deutschland und hat hier erstmal die Sprache gelernt.

00:01:26: Heute führt sie eine der spannendsten Banken des Landes.

00:01:30: Ich bin für Umbrüche geboren, sagt sie über sich.

00:01:32: Und genau darum geht es in diesem Gespräch Um Geld das etwas bewegt, um den für mich neuen Begriff der Geldqualität und eine Bank die sich einmöscht und in ihrem Tunen an das Gute glaubt.

00:01:44: Wir reden über ihr Leitbild wirtschaftend in Verbundenheit – über Ihr kürzlich gefeiertes gutes Morgenfestival mit dreizehntausend Menschen im Bochum und darüber warum eine klimagerechte Wirtschaft kein Verzicht ist sondern schlicht die vernünftigere Idee!

00:01:59: Und Eisel erzählt von einem Moment, mit dem ich nicht gerechnet hätte… Wie sie wegen Armut als Kind hungrig einschlafen musste und wie das ihre Haltung bis heute prägt.

00:02:09: Jetzt geht's los, viel Freude beim hören!

00:02:11: Eiselos Manoulo schön dass du da bist freut mich sehr herzlich willkommen.

00:02:15: Vielen Dank Hallo Thomas.

00:02:17: Wir heißen ja damit die guten gewinnen.

00:02:20: Wer sind denn für dich die Guten?

00:02:22: Das ist echt eine schwierige Frage.

00:02:24: Deshalb stelle ich es ja mal an Als

00:02:25: Du mich eingeladen hast habe ich auch gedacht Es ist schon eine schwierige Frage, weil ich als Mensch ja auch nicht immer permanent nur gut bin.

00:02:33: Sondern auch meine Schattenseiten habe und versuche aber immer mein Bestes oder immer im Sinne von dem was Ich glaube ethisch gut zu sein das zu erreichen.

00:02:44: und daher würde ich sagen da, wo wir Menschen sind und versuchen immer Mensch zu sein.

00:02:50: Und auch in der Wirtschaft wenn wir auf die Wirtschaftsweise gucken, wenn wir im der Wirtschaftsweise den Menschen im Mittelpunkt stellen mit seinen Bedürfnissen würde ich sagen ja das sind dann die guten.

00:03:04: Dann sind aber ziemlich viele nicht guter oder?

00:03:11: Ich glaube ja im Sinne von unserem System wie das Design-Test.

00:03:17: Also wenn wir unsere Wirtschaftsweise oder die Prinzipien unserer Wirtschaftsweise angucken würden, würde ich sagen ja sie sprechen nur ein klein Teil in uns als Menschen an und das ist sehr reduziert.

00:03:33: Das kann man natürlich auch aus der wissenschaftswissenschaftlichen Perspektive verstehen dass Bestimmte Modelle braucht, um das erklärbar zu machen.

00:03:40: Aber wenn wir in unserer Wirtschaftsweise nur auf Gewinnmaximierung und Nutzenmaximierungen ausgerichtet sind dann würde ich sagen ja da befriedigen wir versuchen unser nur Einzelegos zu befriedigen Und auch im Unternehmkontext des Unternehms Ego zu befriedig.

00:04:00: Und jetzt kurz eine Werbung in eigener Sache.

00:04:03: Wenn du immer schon einmal bei der mit den guten Gewinnen live dabei sein wolltest hast Du jetzt die Chance.

00:04:09: Am neunten Oktober wird es abends eine Live-Folge im Rahmen der Zoom Podcast Week in Düsseldorf gehen.

00:04:15: Ich freue mich schon sehr auf diesen Abend mit vielen von euch im Publikum und ganz besonders freue ich mich auf meinen Gast, es wird kein geringerer sein als Michel Friedmann!

00:04:25: Ich kenne Michel Friedman schon viele Jahre und freue mich immer ihn zu treffen um mit ihm zu sprechen – ich bin mir sicher dass das ein sehr spannender Abend wird.

00:04:33: Wenn du Lust hast am neunsten Oktober in Düsseldorf dabei zu sein sind Karten ab sofort und dann zon-podcast-reak.de.

00:04:43: erhältlich!

00:04:44: Ich hoffe, wir sehen uns in Düsseldorfs.

00:04:47: Bin ich denn als... Vorwärts mit dir gleich noch einsteigen, aber das Thema ist gerade sehr interessant.

00:04:53: Finde ich auch?

00:04:53: Bin ich den als einzelne Person überhaupt mündig genug, wissend genug oder in der Lage etwas somit am Wirtschaftssystem zu ändern dass ich nicht mir nichts dir nichts aus versehen dazu beitrage, dass es immer schlimmer wird?

00:05:12: So weit ist möglich.

00:05:14: Ich würde das immer so als Prämisse stellen und sagen, ist es in meiner Möglichkeit?

00:05:20: Und schöpfe ich diese Möglichkeit aus!

00:05:24: Wenn wir auf die GLS-Bank schauen... Ist auch ein Thema der Geldqualitäten wie wir damit umgehen.

00:05:33: Die übersetzen wir uns für uns in Qualitäten wenn wir von Kaufgeld Sprechen, wenn wir tagtäglich unser Lebensmittel einkaufen und es geht um diese Transaktion an sich.

00:05:47: Da steckt aber viel mehr dahinter.

00:05:49: Wenn ich einen Kauf tätige... Ein Lebensmittel kaufe heißt ja das eigentlich?

00:05:54: Ich finde das gut.

00:05:55: vielen Dank!

00:05:56: Ich sehe dass du's gemacht hast.

00:05:58: Das ist so wie Anerkennen.

00:06:00: Das is die Qualität vom Kauffeld Anerkenn.

00:06:04: Beim Kreditvergabe in der Bank geht zum Vertrauen.

00:06:09: Das heißt, ich vertraue das dieses Anliegen was dieser Mensch in die Welt bringen möchte mit diesem Produkt oder mit diesem Projekt erfolgreich wird.

00:06:16: Ich vertrau da darin und ich vertrau dass das Geld auch wieder zurückfließt damit ich das weiter als Kredit vergeben kann also kredite es Vertrauen, Bleigeld.

00:06:26: Und dann gibt's das Schenkgeld.

00:06:27: das könnte man sagen ist das höchste der Gefühle wenn man Kinder hat.

00:06:31: zumindest weiß man dass es dann sehr erfüllend ist und ganz viel schenkt.

00:06:38: Und es ist auch nicht so, habe ich noch nie in meinem Leben erlebt.

00:06:40: Dass es Eltern gibt die dann mit achtzehn Rechnung rüber schieben und sagen, das habe ich jetzt ideales Geneistet gebetet zurück, sondern es ist ja permanent ein Schenken.

00:06:51: Beim Schenke ist er eher die Qualität der Liebe ohne die Gegenleistung zu erwarten um das beflügelt.

00:07:00: Ich stehe mir gerade zu Eltern vor, die zum achtzehnten mit Zinseszins berechnet.

00:07:04: man ausrechnet was sie da so.

00:07:06: Ich glaube, das ist ungekehrt.

00:07:07: Dass man sogar zum Lebensstaat noch mal mehr dazu gibt oder?

00:07:10: Ja

00:07:11: ich glaube, dass es üblicherweise glücklicherweise.

00:07:14: Also in diesen Qualitäten wenn man sich das vergewissert und sagt was ist eigentlich mit dieser wie gehe ich damit um was will ich eigentlich damit ausdrucken in diese Handlung dann kann man schon darin etwas bewegen mit diesem Bewusstsein.

00:07:30: und wenn wir das multiplizieren und alle Menschen in der Welt so handeln würden Ich glaube schon, dass wir da in der Veränderung herbeiführen würden.

00:07:46: Ein Bachelor.

00:07:51: Aber

00:07:51: das ist der richtige Fuß mit Gewinnmaximierung und Nutze?

00:07:53: Ja,

00:07:54: genau!

00:07:55: Und dann habe ich noch... Ich hab sogar damals am WÖH diesen deutschen Standard-Lehrwerk für BWL als Studie mitarbeiten dürfen.

00:08:02: Das war total toll, wirklich Spaß gemacht.

00:08:05: Dann habe ich auch Wirtschaftswissenschaften studiert als Master und dachte, ich stecke jetzt in diesem Thema relativ tief drinne.

00:08:12: Entweder habe ich extrem schlecht studiert und ganz vieles nicht gelernt von dem ich dacht, ich hätte es gelernt oder mir ist dieser Begriff nie über den Weg gelaufen.

00:08:21: Geldqualität, das habe ich... Also mein Eindruck war gerade, ich habe das zum ersten Mal im Leben den Begriff Geldqualitet gehört.

00:08:28: Heißt Geldqualität zu entscheiden wofür nutze ich Geld?

00:08:34: Wofür gebe ich Geld aus?

00:08:35: und was macht diese Qualität dann aus?

00:08:39: Das wird dir in dieser Podcast sehr oft begegnen weil wir das Geld an sich nicht als an sich als Wert nehmen, sondern die Wirkung des Geldes.

00:08:55: Also das heißt ich habe eine Möglichkeit mit dem Geld Gesellschaft zu gestalten und es ist ein soziales Gestaltungsmittel.

00:09:03: Ich kann unsere Volkswirtschaft gestalten, ich kann das miteinander gestalten Und wenn man in diesem Kern kommt zum was machen wir mit dem geld?

00:09:12: Was ist die Wirkung?

00:09:13: dann kommt man nicht drum herum zu sagen, was sind die Qualitäten an denen wir uns ausrichten wollen.

00:09:20: Und das ist eben nicht bei der GLS Bank mit dem Geld noch mehr Geld zu machen also in diesem Casino-Geld.

00:09:26: Das ist das vierte wahrscheinlich Moment wenn ich so gut umgehen kann und nicht umgehen wollen dass man am Kapitalmarkt das sinnlos einfach investiert um Geld mit dem geld mehr Geld zum Machen ohne sich zu fragen Was ist die Wirkung?

00:09:40: In welchen Unternehmen fließt es in welchen Bereichen sondern zu sagen, das ist ein bewusstes Gestaltungsmittel.

00:09:46: und dann kommt man an diesen Qualitäten.

00:09:48: Und einfach bei sich das zu beobachten was macht es eigentlich mit mir?

00:09:53: Das finde ich sehr spannend weil da sind ja alles Glaubenssätze eigentlich dass wir haben wenn wir mit Geld oder im Wirtschaftswissenschaften uns überlegt haben.

00:10:02: Lass uns das Beispiel nochmal wo wir beim Thema sind.

00:10:04: Ich habe hundert Euro.

00:10:07: Die Frage ist wie gebe ich sie aus?

