Die Kraft der Guten – KI, Medienkompetenz & Demokratie mit Jutta Croll
Shownotes
Jutta Croll ist eine der profiliertesten Vorkämpferinnen für digitale Gerechtigkeit in Deutschland. Seit über 25 Jahren leitet die studierte Literatur- und Politikwissenschaftlerin die Stiftung Digitale Chancen. Ende der 90er-Jahre erkannte sie bereits die Gefahr einer sozialen Spaltung durch Technologie. Seither widmet sie sich der Mission, dass niemand auf dem Weg zurückbleibt.
In dieser Folge von „Damit die Guten gewinnen“ sprechen Thomas Mühlnickel und Jutta Croll über das große Versprechen des Internets. Es geht um die Utopie, dass jede*r Sender und Empfänger sein kann. Sie beleuchten den historischen Kipppunkt, an dem aus einem demokratischen Raum ein kommerzielles Spielfeld wurde. Echte Teilhabe ist heute keine Frage des technischen Zugangs mehr, sondern eine Überlebensfrage für unsere Demokratie.
Darüber hinaus geht es um die konkreten Herausforderungen unseres Alltags. Die Flut an Desinformation und Hass im Netz geht uns alle an. Wir brauchen dringend eine Medienkompetenz-Offensive für die Generation WhatsApp. Jutta erklärt, wie der europäische Digital Services Act (DSA) die großen Plattformen endlich in die Pflicht nimmt. Nur so können wir Kinder und Jugendliche im digitalen Raum wirksam schützen.
Und dann ist da noch die persönliche Seite. Jutta teilt ihren besten Ratschlag „Play to your strengths“ und berichtet von ihrer Arbeit bei den Vereinten Nationen. Sie erzählt, wie eine digitale Schnitzeljagd mit Tablets älteren Menschen neue Lebenswelten eröffnet. Thomas wiederum beichtet eine höchst unterhaltsame Gesangseinlage aus seiner Podcast-Vergangenheit. Diese überlebt im Netz als unfreiwilliges Lehrstück für Medienkompetenz.
Es ist ein Gespräch über den wachen Blick auf technologische Entwicklungen, die Notwendigkeit von Regulierung, und den unerschütterlichen Optimismus. Am Ende steht die Hoffnung, dass die Guten die Oberhand behalten.
Themen dieser Folge Wer sind „die Guten“? – Juttas positive Definition in jeder Lebenslage Vom Buch per Fernleihe zum Desktop-Klick: Die Anfänge des Internets in den 90ern Der digitale Graben: Warum soziale Spaltung nicht erst im Netz beginnt Kommerzialisierung ohne Gatekeeper: Wie Big Tech die Gesellschaft verändert hat Zugang vs. Kompetenz: Warum über 90 Prozent Netzabdeckung nicht ausreichen „Play to your strengths“: Der beste Ratschlag, und Thomas’ Gesangs-Fauxpas im Netz Tablets an Schulen: Warum „Bring Your Own Device“ soziale Unterschiede verschärft Der YouTube-Babysitter beim Italiener: Was echte Medienerziehung ausmacht Die Generation WhatsApp: Warum auch 50- bis 70-Jährige Medienkompetenz brauchen Regulierung mit Zähnen: Wie der Digital Services Act (DSA) die Plattformen zähmen soll UN-Beraterin im Silicon Valley: Juttas Arbeit im Internet Governance Forum Deutschland 2050 am Brandenburger Tor: Eine optimistische Vision für unsere Demokratie.
Links zur Folge:
Jutta Croll Stiftung Digitale Chancen: https://www.digitale-chancen.de/ Jutta Croll LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jutta-croll-1b10721/
Ganze Folge auf Youtube sehen: https://youtu.be/HBzhI5BtOkA
LinkedIn Thomas Mühlnickel: https://www.linkedin.com/in/thomas-m%C3%BChlnickel-75048a176/ ASK Berlin: www.ask-berlin.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Um statt das zu tun, was wir uns eigentlich erhofft hatten vom Internet.
00:00:04: Das ist eine Möglichkeit gäbe allen Prechgeradiotheorie.
00:00:09: Jeder kann Sender und Empfänger sein!
00:00:11: war der Grundgedanke?
00:00:12: ein wesentlicher Fehler auf dem Weg dahin, ist er zu unterschätzen wie schnell sich das Ganze kommerzialisiert.
00:00:20: Zu unterschätzen was es bedeutet wenn sehr viel Geld damit verdient werden kann anders als mit klassischen Medien Mit einer Reichweite die keine Gatekeeper mehr hat
00:00:31: wo
00:00:32: jeder eben also dieses Ideal jeder kann hier seinen Inhalt veröffentlichen.
00:00:36: Und das, dass letzten Endes dann die Gesellschaft auch verändert?
00:00:40: Ich glaube, das ist übersehen worden.
00:00:42: Was müssten wir hier in Deutschland tun um unsere Bürgerinnen und Bürger fitter zu machen im Konsumieren dessen was im Digitalraum stattfindet?
00:01:07: Schön, dass du wieder beider mit den guten Gewinnen dabei bist dem Interview-Podcast von ASK.
00:01:12: Mein Name ist Thomas Mönigel und ich spreche hiermit Menschen, die mit ihrem Engagement etwas für unsere Gesellschaft tun.
00:01:19: Mein heutiger Gast ist Jota Kroll.
00:01:22: Sie ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Digitale Chancen und sie macht da etwas, was ich wirklich beeindruckend finde.
00:01:28: Sie kümmert sich seit einem Vierteljahrhundert um dieselbe Frage – wie schaffen wir es, dass wirklich alle an der digitalen Welt teilhaben können?
00:01:35: Und niemand zurück bleibt!
00:01:37: Angefangen hat Jota nicht als Technikerin sondern als Literaturwissenschaftleran.
00:01:42: Und schon Ende der Neunziger, als die meisten von uns doch gar nicht online waren, hat sie sich gefragt wer da eigentlich draußen vorbleibt.
00:01:49: Ihre Stiftung ist damals übrigens nicht digitale Spaltung, sondern bewusst digitale Chancen.
00:01:54: Dieser kleine Unterschied zeigt eigentlich schon alles über Jutta aus.
00:01:58: Wir haben darüber gesprochen warum digitale Teilhabe längst eine Frage der Demokratie ist Über künstliche Intelligenz, über Kinder im Netz, über Schnitzeljagden mit älteren Menschen und dass wir beide nicht singen können.
00:02:09: Jetzt geht's los!
00:02:11: Viel Freude beim Hören!
00:02:12: Jutta Kräul herzlich willkommen.
00:02:13: schön, dass du heute da bist.
00:02:15: Ja ich freue mich das ich da sein darf.
00:02:17: Jutta, die klassische Frage gleich einmal vorne weg.
00:02:20: Wer ist denn für dich die Gute?
00:02:22: Die Guten sind für mich die, die positiv denken in jeder Situation.
00:02:28: Der Optimist und die Optimistin sind die guten?
00:02:31: Nicht nur ... Ich würde es nicht nur am Optimismus festmachen sondern daran das Gute zu sehen Das Gute immer anderen zu sehen.
00:02:40: Das Gut in den eigenen Vorhaben zu sehen In den eigenen Aktivitäten Und das nicht aus dem Blick zu verlieren.
00:02:46: Du hast ja eine sehr Spannende Wieter hinter dir.
00:02:49: Du hast Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Publizistik studiert bis dann Ende der Neunziger eine der Vorkämpferinnen fürs Digitale in Deutschland geworden.
00:02:59: Wie kommt ne Studierte Literatur-Wissenschaftlerin ins Internet?
00:03:04: Ja ich hab damals an der Uni gearbeitet den Bremen in der Forschungsgruppe Telekommunikation.
00:03:09: das war damals der Begriff.
00:03:11: man hatte eben auch noch über schnurgerundene Telefone gesprochen und über ähnliche Dinge.
00:03:16: Und da habe ich relativ lange redaktionell gearbeitet zu der Zeit, als das Internet dann gerade so seine ersten Schritte machte.