00:10:08: Gebe ich zwanzig Euro fürs Kino aus?

00:10:11: Vierzig Euro für Alkohol?

00:10:13: Stecke ich vierzig Euro in irgendein ETF, stecke ich zwanzig Euro in einen... Ich gebe gerade zu viel Geld.

00:10:19: Das war ein hundert Euro, merke ich schon.

00:10:20: Gebe ich Geldoffentagesgeldkonto bei der GLS Bank?

00:10:24: Spende ich etwas an den

00:10:25: NABU?

00:10:27: Das sind quasi die Fragen von Geldqualität.

00:10:30: Was mache ich mit dem Geld das mir zur Verfügung steht

00:10:33: für mich und die Welt?

00:10:34: Ich habe ein NABO!

00:10:36: Man kann auch Spende oder Schenken nehmen wir mal an ist es keine zweckgebundene Spende sondern Du verschenkst das und fragst gar nicht, was habt ihr mit dem Geld gemacht?

00:10:47: Sondern sagst hey hier habt ihr die ... hundert Euro.

00:10:53: Ich nehm's dir gleich weg!

00:10:55: Okay ich geh nicht ins Kino euch verstanden.

00:10:58: Du nehmst die fünfzig Euro.

00:11:00: Da kommen die Banker zu dir im Podcast und schon so die ganzen Hundert Euro weg.

00:11:07: Und dann kann Nabu entscheiden in dem Moment, was sie mit dem Gelb machen.

00:11:11: Sie können auch ein, keine Ahnung Geburtstag eines Mitarbeitenden feiern, einen Kuchen kaufen.

00:11:18: Das sollte dich damals nicht mehr angehen.

00:11:20: also das ist nicht so dass du sagst ich klammer mich dann.

00:11:22: und dann frage ich sondern hey macht damit ihr werdet was sinnvolles damit machen?

00:11:26: Ich schenke es euch!

00:11:31: Und mit dem ETF?

00:11:33: da sind wir schon im Kapitalmarkt.

00:11:35: Es ist ein synthetisch gebildetes Index.

00:11:41: woran sich das orientiert.

00:11:43: oder habe ich da hinter tatsächlich Unternehmen, die dahinter stehen zum Beispiel im Unternehmensfonds und denen ich quasi mein Geld gebe ausleihe damit sie Gutes wenn wir schon dabei sind erneuerbare Energien finanziere oder ökologische Landwirtschaft oder Bildung und Kultur.

00:12:02: Also das sind so die Fragen was passiert eigentlich wo kommt mein Geld an?

00:12:07: Und dass einfach sich bewusst zu machen.

00:12:10: Schöne Grüße gehen raus von meinen alten Freund und Kupferstecher Jörg-Andreas Krüger vom Labo, der auch schon hier im Podcast war.

00:12:16: Und wir uns hier erst kennengelernt haben und seitdem fast unzertrennlich sind.

00:12:19: Oh wow!

00:12:22: War das eigentlich für dich in deinem Aufwachsen oder deiner Biografie irgendwie vorgezeichnet dass du mal Vorständen einer Bank wirst?

00:12:32: Ich glaube nicht... Aber dass sich mit Geld was zu tun hat in meiner Biografie, das finde ich schon vielleicht so eine Ahnung.

00:12:43: Es ist ja immer spannend, man kann seine Biografien also rückwärts verstehen, was alles passiert?

00:12:48: Das ist gar nicht in dem Moment... Ich weiß nicht warum ich jetzt hier sitze!

00:12:52: Aber irgendwie in fünf Jahren gucke ich hin oder einen besten Freund, der wusste es wahrscheinlich auch nicht.

00:12:57: Er macht ein Podcast und ist ein ganz netter Menschen Und jetzt seid ihr Freunde.

00:13:01: Wow, das hat den Sinn so rückwärts geschaut und ich hatte in meiner Biografie... Ich bin ja in Bulgarien aufgewachsen bis ich zwölf war.

00:13:10: Wir waren eine türkische Minderheit und ich glaube in so einem kommunistischen System aufzuwachsen wo augenscheinlich alle gleich sind und auch begrenzte Mittel haben und wenn sie ein Mittel haben für die meisten der Menschen die Produkte gleich aussehen.

00:13:31: Also dass man damit umzugehen lernt, was heißt das eigentlich?

00:13:36: Alles zu haben?

00:13:37: also wir sind ja... Wir haben uns gut ernährt und hatten uns so weiter und dennoch nicht individuell.

00:13:48: Dann in der Türkei.

00:13:49: als wir in die Türkeis ausgewandert sind, hatten wir gar nichts.

00:13:54: Also meine Eltern haben das ganze Geld, was in der Tasche hatten ausgegeben für die Miete und für die Kaution.

00:14:02: Und dann war es plötzlich oh wow wir haben kein Geld fürs Abendessen und alle so hungrig ins Bett zu gehen.

00:14:08: Am nächsten Tag kamen der Nachbarn hat so ein Karton voller Lebensmittel gehabt und hat uns das geschenkt.

00:14:16: Also einfach das auch zu erleben!

00:14:19: Was sind so die?

00:14:20: Was macht eigentlich Geld?

00:14:21: und dann als Vorständin weder das eine noch das andere zu negieren.

00:14:25: Und nicht zu sagen, wow ich habe echt... Ich hab' so ein Privileg gerade dass sich gut verdiene und eine sinnvolle Tätigkeit hat und mir das viel Freude macht aber auch das andere erlebt zu haben was bedeutet wenn du in den Materiellen quasi eingeschränkt bist Und dass meine Eltern mich dann in so einer Situation ermutigen, meinen Träumen nachzugehen.

00:14:52: Ohne mir das Gefühl zu geben wir haben kein Geld und du kannst es nicht.

00:14:57: Wahnsinn!

00:14:58: Ja und dann vorstellen den Einer Bank zu sein mit dieser Erfahrung.

00:15:04: ich glaube das hat Sinn.

00:15:06: Dass sich vorstellen werde wahrscheinlich nicht vorgezeichnet aber dass ich das irgendwie mit Geld umzugehen Qualität und Weise, wie ich es im Studium gelernt habe.

00:15:19: Das ist glaube ich schon ein bisschen Skipschancen ja.

00:15:22: Und wahrscheinlich auch einen anderen wirklich einen anderen Blick auf Geld zu haben als jemand der schon mit den ersten fünf Millionen auf dem Konto großgebrochen worden ist.

00:15:30: Stimmt das du mit achtzehn zum Studium nach Deutschland gekommen bist oder noch gar kein Deutschkontest?

00:15:35: Ja!

00:15:36: Es war nicht mal im Studium.

00:15:38: also ich hatte einen Studienplatz in der Türkei Und dann habe ich mich entschieden nach Deutschland zu kommen, um die Sprache zu lernen.

00:15:45: Dann habe ich echt eineinhalb Jahren in Freiburg Deutsch gelernt und in der Zeit auch mein Studienplatz in der Türkei einfrieren lassen, damit ich wieder zurückkommen kann.

00:15:57: Hat sich aber gezeigt dass ich mich gut und wohl gefühlt hab und gesagt habe okay ich kann... Ich habe dann die deutsche Abitur hier nachgeholt und habe angefangen zu studieren.

00:16:07: Genau umgekehrt wie bei dir erstmal Volkswirtschaftslehre Grundstudium abgeschlossen in Heidelberg und dann habe ich mich entschieden etwas viel.

00:16:17: Ich glaube, das war die Intention viel lebensnah zu sein als volkswirtschaftliche Modelle und die große Zusammenhänge zu verstehen aber auch nicht so irgendwie doch superhandeln zu können, so lebenspraktisch handeln zu kann.

00:16:34: und es war dann die Entscheidung bewählt zu studieren bin nach Frankfurt umgezogen und habe dann Supply Chain Management und Wirtschaftsinformatik im Hauptstudium mit den Schwerpunkten studiert.

00:16:47: Und als wäre die ganze Geschichte nicht schon schräg genug, dann hast du... Dann hast du, also warum sie überraschend ist, vielleicht will ich mal drüber reden?

00:16:56: Aber du hast dann als Werkstudentin bei der GLS Bank, Ökobank später GLS-Bank zusammengefuseniert angefangen und hast dich wirklich von der Werkstudentin Trainyship Stück für Stück vorangearbeitet bist du irgendwann zur Vorstandssprecherin geworden bist.

00:17:13: Das alleine ist ja schon eine sensationelle Geschichte, aber wenn man sie von ganz vorne liest vom Bulgarien über deinen ganzen Weg bist du dann mit ich glaube mit vierzig bis zu Vorstandsprechern geworden oder Vorständen?

00:17:26: Ist dir das eigentlich bewusst?

00:17:28: was für eine unmögliche Geschichte das ist die Du hast?

00:17:32: Nein ich stecke ja drin!

00:17:35: Ich kenne ja das nicht anders.

00:17:37: Also wenn man selber trennsteckt, ich kenne das nicht anders.

00:17:40: Das ist so für mich mein normales Leben.

00:17:45: Ja aber wenn du das so sagst...

00:17:49: Ich glaube es ist für ganz viele Menschen die...

00:17:53: Ich merke Thomas gerade, dass mir super unangenehm darüber zu sprechen.

00:17:58: Ich lasse dich auch gleich wieder von der Angel!

00:18:01: Aber es ist glaube ich für ganz vielen Menschen, ist das eine wirklich symbolhafte vorbildhafte Geschichte weil sie mittlerweile in Deutschland immer häufiger heißt.

00:18:10: Allein das Elternhaus entscheidet schon, was aus dir werden kann und das, was du an Schulbildungen der Grundschule bekommst und ob du Leute hast, die dich unterstützen oder nicht?

00:18:19: Und dass schon sehr viel der Herkunft vorpognostiziert wie wahrscheinlich es ist, dass du eines Tages mal in einem DAX-Bank MDAX, was auch immer Vorstand überhaupt landen kannst.

00:18:33: Allein schon die Vorstellung, dass es aktuell in Deutschland immer noch mehr Christians im Dachs gibt als Frauen.

00:18:39: Auch das ist ja nochmal eine Geschichte dabei.

00:18:41: So spannend nun!

00:18:41: Das ändert sich mal mit der Zeit?

00:18:43: Ich glaube eine Zeit lang war's mehr Thomas und Andreas glaub ich.

00:18:46: jetzt sind die Christians.

00:18:48: Spannend.

00:18:48: Ja, ich bewerbe mich extra nicht damit nicht noch ein Thomas dabei

00:18:51: ist.

00:18:52: Schon vorbei?

00:18:53: Schon simpel.

00:18:53: Ähm... Ich kann das nachvollziehen.