00:03:23: An der Uni war es dann relativ schnell klar dass man die E-Mail Adresse hatte und angefangen hat auch im Internet zu recherchieren.
00:03:30: Für mich war wirklich ein super spannender Moment!
00:03:34: Ich kam ja noch aus dem Studium wo man über fernleihe Bücher bestellt hat und die dann irgendwann Monate später kriegte werden die Arbeit längst abgegeben sein musste.
00:03:43: Dann interessierte uns eine bestimmte Entscheidung in der US-amerikanischen Regierung im Gesetzesentwurf und mit wenigen Klicks hatte man den am nächsten Tag im Wortlaut auf seinem Desktop.
00:03:56: Und dann dachte ich, das ist so genial!
00:03:58: Da geht alles so viel schneller.
00:04:00: damit müssen wir uns mehr
00:04:01: befassen.".
00:04:02: Aber hattest du denn eigentlich eine Idee für einen ganz anderen Laufpark?
00:04:08: Das ergibt sich eigentlich aus diesen Fächern, die ich da studiert habe.
00:04:11: Politikwissenschaften und Publicistik.
00:04:13: Also daraus ist letzten Endes so ein Faden geworden.
00:04:16: Und ja ... Die Germanistik hat mich schon sehr stark befasst.
00:04:20: Ich hab auch meine Abschlussarbeit in eine politische Richtung geschrieben.
00:04:26: aber eigentlich hat mich mehr interessiert was kann man denn da bewegen?
00:04:30: Was dich immer bewegt im Internet von der Frage wer bleibt eigentlich draußen auch Zugang und Teilhabe am Internet oder an der Digitalisierung.
00:04:41: Wieso hast du das so früh schon kapiert, dass da Leute draußen bleiben bei diesem Megatrend-Digitalisierung?
00:04:49: Und jetzt kurz eine Werbung in eigener Sache!
00:04:52: Wenn du immer schon einmal bei damit die guten Gewinnen live dabei sein wolltest, hast du jetzt die Chance.
00:04:58: Am neunten Oktober wird es abends eine Livefolge im Rahmen des Zoom Podcast Weeks in Düsseldorf gehen.
00:05:04: Ich freue mich schon sehr auf diesen Abend mit vielen von euch im Publikum und ganz besonders freue ich mich auf meinen Gast.
00:05:10: Es wird kein geringerer sein als Michelle Friedmann!
00:05:14: Ich kenne Michelle Friedman schon viele Jahre und freue mich immer, ihn zu treffen um mit ihm zu sprechen.
00:05:19: Ich bin mir sicher dass das ein sehr spannender Abend wird.
00:05:22: Wenn du Lust hast am neunten Oktober in Düsseldorf dabei zu sein sind Karten ab sofort unter zon-podcast-week.de erhältlich.
00:05:32: Ich hoffe, wir sehen uns in Düsseldorff.
00:05:36: Ja das ist auch noch mal der Anstoß aus den USA gewesen.
00:05:39: damals gab es die sogenannten Falling through the net Studien also quasi sowas was hier auch das Statistische Bundesamt macht zu zählen.
00:05:49: wer fällt denn durchs Netz?
00:05:51: Wer hat keinen Zugang?
00:05:53: da zeichnete sich dann relativ schnell ab dass das vom Geschlecht abhängig ist.
00:05:56: vom Alter abhäng ich ganz klar von Bildungsstand und vom Einkommen.
00:06:01: Und gleichzeitig war eben diese große Idee da, was man alles mit dem Internet erreichen könnte.
00:06:06: Wenn jeder den Zugang dazu hat und das ist dann letzten Endes auch der Anschlussgeber dafür gewesen so ein Forschungsprojekt an der Uni zu machen, an dem ich mitarbeiten durfte.
00:06:17: wir haben dann eine große Konferenz in Bremen durchgeführt uns mit den Kollegen aus den USA getroffen und plötzlich war die Idee da wirst du versuchen sowas auch in Deutschland
00:06:27: Siehst ja den USA mal digital divide Du hast ja genau den entgegengesetzten Begriff eher geprägt mit den Chancen.
00:06:38: Hast du diesen Divider gesehen?