00:18:57: und dennoch bin ich wieder bei dieser Vereinfachung.

00:19:03: Ich glaube, dieser Privileg was wir in Deutschland haben das kann man nicht laut und öfters genug sagen dass diese Hürden natürlich bis dahin muss man kommen.

00:19:15: Aber wenn du studieren möchtest es ist nicht die Hürde des finanziellen Enormen da wie in UK oder USA.

00:19:23: Das muss man sich auch mal klar machen.

00:19:29: Gleichwohl merkt man das auch.

00:19:32: Ich merke es jetzt bei meiner Tochter und wir sind beide Akademiker, mein Mann ist Physiker, ist super unterstützend, auch inhaltlich.

00:19:41: Und ich habe neulich zu meinem Mann gesagt meine Eltern haben mir bei den Schul-Sachen nie geholfen Es konnten sie einfach nicht Also schon in der Türkei gar nicht und seine Eltern auch nicht und alleine schon dass Sie diesen Privileg haben, dass wir AkademikerInnen sind und sie auch dadurch Unterstützung bekommt.

00:20:03: Das ist schon ein Riesenunterschied ja!

00:20:06: Und die Wahrheit gibt's auch... das möchte ich... Es wirst du glaube ich sehr oft merken, dass sich diese schwarz-und-weiß-sehr schwer tue Auch mit dem guten und schlechten.

00:20:16: Merkst du so ne?

00:20:18: Ich glaub unser Leben ist schon komplex und wir als Menschen fühlen uns sicher.

00:20:22: wenn wir versuchen das einfach zu machen geht es mir auch so Riesenprojekt vor mir habe, dann denke ich was ist der nächste Schritt?

00:20:28: Wie kann ich jetzt ein Stück weiter kommen und was ist die nächste

00:20:31: Entscheidung?".

00:20:32: Und so rob man sich quasi.

00:20:34: Das große Kleiner damit es handhabbar ist das verstehe ich.

00:20:39: aber dass wir sagen ja es ist komplex sind nicht nur die Eltern Es ist auch das Umfeld das sind die Freundinnen und Freunden.

00:20:47: Ich hab in Freiburg ganz viele tolle Menschen erlebt die mich bei der Sprache so unterstützt haben, bei der Bewerbung in den Unis so unterstützten.

00:20:58: Das war unglaublich!

00:20:59: In meinem Arbeitsfeldwelt habe ich so viele Menschen erlebt, die mich unterstützt und mir die Möglichkeit gegeben haben.

00:21:08: Ich finde das ist schon ... richtig große Schatz, wenn man das ganz seitlich betrachten würde und nicht nur durch diese Erzählung schon die Möglichkeit zurücknehmen.

00:21:19: Das ist vielleicht oder das Horizont sehr weiter?

00:21:22: Es geht es geht so viel, wenn sich miteinander unterstützt und eben keine Hürden baut.

00:21:28: Ich habe es erlebt ich durfte in Nürnberg dieses Jahr die Oberbürgermeisterwahl mit begleiten und dass Nasser Ahmed Kind von Migranten angetreten.

00:21:39: die sind zu Fuß nach Deutschland gekommen und haben gesagt, wenn du dich anstrengst wird das was.

00:21:45: Und der hat einen Nachbarin diese Tante nannten, die diese Familie irgendwie ihre Fettiche genommen hat sich gekümmert hat dass sie verstehen wie es ja so funktioniert und worauf man achten kann und sollte und mir ganz viel Fleiß und Hut hat er geschafft, dass er jetzt am Ende in einer Stadtregierung von Nürnberg sitzt und auch so eine tolle Geschichte geschrieben hatte.

00:22:02: ich für diese Geschichten muss noch mehr erzählen weil es ist eben... Es wird zu oft als unmöglich erklärt aber es ist nicht unmöglich.

00:22:10: Ich habe von dir den Satz gelesen, ich bin für Umbrüche geboren.

00:22:14: Ergibt er sich aus deiner Geschichte oder wo kommt der her?

00:22:25: Ich glaube solche vermeintliche Wahrheiten ist je nachdem wo man aus welchem Zeitpunkt, aus welchen Stand man auf die Biografie schaut.

00:22:40: also wenn ich mal das wirklich aneinander jetzt rein würde würde ich sagen Als türkische Minderheit in Bulgarien geboren, in der Türkei als Minderhalt weiter versucht Fuß zu fassen und ein Leben aufzubauen.

00:22:58: Das sind hier in der Biografie.

00:22:59: und dann nach Deutschland zu kommen.

00:23:01: In Deutschland bin ich sehr oft auch umgezogen vom Freiburg nach Heidelberg von Heidelberg nach Frankfurt zeitweise in Aachen gelebt, dann in Bochum.

00:23:09: Also das sind ja immer so kleine Veränderungen.

00:23:12: und wenn man das schauen würde hast du auch gesagt es ist jetzt keine Lineare geboren in Deutschland und in Deutschland gestorben.

00:23:24: Das sind ja kleine ... In der Biografie schon Umbrüche aus dem Konventionellen geschaut, wenn man sich so einen linearen Lebenslauf vorstellen würde Und zu dem Zeitpunkt, glaube ich, hatte auch die Aufgabe der Vorstandssprecherin.

00:23:39: Das muss ich mal einordnen wann es genau war.

00:23:42: aber das sind ja immer wieder in der Biografie bestimmte Umbrüche und dass ich damit gut umgehen kann könnte auch etwas sein was sich da rein interpretiert habe.

00:23:54: Umbruche machen ja vielen Leuten Angst so oh Gott!

00:23:58: Sollte ich mein Job kündigen, da kommt nie wieder was Besseres.

00:24:02: Solltet die Stadt wechseln?

00:24:03: Oh Gott, oh Gott, da kenn' ich ja kein... Diese Ängste haben ja viele Menschen und dadurch wird man auch so ein bisschen veränderungsresistent.

00:24:12: Du hast diese Ängsten nicht oder?

00:24:16: Vielleicht bin ich einfach Geübter.

00:24:21: Sehr gute Antwort.

00:24:24: Sehr guter Antwort.

00:24:26: Ängstig!

00:24:27: Ich weiß nicht.

00:24:28: Bin der Angst zu groß.

00:24:30: Ist Angst zu gross finde ich?

00:24:32: Ich glaube schon, dass man Sorgen ... auch wenn ich das Studium mit mir Sorgen gemacht habe.

00:24:37: Wenn ich eine Prüfung mal nicht geschafft hab und gesagt hatte, oh wow, gibst du auf?

00:24:43: Und dann doch nicht aufzugeben und dran zu bleiben.

00:24:47: Also ich glaub schon, daß ich Sorgen habe aber daß sich so Angst habe.

00:24:51: Das ist etwas, das ich mir gerne anschaue, aber mich davon nicht leiten möchte.

00:25:01: Es gibt ja auch diesen Satz im Rheinischen, es hätten noch immer Jodje-Jange.

00:25:05: Ich finde das ist auch gut wenn man das so immer mit sich herumträgt.

00:25:10: Es geht auch weiter und die Welt geht nicht unter und es kommt auch wieder was Gutes auf, dass man sich auch in Veränderung reintraut und nicht vor allem immer nur Angst hat.

00:25:18: Aber sag mal hast du dir Erfahrung gemacht?

00:25:22: Also wenn ich so überlege in diesen schwierigen Situationen... das Gefühl habe ich bin auf mich alleine gestellt, könnte etwas sein wo ich Angst bekomme oder die Sorge größer wird.

00:25:35: Und ich hab Gott sei Dank nie erlebt wenn ich um Hilfe gebeten habe.

00:25:40: vielleicht habe ich erlebt dass sich nicht um Hilfe bitten konnte aber wenn ich über Hilfe geboten habe dass keiner mir nein gesagt hat das habe ich nicht erlebt.

00:25:52: Ich glaube dass wenn wir uns das bewusst machen wenn jemand sagt hey kannst du mir helfen dass jeder alles in dem moment lässt um jemandem zu helfen und wenn wir das noch stärker in der gesellschaft stark machen?

00:26:08: Ja, dann denke ich genau.

00:26:10: Das können wir dann überwinden.

00:26:13: Es ist noch was philosophisches mit rein und dann kommen wir irgendwie auch weiter leicht zur gls-bank.

00:26:19: Wir wissen ja

00:26:20: keine philosophische frage oder tese jetzt dass es lieben.

00:26:24: ja stimmt du hast recht das ganze leben verändert sich ja ohnehin ständig.

00:26:31: Es ist die ganze Zeit im Fluss und wir schreiten halt in der Zeit voran, und Dinge um uns herum verändern sich – und wir selber auch!

00:26:38: Und was scheinbar so ein menschlicher Punkt bei vielen ist, ich versuche alles um mich herum festzuhalten während es sich verändert statt einfach Dinge loszulassen, Dinge laufen zu lassen, Dinge in Veränderung zu lassen.

00:26:49: Dieses Festhalten ist ja auch Energie.

00:26:50: das macht sehr total schwierig.

00:26:52: vielleicht ist es auch einfacher sich in einer gewissen Lebenszufersicht mit dem Leben treiben zu lassen.

00:26:59: Das war jetzt philosophisch, oder?

00:27:00: Das

00:27:00: hast du richtig schön gesagt.

00:27:02: Ich danke dir!

00:27:05: Ein... zwei Sachen noch bevor wir zur Geldesbank kommen.

00:27:09: ich habe einen Widerspruch, den verstehe ich noch nicht.

00:27:11: Du sagst du liebst Geld Und als du Vorstandsprecherin wurdest hast du gesagt, ich will weniger Geld.

00:27:18: Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

00:27:24: Also bei der Vorstandssprecherin ob ich mehr als meine Vorstandskollegen verdiene geht ja nicht darum, dass ich das Geld liebe oder hasse oder nicht damit umgehe sondern es geht um die Menge.

00:27:43: Und was sich daran liebe ist und das was ich dir vorhin auch so versucht habe mal aus meiner Perspektive zu schildern, dass es eine unglaubliche Kraft da drin ist, damit umzugehen.

00:27:58: Also nicht zu negieren und so sagen, ja das Geld macht das Schlechtes dem einem Menschen bringt hervor oder so.

00:28:05: Es kann auch das Beste in einen Menschen hervorbringen.

00:28:09: Damit das also anzuschauen, sagen hey jetzt unternehme ich mir diesen Geld etwas?

00:28:16: Und das habe ich in der Hand, dass in die Richtung zu lenken oder in die richtung zu lenke Und in diesem zu sein, in diesem Möglichkeit-Raum zu sein.

00:28:26: Das liebe

00:28:27: ich.".

00:28:29: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

00:28:35: Es gibt etwas ganz banales von meinem Vater, der mir das später erzählt hat, dass unser Nachbar ihm das erzählt hätte.

00:28:45: Hat er mir mal ganz früh gesagt und gesagt, tu was Gutes!

00:28:51: Schmeiß es ins Meer so etwas... im übertragenden Sinne und irgendwann bringen die Wellen das zurück.

00:28:59: Und wenn nicht, dann haben wir wenigstens die Fische was davon

00:29:03: gehabt.".

00:29:04: Das fand ich so schön!

00:29:07: In der Hand... also nicht da sind wir wieder bei diesem Festhalten, solange ich etwas tue und Gutes tue ...und festhalte dass was zurückkommt und es muss in einer Gegenseitigkeit sein Dann ist das super anstrengend und energieraubend, wie du es gesagt hast.

00:29:25: Aber wenn ich davon mich befreie und sage, tu was gutes!

00:29:29: Und ich kippe das in die Welt frei... ...und irgendwann in dieser Lebensenergie, was du beschrieben hast, in diesem Fluss kommt es vielleicht zurück und wenn nicht dann haben wir wenigstens die Fische etwas davor gehabt.

00:29:42: Das war dich richtig schön!

00:29:45: Ich glaube, dass trägst du durch.

00:29:47: aber ich glaub Zu jeder Lebensphase gibt es ja was unterschiedliches, was bei einem resoniert und was nicht.

00:29:54: Und es gab bestimmt ganz viele Toleratschläge.

00:29:57: entweder waren zu früh oder zu spät oder gerade an Time und deswegen resoniert das eben nicht.

00:30:04: Ich glaube dass es im Moment würde ich sagen draufzuschauen wie ich mit meiner Intuition in die Führung gehe.

00:30:16: Das ist jetzt mein Lernfeld daran.

00:30:18: Also das habe ich auch so als Tipp bekommen, wo es um Intuition ging und wie wir intuitiv führen können.

00:30:28: Und es hat mich sehr gereizt da drin in diese Übung zu bleiben.

00:30:32: Habe ich das überhaupt?

00:30:34: Wenn wir in die Wirtschaftsweise schauen sind wir eigentlich sehr kognitiv der Kopf entscheidet und die Argumente usw.. Und dass wir noch ein bisschen tiefer in das Herz kommen, ist ja sehr selten.

00:30:45: Und dann in die Seele zu kommen und zu gucken ... Ah!

00:30:48: Wie offen bin ich?

00:30:49: Was will die Welt von mir?

00:30:51: Das ist da drin... Und aus dieser Intuition haben wir eigentlich als Kind schon sehr angeboren, ne?

00:30:58: Richtig falsch.

00:30:58: Ja, nein.

00:30:59: Dann wenn man irgendwas nicht so kosche gemacht hat, guck mal auf die Eltern und so.

00:31:04: Also diese Intuition, haben wir, das verlernen wir dann.

00:31:07: Und jetzt da reinzukommen und es in diese Wirtschaftswelt Und mal auszuprobieren, was macht das eigentlich?

00:31:13: Das finde ich total spannend.

00:31:15: Jetzt als Rat einfach mal das anzunehmen und sagen, ah, das irritiert mich!

00:31:19: Ich liebe Irritation!

00:31:20: Das heißt ja, jetzt bin ich an irgendwas dran, was ich noch nicht kenne... ...ich bin dann super neugierig, was es ist.

00:31:26: Und da drin zu bleiben in so einer Übung find' ich total Spannend gerade.

00:31:32: Es wird einem auch viel abtrainiert.

00:31:34: Erzähl mal!

00:31:37: meinem vorherigen Job, aus über zehn Jahren her kam mal ein Kollege zu mir.

00:31:41: da war ich Prokurist und sagte zu mir Mensch du gehst ja so gut mit den Leuten und am Ende funktionieren die Dinge.

00:31:47: Nach welchem der verschiedenen Führungsmodelle Arbeit bist du denn?

00:31:51: Und dann zählte der mir irgendwie sieben Führungsmodell auf, die er aus dem Kopf hatte.

00:31:54: Hatte auch alle im Studium irgendwann mal gehört,

00:31:57: dachte aber auch

00:31:58: nach keinem einzigen.

00:31:59: ehrlicherweise weil... Ich find so, Modell A und jetzt mach ich lesse fair.

00:32:04: Aber dann bin ich irgendwie dominant oder was auch immer.

00:32:06: Das fand ich sowieso immer total absurd, dass man das so festschneiden will.

00:32:11: Und vielleicht war das Modell damals schon intuitive Führung?

00:32:14: I don't know.

00:32:14: aber es war tatsächlich der Gedanke von ich mache das, was ich für richtig halte und nicht das wo mich hier irgendein BWL Papst gesagt hat, wie man zu führenden am Unternehmen.

00:32:24: Okay muss mir drauf achten jetzt.

00:32:25: Wertschätzend mit diesen Menschen die diese Modelle entwickelt haben um uns die Welt einfacher zu erklären.

00:32:31: Das finde ich schon mal.

00:32:35: Wo wird zur GLS-Bank rübergehen?

00:32:37: Ja,

00:32:38: sind wir eigentlich schon mitten drin aber... Eigentlich

00:32:40: sind wir mitten drinnen!

00:32:41: Aber wir müssen es noch einmal erklären.

00:32:42: Ich glaube der Name GLS Bank, der sagt den meisten etwas sieht.

00:32:45: GLS ist über fünfzig Jahre alt und nennt sich eine sozialökologische Bank.

00:32:49: Social ökologisch ökonomischer.

00:32:51: Guck mal, das habe ich schon auch nicht mit aufgeschrieben.

00:32:54: Ähm ... Aber was macht ihr wirklich anders als meine Sparkasse bei mir vor Ort oder auch die Deutsche Bank?

00:33:02: Okay, dann weil du die Sparkasse und die Deutsche bank erwähnt hast fange ich an mit dem Rechtsfonds.

00:33:08: Mit der Rechtsform.

00:33:10: Der Deutsche Bank ist eine Aktiengesellschaft, die GLS-Bank ist eine Genossenschaft.

00:33:17: das heißt wir haben Genossinnen Mitglieder die bei uns Anteile zeichnen und somit auch uns das Eigenkapital zur Verfügung stellen.

00:33:27: Das Eigenkapital brauchen wir einerseits, um die Kredite zu vergeben weil wir Eigenkapitel unterlegen.

00:33:34: Also unsere Krediten mit der Eigenkapitale unterlegen müssen.

00:33:37: und auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig dass wir diese Vielfalt von Menschen und Mitgliedern haben damit sie an dieser Arbeit teilhaben können und teilnehmen können.

00:33:48: Und wir haben eine Generalversammlung wo wir alle unser Mitglieder Einladen, dass sie an unserem Berichtenteil nehmen können.

00:33:57: Wir als Vorstand sind ja berichtspflichtig und der Aufzissrad auch.

00:34:00: Und der Aufsissrad wird von den Mitgliedern gewählt damit Sie uns einerseits beraten und auf der anderen Seite auch beaufsichtigen können.

00:34:08: wir machen ganz viele Mitgliederveranstaltungen so das die Menschen, die an dieser, denen das die Bank gehört, dass sich einbringen kann.

00:34:20: Wir haben mittlerweile auch Formate, wo wir ein Anliegen habe.

00:34:23: Das auch ausformulieren und das Einbringen als Input und auch Resonanz einholen damit wir dann im Sinne unserer Mitglieder handeln können haben Anlage- und Finanzierungsgrundsätze, was wir uns über die Jahre entwickelt haben und vorgenommen haben.

00:34:43: Dass wir zum Beispiel bestimmte Felder nicht finanzieren weil es dazu ökologische soziale Alternative gibt wo wir denken da ist das Geld besser angelegt besser gelingt als wenn zb in fossile Industrie lieber erneuerbare Energien als fossile industrie keine Atomkraft, keine Drogen und so weiter.

00:35:06: Das sind die Ausschlusskriterien.

00:35:08: Und dann haben wir auch...

00:35:12: Muss ich Angst haben dass eine andere deutsche Bankgeld den Drogen anliegt?

00:35:17: Oder ist das eurer Grundsätze oder muss ich wirklich Angst haben, dass es ein anderer tut?

00:35:23: Müssen ja keine Namen nennen!

00:35:25: Naja also die Frage ist was du finanzierst.

00:35:30: ne Also wenn du zum Beispiel Felder wo Drogen angebaut werden und so weiter, irgendwie in diesem Geschäft mit drin bist.

00:35:40: Und deine Finanzflüsse nicht kennst?

00:35:46: Entschuldigung ich wollte dich damit nicht unterbrechen aber es schockiert mich gerade.

00:35:52: Es ist ja immer eine Frage, in welches Unternehmen?

00:35:55: und kann ich das überhaupt nachvollziehbar machen?

00:35:57: was mit dem Geld ist?

00:35:58: natürlich musst du jetzt wegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, das sowieso in deiner Governance gut im Greif haben.

00:36:08: Aber auch bestimmte Prostitutionen, Menschenhandel usw.

00:36:15: Es passiert irgendwo, wo jemand finanziert ist und sich davon zu distanzieren und sagen, dass es etwas was wir in der Welt nicht unterstützen.

00:36:27: Anlage und Finanzierungsgrundsätze.

00:36:29: Und dann haben wir auch die Grundbedürfnisse des Menschen, wo wir sagen Wir brauchen einen Dach über den Kopfwohnen ist einer unserer Branchen.

00:36:37: Wir brauchen Energie, erneuerbare Energien selbstverständlich.

00:36:41: Wir brauchen Bildung und Kultur, wir brauchen was Soziales also auch im Alter Leben im Alter.

00:36:46: Wir Brauchen die nachhaltige Wirtschaft wie Nachhaltige Klamotten und wir brauchen selbstverständliche Ernährung ökologische Ernährung.

00:36:55: Es ist schon sehr darauf gerichtet, dass der Planet für uns gesund bleibt und wir mit dem Planeten auch gesund bleiben und unser sozialen Beziehungen stärken.

00:37:08: Das sind die Branchen, die wir finanzieren.

00:37:11: zu jeder Branche haben wir auch Zielbilder.

00:37:14: Natürlich ist es uns klar, dass wir nicht in allem und immer perfekt sind und das gewähleisten können aber dass wir sagen, wir haben ein Zukunftsbild je Branche was für uns anziehend ist und dafür stehen wir jeden Morgen auf und das ist eine gute Ausrichtung.