00:06:39: oder wie kam die Idee es nicht auch so komisch klingen zu lassen, wie sie was a gemacht haben?
00:06:43: Da standen anfangs ganz viele Begriffe im Raum digitaler Graben digitale Spaltung.
00:06:51: beides ist also da kommt jetzt meine Germanistin wieder durch.
00:06:54: Beides ist ja sprachlich eigentlich gar nicht richtig weil diese Spaltung ist ja nicht digital.
00:07:00: Die Spaltung der Gesellschaft beruht auf ganz unterschiedlichen Aspekten, vor allen Dingen eben soziale Aspekte und die Digitalisierung wirkt da noch mal als Verstärker.
00:07:10: Und verstärkt diese Spaltung statt das zu tun was wir uns eigentlich erhofft hatten vom Internet – dass es eine Möglichkeit gäbe.
00:07:17: Allen brecht Radio Theorie!
00:07:20: Jeder kann Sender-und Empfänger sein.
00:07:22: Das war der Grundgedanke.
00:07:24: Ich muss aber an dieser Stelle wirklich sagen….
00:07:26: Ich bin das ja nicht alleine gewesen.
00:07:28: Ich habe auch nicht allein die Stiftung gegründet, sondern es ist aus diesem Forschungsprojekt hervorgegangen.
00:07:33: Das habt ihr damals mit der Uni direkt auch selber gemacht?
00:07:36: Richtig genau.
00:07:36: Ist daraus
00:07:36: diese Stiftungen direkt entstanden?
00:07:38: Ja!
00:07:39: Ich habe über liefert gelesen von dir das Motto Aus dem gestern lernen heute leben die Zukunft gestalten.
00:07:46: Ich hoffe dass es richtig, dass er dir zugeschrieben wird.
00:07:47: Richtig,
00:07:48: ja!
00:07:49: Wo kommt er her?
00:07:51: Das ist tatsächlich auf den eigenen Erfahrungen beruhnt.
00:07:54: also sich nochmal anzuschauen, und zwar finde ich gerade bei diesen schnellen Entwicklungen die wir in der Digitalisierung haben.
00:08:03: Was haben wir vor zwei, vor drei Jahren gedacht wohin sich das entwickelt?
00:08:07: Künstliche Intelligenz ist ja nicht jetzt ein ganz neues Thema aber dass es sich so schnell in diese Richtung entwickeln würde hätte man vor drei Jahre noch nicht gedacht.
00:08:18: deshalb zurückgucken Was haben wir uns damals vorgestellt?
00:08:22: Auch diese twenty-fünf Jahre, die es die Stiftung jetzt gibt zurückgucken.
00:08:25: Das war damals eigentlich die Zielsetzung daraus zu lernen und dann kann ich auch Konzepte für die Zukunft entwickeln.
00:08:34: Welche Fehler wurden denn auf dem Weg der Entwicklung des Internets des Digitalen gemacht?
00:08:40: Also ich glaube ein wesentlicher Fehler auf dem weg dahin ist der zu unterschätzen wie schnell sich das Ganze kommerzialisiert zu unterschätzen, was es bedeutet wenn sehr viel Geld damit verdient werden kann anders als mit klassischen Medien.
00:08:57: Mit einer Reichweite die keine Gatekeeper mehr hat wo jeder eben also dieses Ideal jeder kann hier seinen Inhalt veröffentlichen das dann mit der Entwicklung damals von Web zwei Null ja auch recht schnell wirklich So gekommen ist, man braucht dann nicht mehr große Kenntnisse um Webseiten selber zu gestalten.
00:09:17: Man braucht eigentlich auch gar keine eigene Webseite.
00:09:19: Man hat durch Kommentare und durch eigene Inhalte sich über andere Plattformen geäußert.
00:09:25: Und das letzten Ende ist die Gesellschaft verändert.
00:09:28: Ich glaube, dass es übersehen worden ist.
00:09:31: Diese Big Tech-Companies von denen heute immer die Rede ist... Das ist ja wirklich maßlos wie sie groß geworden sind jetzt.