00:37:30: mutig zu sein da drin zu handeln Das ist etwas was uns auch glaube ich einzigartig mag macht.

00:37:37: Wir sind sehr transparent.

00:37:39: Wir veröffentlichen jeden Kredit, den wir vergeben im gewerblichen Bereich private nicht.

00:37:45: Mit dem Unternehmen mit dem Verwendungszweck und auch mit der Summe die wir finanziert haben so dass jedem Mitglied, jedem Kunden transparent ist was wir mit dem Geld tun Mit der Hoffnung auch, dass diese Menschen weil sie in dieser Bank sind sagen ach guck mal Sonnet ist hier Kunde und die GLS-Bank hat einen Kredit vergeben.

00:38:07: dann kaufe ich die Seife von Sonnet oder guck Mal da es keine Ahnung eine Handcreme von einem Unternehmen und diesen Kunden bei der GLS Bank und ich unterstütze das und dann kauffe ich das eben.

00:38:20: Ja, also versuchen schon mit großen Ansprüchen an dieser Arbeit dran zu bleiben und diese Transparenz auch so gewährleisten.

00:38:28: Übrigens sind unser Gehälter als Vorstände auch veröffentlicht ist es auch transparent.

00:38:33: Ist immer so die Frage was verdient ihr denn?

00:38:36: Guckt doch nach!

00:38:41: Das heißt wenn ich mit meinen berühmten hundert Euro für euch gehe und sie bei euch in irgendeiner Form anlege Kann ich gut schlafen?

00:38:50: Ich weiß, was ihr damit macht.

00:38:51: Und ich weiß, dass es für uns gemeinsam definierte gute Dinge reingeht und nicht in irgendetwas im Unterschied zu dem, keine Ahnung, Emerging Markets ETF, in denen ich meine Hundert Euro stecke, wo ich eben nicht so genau weiß, wo am Ende wirklich meine Hunderte Euro landen.

00:39:06: Ist das denn wirtschaftlich halbwertig?

00:39:08: Beides nur!

00:39:09: Du kannst uns vertrauen, dass wir gute Arbeit machen.

00:39:11: Vertrauens durch Transparenzgewählleistung.

00:39:13: Du kannst aber auch selber gucken, was wir machen.

00:39:16: Das ist Licht an Deiner Hand.

00:39:17: Wir

00:39:18: sind ja eigentlich jetzt an der Stelle wieder bei der Anfangsfrage dieses

00:39:21: Podcast,

00:39:22: wer entscheidet denn da, wer die Guten sind?

00:39:24: Einerseits

00:39:31: die Menschen, die uns das Geld zur Verfügung stellen und auf der anderen Seite dass wir diese Arbeit ernst nehmen und weiter immer wieder weiterentwickeln und es auch transparent machen.

00:39:44: Und ich glaube, in der heutigen Zeit ist das bestrafen ja schnell als dass Vertrauen aufgebaut ist.

00:39:50: Daher werden wir das sofort merken wenn wir mit unseren Grundsätzen die wir in die Welt bringen wollen oder leben oder finanzieren Wenn die Kundinnen und Kunden ihre Gelder uns nicht mehr so verfügen stellen dann machen wir was nicht richtig.

00:40:06: So.

00:40:06: also ich glaub diese diesen Seizmographen zu haben und zu sagen, ah daran orientieren wir uns.

00:40:13: Und dran zu sein um diese Räume zu schaffen mit den Mitgliedern dass wir sagen ja das Anliegen haben wir jetzt gerade.

00:40:22: wie steht ihr dazu was sagt ihr dazu?

00:40:25: Dass wir dann immer wieder das miteinander austarieren und weiterentwickeln?

00:40:29: Ja ich glaube das ist die gemeinsame Entscheidung.

00:40:32: Es gibt da doch sicherlich immer wieder so Abwägungsprozesse wo auch für ein Investment oder für ein Unternehmen gutes und schlechtes spricht.

00:40:40: Also ich finde diese ganze Atomkraftdebatte in den letzten Jahren so ein bisschen absurd, aber auch da gibt es natürlich auch einen Argument zu sagen das ist doch eine Atomkraft gehen weil sie schon die Umwelt deutlich massiver wenn nichts passiert als anders herum.

00:40:52: oder bestimmte Initiativen die sagen wir tun was für Nachhaltigkeit ihr wollt im Hintergrund dann doch wieder ganz andere Interessen haben.

00:41:01: Das heißt ihr müsst euch das schon sehr genau angucken und aus sehr genau abwägen was er tut oder?

00:41:09: Mit dir kann ich aktiv passiv sprechen.

00:41:11: Auf der Einlagenseite, auf der Passivseite haben wir einen Anlageausschuss die unser Anlageuniversum auch bestimmt.

00:41:19: das ist ein unabhängiges Expertengremium vor die Titel reinkommen und sich die Unternehmen angucken und sagen nehmen wir die auf in unserem Anlage-Universum ja oder nein?

00:41:31: Sich das regelmäßig anschauen und wenn wir bestimmte Entwicklungen feststellen dass sie nicht, genauso wie es am Anfang uns vorgestellt wurde oder sich dranbleiben oder sich verändern.

00:41:43: Dann gehen wir in das Engagement und sprechen mit dem Unternehmen und ob Sie daran bleiben Und dann nehmen wir sie.

00:41:49: wenn sie sagen nein Wir haben uns jetzt weit anders entwickelt, wir nehmen sie aus dem Anlageuniversum raus Auf der Kreditseite auf der Aktiv-Seite Wenn wir Kredite haben wo es vielleicht eben was so angesprochen ist, ist es vielleicht nicht so eindeutig aber das Unternehmen sich auf dem Weg machte in die Transformation, haben wir ein Gremium und es heißt inhaltliche Kreditvorabstimmung.

00:42:14: Bevor es in die ökonomische Kreditabstimmung geht wird erstmal dieser inhaltlichen Part geklärt miteinander.

00:42:22: Können wir das Unternehmen jetzt mit dem Vorhaben?

00:42:25: Und mit dem Unternehmensstruktur vielleicht?

00:42:27: oder mit der Holding und wer ist dahinter was du auch angesprochen hast?

00:42:32: Können we das mitgehen?

00:42:33: können wir das finanzieren?

00:42:35: und was brauchst dafür?

00:42:36: Und dann gibt es eine Abstimmung in diesem Gremium und dann wird das entschieden.

00:42:41: Mehrheitlich wollen wir das machen oder wollen mir das nicht?

00:42:44: Es hilft also auch reines Lobby bei der Vorstandsvorsitzenden nicht, dass die dann sagt okay klar machen wir.

00:42:49: Die sind ja nicht bei der FIFA.

00:42:51: Das kannst du auch aus regulatorischer Sicht gar nicht machen!

00:42:56: Wir haben niemals so Parkmachbrücke

00:42:59: ne?

00:43:00: Eure Leitbild heißt Wirtschaften in Verbundenheit.

00:43:03: Das klicke ist ein bisschen ungewöhnlich für eine Bank.

00:43:06: Was steckt dahinter?

00:43:08: Das Ursprüngliche eigentlich, was uns als Bank macht würde ich sagen.

00:43:12: So wie die Bank auch entstanden ist mit welchen Bedürfnissen?

00:43:16: aus dem bedarfen Aus der Verbundheit mit den Menschen das sie ein Anliegen haben und sagen ja wir wollen das in die Welt bringen Und aus diesem gemeinsamen Ring Wie kann man das auch realisieren dass man dann das eben finanziert?

00:43:30: und Verbundenheit Ich denke Na ja, da sind wir wieder mit diesem Alleine.

00:43:37: und Ja oder Nein.

00:43:38: Ich glaube wenn wir die Wirkung größer machen wollen dann müssen wir miteinander was zu tun haben.

00:43:45: nur irgendwie durch die reine Geldtransaktion wird es nicht.

00:43:52: also.

00:43:52: das heißt wir brauchen einerseits brauchen wir den Menschen in der Bank die sich mit diesem Sinn mit dieser Unternehmen mit dem Menschen in Der Bank sich verbinden sich verbunden fühlen.

00:44:05: Wir brauchen unsere Mitarbeitenden, die sich mit unseren Kundinnen und Kunden verbinden.

00:44:10: Und wir brauchen Menschen die sich untereinander, also BtoB-Beziehung quasi, die miteinander auch noch mal verbinden und dadurch viel mehr entstehen kann in der Zusammenarbeit.

00:44:22: Und we brauchen eine Verbundenheit mit dieser Welt, mit der Natur, mit dem was uns Lebens wichtig hier ist damit wir das auch erhalten bleiben.

00:44:31: Ich glaube es ist echt ein großer Anspruch aber ich Das bringt es immer so irgendwie auf den Punkt.

00:44:38: Das heißt, ihr seid Teil eines Ökosystems und nicht im klassischen Sinne wie man eine Bank durchaus verstehen kann Geld rein, Geld raus und ein bisschen Geld bleibt bei unserem Ende des Tages dafür dass wir's gemacht haben?

00:44:48: Ja das machen wir auch!

00:44:49: Es macht ja auch klar, ist ja Teil dieses Geschäftsmodell muss ja!

00:44:52: Banking!

00:44:53: Aber das eher als Teil eines eines Gesamtsystemes und nicht als reines Geschäfts-Modell.

00:44:57: was sonst könnte er in der AG sein die auch in sonst was investiert wenn es zu darum ging dass ihr mehr Geld habt?

00:45:04: Ja, und ich finde es so spannend.

00:45:08: Das war's wir jetzt... Wir hatten unser gutes Morgenfestival dieses Jahr weil der Ökosystem gesagt hat, dass einerseits total schön und wichtig, weil wir uns gegenseitig auch stärken können, weil es in bestimmte Werte kann und da ist Und auf der anderen Seite haben wir das mit der Stadt Buchung gemeinsam gemacht und mit den Stadtwerken, sodass diese Öffnung für dich sagen Ökosystem ist schon in sich irgendwie geschlossen, aber dass man sagt hey das ist nicht irgendetwas was geschlossenes ist sondern das ist super durchlässig und es ist total alles ist willkommen.

00:45:47: Was Interesse an dieser Wirtschaftsweise hat und dass es sich das Schmecken erleben sehen anziehen kann und daher ist es total wichtig, dass man nicht im einem geschlossenen Öksystem bleibt dieses Miteinander, dieses Öffnen total wichtig ist.

00:46:05: Und dann bin ich bei Ilja Prigoshine, wenn ich das richtig ausgesprochen habe... Ich kann

00:46:14: es nicht beurteilen!

00:46:15: Ich sag mal ja!

00:46:16: Ich glaub's ein Physiker der auch Nobelpreisträger gesagt hat in einer Welt wo das System, das bestehende System im Chaos sich bewegt oder droht im Chaos zu sein können kleine Insel der Coherenz das System in einem nächsten Level schieben.

00:46:39: Also ist es wichtig, dass wir solche Coherenzinseln haben wo es in sich vielleicht Stimmings scheint oder etwas in Gang bringen und je größer die sind und je mehr von denen gibt und sie sich miteinander verbinden umso größer ist die Wahrscheinlichkeit auch schieben kann.

00:47:02: Und das sehen wir permanent, wenn wir das beobachten, Finanzkrise.

00:47:08: Das Finanzsystem an sich ist kollabiert und hat gesagt ja so können wir es nicht weitermachen Leute!

00:47:14: Was haben wir gemacht?

00:47:15: Wir haben so richtig viel Geld reingepumpt um das System im Leben zu erhalten.

00:47:21: aber wenn wir ein System hätten wo man sagen würde ach guck mal dass ist doch auch was da kann sich doch vielleicht weiterentwickeln hätten wir die Möglichkeit gehabt, aber die GLSS-Bank leider zu klein um dieses System zu

00:47:35: heben.

00:47:37: Die Deutsche Bank kann nicht doch jetzt gewonnen mit der Kommissar.

00:47:40: Verdammt!

00:47:42: Nein, aber verstehst du?

00:47:43: Also ich glaube je mehr wir von diesen Modellen haben das es auch anders gelingen kann, umso größer ist unser Horizont und so mehr Möglichkeiten haben wir.

00:47:57: dann sind wir nicht in diesem einen gefangen.

00:47:59: So, und das ist glaube ich so ein Anliegen zu sagen mit der Verbundenheit.

00:48:03: Mit der Sichtbarkeit, mit der Größe, mit dem Wirkung dass wir sagen können hey so könnte das System ja auch sein.

00:48:10: hoppala!

00:48:12: Lass uns mal kurz über das Festival sprechen.

00:48:14: also gutes morgens ist schon super titel.

00:48:16: Ich habe mich ja... Dann

00:48:17: guckst du immer ob es rechterein fehlt.

00:48:21: In unserem Vorgespräch hatte mich schon sehr gefreutet was du mir von dem Festival erzählt hattest.

00:48:25: Thirteen Tausend Besucher Hundertdreißig Euro Firmenkunden haben sich da präsentiert.

00:48:31: Mit hundertdreizig hatten wir gerechnet, also...

00:48:34: Aber die Zeit daher!

00:48:34: Hundertsundsechzig Euro Firmekunden sind da präsentiert wie Aussteller quasi.

00:48:39: Robert Habeck war da und hat fast alles was man für ein gutes Festival braucht.

00:48:43: Jetzt müssen wir nur mal erklären dass es nicht wackeln war.

00:48:45: Es ging jetzt nicht darum das drei Tage lang irgendwie Bands auftreten sondern was für eine Art von Festival war das?

00:48:50: Und warum außer dass ihr so einatmendes lebendes System sein wollt?

00:48:54: Das habe ich verstanden.

00:48:55: Warum macht ne Bank

00:48:56: sowas?!

00:48:56: Das ist ein riesiger Aufwand für euch.

00:48:58: Ja, also wir haben es auch mit unserer Mitgliederversammlung verbunden.

00:49:03: Einmal im Jahr machen wir eine Mitgliederversammlung habe ich hier schon erwähnt und das haben wir verbunden.

00:49:08: Wir haben vor zwei Jahren als wir fünfzig Jahre Feier hatten zu unserem Jubiläum gewagt und haben gesagt wow jetzt machen wir das war super alle aufgeregt Und alles ist dann soweit.

00:49:19: zu Ende war haben wir gesagt ah das muss man wiederholen Es war so richtig Richtig energiegebend und das trägt.

00:49:26: Und es ist ein unglaublicher Mehrwert für unsere Kolleginnen und Kollegen zu erleben, wofür machen wir das?

00:49:33: Für unser Mitglied und Kunden einfach zu erlebten was passiert mit dem Geld?

00:49:37: Was macht diese Bank dann auch aber unserer Firmkundinnen die ihre Produkte da darlegen, vorstellen können und dafür auch Anerkennung bekommen.

00:49:50: Jeder möchte ihr gesehen werden und sich zeigen mit seinen Produkten.

00:49:53: Das finde ich total schön!

00:49:54: Und das Schönste ist auch in diesem Festival dass wir sowohl kulturelle Themen anbieten als auch politisch gesellschaftlich relevante Themen.

00:50:04: Wir hatten auch Bands und wir hatten auch Musik und wir haben auch getanzt und wir hat unglaublich viele Workshops wo es um Von irgendwie sich gegenseitig in die Augen gucken, gutes Morgen zu sagen.

00:50:16: Ich wünsch dir ein gutes Morgen oder guten Morgen und dann aber auch ganz viele politische Themen zu bewegen und zu sagen wie wollen wir für eine Gesellschaft sein?

00:50:25: Was macht das mit unserer Demokratie?

00:50:28: Wie können wir die Demokratie stärken.

00:50:29: also ganz viele Themen die unser Leben ausmachen dass in einem Verdichteten Programme zusammenzustellen und diese Vielfalt, und diese positive Zukunftsbilder.

00:50:39: Und auch dieses Realität das es nicht in der Zukunft liegt sondern heute schon da ist und dass es Mut macht so ein Zukunftsmut macht.

00:50:47: Das ist glaube ich sowieso bis wieder in zwei Jahren machen werden.

00:50:50: Es ist eine super Idee auch zu zeigen was tut sich mit unserem Geschäft am Ende Gutes für die Welt?

00:50:57: Was für Projekte entstehen daraus.

00:50:59: Das ist eine super gute Idee.

00:51:00: Und das ist so spannend,

00:51:02: dass es natürlich so eine Messe und wir erleben hier in der nachhaltigen Branche gibt's ganz viele Messen von Inter-Solavern die Solarbranche oder die Energiebranche unter sich ist oder die Biofach zum Beispiel wo die Ernährungsbranche Untersehe ist und das ist einerseits nur die Branche und dann auch nur noch die Unternehmen unter sich.

00:51:22: Und jetzt hatten wir bei dem GLS-Festival oder beim Gutes Morgenfestival die Möglichkeit, dass die Unternehmen Unter sich vernetzen können und sagen, ach könn, guck mal!

00:51:30: Wir können ja uns gegenseitig beliefern und kannst du das entlang der Wertschöpfungskette anders versorgen auf der anderen Seite des unser... Privatkundinnen auch da waren, dass sie auch dieses.

00:51:42: sonst kannst du bei der Messe nicht so viel einkaufen und hier konntest du wirklich alles probieren und einkauen.

00:51:47: Und dann auch noch diese Branchen.

00:51:48: übergreifend ist es nicht nur eine Branche unter sich sondern von Bildung und Kultur Ernährung usw.

00:51:55: und Wohnen und Energien.

00:51:56: Alles irgendwie in einem Fleck!

00:51:58: Dann hast du ein gutes Musik und dann hast du natürlich auch ein schönes Wetter wo du tanzen kannst.

00:52:03: das war richtig schön.

00:52:05: Da merkst du, ich kann jetzt ewig darüber sprechen.

00:52:07: Ja, es klingt sehr gut.

00:52:09: eine Frage dazu noch.

00:52:10: Hatte ihr der Live-Podcast?

00:52:12: Ja!

00:52:12: Hatten wir auch ein Live-Podcast?

00:52:14: Gut zu wissen.

00:52:15: Podcast ist immer gut in Aufsäufe.

00:52:17: Ich

00:52:17: verstehe schon den Pink.

00:52:18: Danke.

00:52:20: Magst du mir kurz fünf Sätze vervollständigen?

00:52:24: In der Öffentlichkeit beeindruckt mich derzeit.

00:52:33: Wir haben Zeit.

00:52:35: Sehr beeindruckend finde ich.

00:52:37: Katarina Reiche

00:52:40: Das ist jetzt ...

00:52:41: Ja, das ist so abgefahren.

00:52:43: Ich weiß es ist superabgefahren aber...

00:52:46: Was ich steht ja nicht unbedingt für das wo ihr rein investiert?

00:52:49: Ich weiß

00:52:49: und das ist das was mich so beeindruckt also so.. Ich weiß nicht was sie hat und wie sie das macht Aber Sie sind noch da.

00:53:05: Ist das nicht beeindruckend?

00:53:06: Also ich kann's mir noch nicht erklären.

00:53:08: Okay,

00:53:09: jetzt verstehe ich auf was dich beeindruckt.

00:53:11: Verstehst

00:53:11: du das?

00:53:14: Ja,

00:53:15: aber verstehst du diese...

00:53:18: Ich verstehe was du meinst!

00:53:19: Das ist so unglaublich, ich weiß nicht,

00:53:21: dass es gliss ist.

00:53:22: Es gibt politische...

00:53:23: Also was mich gerne hat, die sehr beeindruckend ist auch, ich bin bei dem Wirtschaftsbeirat der Grünen und Grün tatsächlich versuchen, aus der Opposition konstruktiv weiter an den politischen Themen zu arbeiten.

00:53:43: Das finde ich in einem System wo Partei gegen Partei führen die Opposition und so weiter.

00:53:50: Das find ich super spannend dass sie sagen hey aus der opposition heraus uns ist Deutschland so wichtig und Europa ist uns so wichtig das wir konstruktive uns einbringen.

00:54:01: das finde ich selber eindruckend.

00:54:03: Sehr beeindruckend finde ich auch den Bundesverband der nachhaltigen Wirtschaft in ihrer Tätigkeit und auch die Stiftung Klimawirtschaft, die in diesen Zeiten von Nachhaltigkeit überhaupt nicht unwohl ist.

00:54:16: Unermüdlich weiter an diesen Themen arbeiten und sehr im positiven Weise zeigen hey da ist etwas das müsst ihr auch wissen und wir wollen auch groß werden dass wir für eine Wirtschaft stehen, die Teil dieser Realität ist und nicht nur die eine fossile Wirtschaft gibt gerade.

00:54:36: Sondern es gibt's auch das andere.

00:54:37: Und das finde ich sehr beeindruckend.

00:54:40: Über Deutschland denke ich

00:54:48: Nach wie vor, wie vor dreißig Jahren Freiheit.

00:54:52: Wir

00:54:54: sollten mehr Wert legen auf

00:54:57: Auf das wohlwollende Miteinander.

00:55:01: Der nachfolgenden Generation rate ich

00:55:10: Aha mit Ratschläge.

00:55:11: sind da auch Schläger noch?

00:55:12: Weißt du was würde sie

00:55:13: gut tun?

00:55:14: Manchmal tun sie gut.

00:55:15: Ich ...

00:55:16: Zukunftsmut!

00:55:18: Morgen wird besser als heute, weil?

00:55:21: Weil ich heute mit dir ein Podcast hatte und es mich total energiegewirkt.

00:55:24: Deshalb bist du morgen besser.

00:55:26: Nein, uns ist beflügelt einfach.

00:55:28: Das ist ja immer die Energie vom Vorhin, vom Vortag.

00:55:30: Ich weiß nicht wie es dir geht aber im Morgen wenn man aufsteht, ist da etwas noch was von vorm Vortrag wirkt.

00:55:36: Und wenn man einen Tag davor ein super Gespräch hatte oder was Tolles erlebt hat, das trägt ja noch im nächsten Tag auch.

00:55:45: Dass man auch ... Das ist so mit diesem Heute und Zug, ne?

00:55:47: Was ich heute anlege, das trägt mich morgen auf!

00:55:50: Daher finde ich, dass hat unmittelbar miteinander zu tun.

00:55:54: Mir geht's auch immer so... Ich mach die Popfasche nur nebenbei.

00:55:57: Guck mal!

00:55:58: Es ist ja eigentlich beratlicher Leute, macht Kommunikation und so weiter den ganzen Tag.

00:56:01: Aber ich freue mich immer wenn ich Produktion von diesem Podcast habe im Durchschnitt alle zwei Wochen weil ich immer so spannende tolle Leute kennenlerne einfach eine Stunde alleine mit denen hier in diesem Studio habe und man über Gott und die Welt und gute Dinge reden kann.

00:56:15: und jedes Mal gehe ich da hochgradig inspiriert raus.

00:56:18: Ja und das trägt dich auch am nächsten Tag?

00:56:22: Wenn es nach zwei Wochen wieder abäppt kommt zum Glück der nächste Gast!

00:56:28: Du hast gerade zwei schöne Begriffe genannt.

00:56:30: Freiheit und Zukunftsmut, ist das nicht so ein bisschen deprimierend wie bestimmte Kreise in Deutschland?

00:56:37: Gerade behaupten wir sein gar nicht mehr frei hier.

00:56:41: Ja ich weiß nicht ob es deprimiert ist.

00:56:46: Ich glaube das ist schon ein bisschen bedrohlich.

00:56:51: Dinge werden ja einfach kommunikativ ins Gegenteil verkehrt, ob sie stimmen oder nicht.

00:56:55: Es wird ja einfach mal behauptet mit komischen Belegen hinterlegt und viel zu viele Leute glauben dieser Story ist dann ja auch.

00:57:05: Ich weiß, was ich merke dass wir nicht gut vorbereitet auf sowas sind.

00:57:16: Ich merke das wir diese Funktionsweisen die Ansprache von Gear Trennung Angst Neid Das ist immer unterschwellig in dieser Kommunikation geht wirklich in die Trennung.

00:57:34: Ich trenne dich von dem anderen, ich trenne Dich vom der Welt, ich trenne DICH!

00:57:40: Das kennen wir aus unserem Habitus glaube ich gar nicht oder aus unserem Mensch sein gar nicht so richtig weil es nicht Menschen für Dich ähnlich oder sonst was in unserem Wesen ist und daher finde ich wir sind darauf nicht gut vorbereitet.

00:57:57: Menschen zu meinen Eindruck tragen ja beides in Sicht.

00:58:02: Tragen sowas sehr... liebendes, sehr soziales, sehr groben Zugehöriges in sich.

00:58:08: Und leider sehen wir viel zu oft das Menschen auch etwas sehr bestialisches in sich tragen.

00:58:12: und was sehr Trennendes und egoistisches.

00:58:17: Definitiv!

00:58:19: Es ist nicht irgendwie spektakulär dass der Mensch jetzt soviel Zeitschaft der Welt verbringt und wir es immer noch nicht kapiert haben wie wir von dem einen mehr machen können und vom anderen weniger?

00:58:33: Ja jetzt frage ich mich wenn du das sagst Das, was du von dem wenige machen möchtest ist ja eigentlich die Prüfung oder die Entwicklung der Entwicklungshelfer um das andere zu erreichen.

00:58:51: Muss ich jetzt als Sus erzählt hast an Goethe denken?

00:58:54: Faust!

00:58:55: Ich bin stets jener Kraft, die das Böse will und das Gute schafft oder so in die Richtung.

00:59:00: Also wie du es beschrieben hast, kam das sofort.

00:59:04: Das ist ja eigentlich... Da prüft es uns.

00:59:07: Ja, bist du heute egoistisch?

00:59:11: Und dann sagst du, ja, heute schon!

00:59:14: Aber ich verstehe das.

00:59:16: Ich will mich doch jetzt noch ein Stück neunters entwickeln und danke für die Prüfung.

00:59:23: Ich habe nicht bestehen.

00:59:24: Schauen wir mal morgen.

00:59:26: Also so klein das gerade bei mir.

00:59:28: Ich danke dir.

00:59:29: Folge zweiundvierzig.

00:59:30: und der erste Gast, der zu mir sagt wenn Du das sagst denke ich an Goethe macht meinen Tag für heute und für morgen.

00:59:35: Und den Rest der Woche deutlich besser, deutlich besser.

00:59:40: Aber dieses Wegsprechen von Freiheit, dieses wegsprechen vom Zusammenhalt hat ja auch dazu geführt mit alles in einem großen Korridor.

00:59:50: das ist auch das ganze Thema Nachhaltigkeit und soziales Miteinander Auch von ganzen Teilen nicht in Deutschland nur sondern in ganz Europa USA Brasilien.

01:00:02: vielen Kulturen ist das so verfehmet worden und schlecht geredet worden, was demlichem, was Eliten toll finden aber eigentlich der normale Mensch gar nicht mögen mag.

01:00:15: Ist es etwas, was euch auch im Geschäft und eurer Wirkung beeinflusst?

01:00:19: hat sich für euch dadurch was verändert?

01:00:20: Das ist also eine ganz komische Gegenbewegung.

01:00:22: die letzten sechs, sieben Jahre gab

01:00:26: Einerseits, das ist uns natürlich auch die Zeiten der Fridays for Future und diese Bewusstsein oder in der Gesellschaft.

01:00:36: Diese Präsenz zu haben hat natürlich uns sehr geholfen, dass wir überhaupt bekannter wurden, dass die Menschen sich die Frage auch gestellt haben.

01:00:48: Ja gibt es eine Alternative zu dem was ich heute mache?

01:00:51: Und was gibt's etwas anders?

01:00:52: Das hat Das hat uns sehr Kraft gegeben und das fehlt, diese Bewusstsein.

01:01:00: Ich fand einerseits war so die Frage ja jetzt sind doch alle nachhaltig?

01:01:05: Die Banken wurde ich sehr oft gefragt wieso braucht sie GLS-Bank noch?

01:01:10: Und ich vermisse dieser Frage.

01:01:14: Ich sehe nämlich nach der Zeit wo alle nach haltig waren und die Antwort war auch immer Es gibt genug zu tun, auch für GLS Bank und alle anderen.

01:01:26: Also im Moment finanzieren wir auch die Wirtschaft.

01:01:28: Und es ist nicht nur dass es eine Bank gibt sondern wir sind in der Vielfalt so.

01:01:33: Das Kapital braucht's wenn wir auch überlegen das in Deutschland um sechzig bis siebzig Prozent der Investition fremdkapital finanziert sind.

01:01:41: Das heißt es braucht diese Kapital und es ist genug da und ist auch genug Eigenkapital bei den Banken um die Transformation zu finanzieren.

01:01:51: Und das vermisse ich, also diese Bleg, dass es etwas abgesprochen wird, wenn man sozial-ökologisch nachhaltig wirtschaftet und das auch ökonomisch trägt.

01:02:05: Also wenn unser Bundeskanzler sagt Wirtschaft first, Klima second verstehe ich seine Blickweise schon aber es ist sehr vergangenheitsorientiert.

01:02:18: Europa sich das anguckt und sagt, welche Felder sind Wachstumsfelder?

01:02:23: Und wo sind wir stark ohne jetzt sofort mit China und USA zu konkurrieren.

01:02:28: Zu sagen aus uns heraus, wo sind wer richtig stark?

01:02:31: Wir sind stark in der Medizintechnik.

01:02:33: Wir sind Stark in Forschung und Bildung.

01:02:36: Wir sind stark in der Kreislaufwirtschaft, wir sind stark im Neubau an Energien, in Klammern genommen noch.

01:02:42: Wir sind Stark in der ökologischen Landwirtschaft und das Sustainable Finance.

01:02:46: Also warum habe ich diese Intention?

01:02:50: Irgendetwas einem anderen Land hinterherzulaufen statt zu sagen Das sind unsere Stärken auf der europäischen Ebene Und das ist der Schlüssel.

01:02:57: lass uns gemeinsam in Europa für eine Wirtschaft einstehen.

01:03:01: Das sind die Wachstumsfelder und das macht Arbeitsplätze sinnvoll Arbeitsplätzen, und es schafft auch das Kapitalinwirkung zu bringen.

01:03:12: Für mich ist sehr einfach.

01:03:14: Vielleicht braucht's Mut aus dieser Regierung um darüber zu sprechen?

01:03:18: Und ich kann auch den Druck verstehen durch die demografische Entwicklung jetzt dass Haushaltskonsolidierung etwas sehr große Prioritäres hat.

01:03:27: Aber ich kann nicht dem abgewinnen, dass es Span jetzt jedem Spaß macht und Zukunftsmut macht.

01:03:34: Also ich glaube schön wäre es wenn man sagt ja wir haben ein Thema Wir haben eine alterne Gesellschaft Und wir haben unsere Haushalt wie es ist.

01:03:44: konzipiert ist, dass wir die Einnahmen durch Arbeitslohn haben.

01:03:49: Also da braucht es die Abgaben von der Lohnsteuer und auch der Umsatzsteuer durch den Konsum.

01:03:55: Das ist unser System gerade um das zu gewährleisten, dass die Rente auch bezahlbar ist.

01:04:01: überlegen wir das und das.

01:04:02: aber gleichzeitig möchten wir natürlich die Arbeitsplätze so schaffen, dass es eine Zukunft hat.

01:04:08: und alles was wir heute tun ist ja die Entscheidung für morgen und einfach hinzustehen, sagen wir müssen viel mehr arbeiten.

01:04:15: Aber wenn die Unternehmen nicht investieren wie sollen sie dann Arbeit schaffen?

01:04:19: Also es ist... Einfach welche Rahmenbedienungen stelle ich jetzt heute damit das zukunftsfähig ist?

01:04:25: Und ich glaube dass ist das was ich mir von einer Politik wünschen würde.

01:04:30: natürlich kognitiv verstehe ich alles was Sie sagen auch diese Kurzfristigkeit verstehe Ich auch die Wahlen die jetzt anstehen auf der länderebene Und auch, dass man sagt ja ich bin ja für vier Jahre gewählt und so weiter.

01:04:43: Aber das ist nicht meine Erwartung von einer Politik kurzfristig Sachen zu denken sondern mir Mut zu machen für eine Zukunft wo ich bereit bin in Deutschland zu investieren und hier tatsächlich wirksam zu sein.

01:04:58: Wir zeichnen den Podcast schon im Juli auf.

01:05:01: die Wahlen sind schon durch.

01:05:02: Nicht, dass ihr mal nachher die Unterstellung der Zeitung nicht verlesen nicht mitbekommt, dass die wahlen schon längst waren.

01:05:08: Jetzt hören uns viele Leute zu, die immer wieder fragen wie was kann ich denn als einzelne Person für einen Beitrag leisten?

01:05:17: Was kann ich machen damit es funktioniert.

01:05:19: Damit die Gesellschaft in die richtige Richtung geht und das mit der Artenvielfalt nicht kippt Klima.

01:05:29: Wir können jetzt sich alle Fragen auf einmal beantworten.

01:05:31: aber wenn ich dir diese Frage stelle was keine einzelnen Personen Heute noch tun, um einen Beitrag zu leisten damit es besser wird.

01:05:38: Was wäre deine Idee?

01:05:41: Die Frage ist was finde ich gut so als einzelnen Personen und das was sich gut finde mich dafür zu entscheiden?

01:05:48: also finde ich erneuerbare Energien gut weil die sauber sind?

01:05:54: ja dann für dich jetzt den Stromwechsel anstreben sie mit einem klick gemacht.

01:05:59: finde ich die GLS-Bank gut, weil sie in bestimmten Branchen das Geld investiert und Kredite vergibt.

01:06:04: Und die eine Genossenschaft ist dass ich Mitspracherecht habe und die Bank mir auch gehört.

01:06:09: dann würde ich sagen mit einem Klick kann ich auch kundin werden.

01:06:13: Find' ich ökologische Landwirtschaft gut?

01:06:16: Dann würde ich versuchen, dass Anteil meiner Lebensmittel tatsächlich von der ökologistischen Landwirtschaft stammt.

01:06:23: Finde ich gut, dass Menschen in bestimmte Arbeitsbedienungen zu arbeiten gut gesehen und gut davon leben können, dann achte ich auf die Lieferketten, die ich mehr für Klamotten kaufe.

01:06:37: Die vielleicht gut und nachhaltig und mir auch persönlich gut tun weil sie nicht von irgendwelchen chemischen Fasern

01:06:45: usw.,

01:06:46: sondern natürliche Faseren haben.

01:06:50: Also einfach zu entscheiden was finde ich gut?

01:06:52: Und wenn ich merke das finde ich aber da gibt es keine Lösung.

01:06:56: eine Lösung finden und Unternehmen gründen, das voranbringen.

01:07:01: Also ich glaube da... Natürlich ist es sehr leicht gesagt aber es ist auch leicht gemacht zum Teil mit der Einschränkung.

01:07:09: Aber das hat ja auch was von so einer fast vielen Achtsamkeitsübung wie du das gerade erklärt hast.

01:07:14: Handel nicht gegen das was du richtig und gut findest!

01:07:16: Ja, und dann überleg mal wie es dir geht wenn du nicht ständig dein Körper oder ein menschliches System dagegen kämpfen musst weil du gerade eine Herausforderung diesem System gestellt hast.

01:07:32: Vielleicht ja.

01:07:34: Ich habe jetzt gleich noch zwei Fragen eigentlich.

01:07:36: Wie machst das eigentlich?

01:07:38: Was genau?

01:07:39: Ja, was du gut findest ist das Gute zu tun.

01:07:44: Also gleich vorne weg geschickt.

01:07:45: ich erzähle hier alle zwei Wochen.

01:07:48: Ich will, dass sie guten gewinnen.

01:07:50: Und ich bin ein sehr fehlbarer Mensch auf dem Weg selber dahin.

01:07:53: Ja, ne?

01:07:53: Weil wir haben auch immer noch einen Auto.

01:07:57: Wir haben gute Freunde die sagen, wir wohnen doch gemeinsam in Hamburg in der Großstadt ist doch gar nicht mehr nötig!

01:08:01: Wir haben zwei Kinder, wir haben kein Auto und ihr zu zweit habt immer noch am teuren Einkaufswagen dastehen.

01:08:05: Und ja, wir ham den da stehen und diese Bequemlichkeit kriegen wir nicht raus.

01:08:09: und ich habe auch oft diesen Gedanken wenn man das Ding an schmeißige Zündungen anmachen, dass es jetzt... Dass das nicht sonderlich klug ist.

01:08:16: Wir haben letztes Jahr ein Langstreckenreise gemacht, immer dieses Jahr einen Langstrekenreise.

01:08:19: Kann man kompensieren aber trotzdem ist das CO-Zwei verblasen.

01:08:21: also sofern hänge ich auch immer wieder in diesem Punkt von Ich tue es nicht so wie ich's eigentlich selber von mir verlange und wie es gerne auch machen möchte.

01:08:35: Aber alleine dass sich merke führt dazu dass es zumindest immer besser wird und man Einerseits ist ich das Streben für mich auch beibehalten ist besser zu machen Und auch zu akzeptieren von heute auf morgen zu hundert Prozent schaffe.

01:08:50: Und mein großes Spielfeld, in dem ich sehr viel unterwegs bin, auch ehrlicherweise selber privat aus sehr viel mehr als in Fragen vom Klima- und Atemvielfalt, die mich beschäftigen, wo ich aber nicht hochgradig aktiv bin.

01:09:01: Das ist die Frage der Gesellschaft, die ich im Zusammenhalt habe.

01:09:03: Die Frage des politischen Systems hier in Deutschland – das ist jetzt auch gerade so ein ganz komischer Moment, weil die Wahlen im Osten sind ja zu rum, wenn dieser Podcast läuft.

01:09:13: Wir wissen jetzt gerade beides, wie es ausgeht.

01:09:15: Ich bin dann einer, den ich sehr beschäftige.

01:09:17: Das sind Fragen, die mich wirklich extrem umtreiben und wo ich den ganzen Tag unterwegs bin.

01:09:20: Und wo ich auf LinkedIn wie ein Irah-Sachen-Poster und schreibe weil ich irgendwie auch meinen Weg finden will was...

01:09:25: Ist bei mir genau so.

01:09:26: ... ist

01:09:26: dafür zu tucken.

01:09:28: Zwei Fragen habe ich jetzt noch an.

01:09:29: Ich will aber eins vorher noch gesagt haben.

01:09:33: Extrem gutes spannendes schönes Gespräch heute.

01:09:37: Ich würde am liebsten jede Woche jetzt mit dir reden.

01:09:41: Danke

01:09:41: Dito!

01:09:42: Ich habe hier sehr viele extrem gute Gespräche bin ich in diese Stunde mit dir gerade selber sehr verliebt.

01:09:49: Jetzt noch zwei Fragen und dann vertagen wir uns auf irgendwann anders wieder!

01:09:53: Was macht ihr Mut?

01:10:01: Wo fange ich an, wo höre ich auf?

01:10:03: weiß ich jetzt echt nicht Menschen zu erleben die ein Anliegen haben und in das Handeln kommen und das zugänglich machen darüber erzählen davon sich begeistern lassen und andere begeisternden den anderen Mut machen, das Miteinander sich gegenseitig tragen und dass es einfach diese Fülle die es auch in der Welt gibt das zu sehen.

01:10:33: Das macht mir richtig viel Freude, viel Mut.

01:10:39: Ich habe dich angelogen.

01:10:40: ich hatte dir erzählt als wir hereinkamen Wir seien in einem alten kleinen Kino.

01:10:46: In Wahrheit ist es eine Zeitkapsel.

01:10:49: Stell dir vor wir landen jetzt Im Jahr two-tausendfünfzig am Brandenburger Tor machen die Tür da vorne wieder auf.

01:10:57: Was für ein Land sehen wir?

01:11:01: Ich sehe, ich sehe die Qualitäten das land an sich unbegrenzt im Sinne von Wir sind Europa.

01:11:13: aber die Qualität von dieser ernstig Ernsthaftigkeit also es ist nichts auf die leichte Schulter.

01:11:28: Man nimmt das ernst, was da ist.

01:11:33: Diese Qualität der sich einbringen sehe ich da.

01:11:37: Also es sind unglaubliche Expertise und Qualitäten, die auch aus der Vergangenheit kommen wie... muss ich jetzt nachspüren?

01:11:54: Auch so ein bisschen Perfektionismus?

01:11:57: Das trägt nach!

01:12:02: Ja, auch sehr so viel der Qualität.

01:12:15: Ich merke ich sehe viele Qualitäten die angelegt sind, die in einer besseren Höhren guten Qualität sichtbar sind.

01:12:26: auch die Forschung und Entwicklung eine ganz andere Qualität, aber die ist da von der Vergangenheit angelegt.

01:12:34: Und es ist ausgebaut.

01:12:35: Ich sehe diese literarischen, diese unglaublichen Qualitäten noch in einer anderen Qualität sehr präsent.

01:12:49: die sich in einer sehr guten Weise begegnen und miteinander sind, ich sehe eine Vielfalt tatsächlich so im Europäischen und darüber hinaus.

01:13:03: Und ich sehe das ein angenommen von dem was da war und da in den Umwandeln sogar das Wort akribisch mir jetzt

01:13:14: reinkommt.".

01:13:17: Das hat noch nie jemand so in der Zukunft geblickt und gesagt fast man sieht es ist Das ist ein toller Moment.

01:13:25: Schade, dass es vorbei ist aber irgendwann ist das immer so.

01:13:28: Vielleicht machen wir ja eines Tages weiter.

01:13:30: Ich danke dir vielmals für dieses Gespräch.

01:13:32: Das hat richtig viel Spaß gemacht.

01:13:33: Danke!

01:13:34: Danke dir Thomas.

01:13:35: Hat mir auch viel Spaß gemacht.

01:13:36: Danke.

01:13:43: Dann melde dich gerne bei uns, alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du in den Show-Notes.

01:13:55: Danke fürs Einschalten!

01:13:56: Bis bald damit die Guten gewinnen.

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