00:09:40: Apple ein Stück weit mit den Smartphones ausklammern vielleicht sogar, aber das was man sieht mit Meta also Facebook Instagram mit Alphabet.
00:09:48: Also Google jetzt kommen ganz groß gerade hoch in Tropic die KI-Companies da ist Amazon es ja auch als Buchversender von Seattle mal entstanden und mittlerweile einfach größte Händler aller Zeiten.
00:10:04: diese Firmen die akkumulieren ja einfach ohne Ende Geld darüber, dass sie komplett frei übers Internet handeln können.
00:10:11: Und natürlich auch die Sachen gebaut haben, denen die meisten von uns irgendwie gefunden haben und gerne mitmachen.
00:10:19: Ist diese Nichtregulierung nicht irgendwo so ein Stopp gibt?
00:10:23: Ist das einer der Kernfehler?
00:10:26: Ich glaube es ist absolut schwierig zu regulieren weil wir nicht wie in klassischen Industriebereichen eine Wirtschaftsregulierungen haben.
00:10:37: Anfangs war ja die Überzeugung gerade auch auf der europäischen Ebene Level Playing Field.
00:10:42: Wir müssen es schaffen, dass hier auch Unternehmen aus Europa sich entwickeln können und wir dürfen denen keine Regulierung vorsetzen.
00:10:51: Und dabei hat man aber außer Acht gelassen wie schnell sich die Sache auch entwickelt und das man in der Regel Sachen später schwieriger einfangen kann als wenn man sie von vornherein auf die richtigen Gleise setzt.
00:11:05: Ob man die schon hätte identifizieren können, was die richtigen Gleise sind.
00:11:09: Wohin der Zug gehen sollte das weiß ich gar nicht so genau weil eben dass auch ein wirklich.
00:11:16: also es ist nicht so verkehrt gewesen zu sagen Das ist noch Neuland was Angela Merkel mal gesagt hat Auch wenn sie dafür ein bisschen belächelt worden ist.
00:11:24: aber wir merken ja auch jetzt wieder Neue Länder, neue Inseln, neue Bereiche betreten und erschließen.
00:11:32: Die vielfach auch immer noch unreguliert daherkommen.
00:11:36: Du hast mit anderen gemeinsam vor fünfundzwanzig Jahren diesen Weg der Stiftung begangen?
00:11:42: Ihr seid auf Neuland gegangen.
00:11:44: Hättest du es ja damals vorstellen können dass das fünfund zwanzig Jahre geht um was ihr in der Zeit alles machen würdet?
00:11:49: Nee Tatsächlich war die Annahme Damals, es geht darum jedem Zugang zum Internet zu ermöglichen.
00:11:58: Unsere Grundidee war wirklich die... Wie war das denn als das mit den Büchern anfing?
00:12:03: Auch Medien?
00:12:04: Irgendwann hat man gesagt wir brauchen öffentliche Büchereien damit die Menschen, die sich keine Bücher leisten können in den Bücher reingehen können Zugang zu diesem Medium haben.
00:12:14: und tatsächlich haben die Bibliotheken auch eine ganz große Rolle gespielt zu der Zeit weil die ersten Computer aufgestellt haben kostenlosen Zugang ermöglicht haben.
00:12:24: Und gleichzeitig hat sich da sehr schnell gezeigt, nur alleine dass ich jetzt an so einen Rechner der ja noch da stand, an dem man sich setzen musste vielleicht auch Kopfhörer aufsetzen muss.
00:12:35: den Bibliotheken ist es meistens leise das man damit doch nicht soweit ist sondern dass man dann eben auch lernen muss damit umzugehen.
00:12:44: und was jetzt den Zugang angeht nicht wir alleine, sondern sehr viele Organisationen dazu beigetragen dass wir jetzt inzwischen weit über neunzig Prozent der Bevölkerung haben die das Internet nutzen können.
00:12:58: Die Zugang zu digitalen Diensten haben.
00:13:01: was die Kompetenzen angeht liegen wir noch sehr weit zurück und insofern hat sich der Fokus unserer Aufgaben auch klar dahin verlagert Kompetenz zu vermitteln und Menschen zu zeigen wie man davon profitieren kann im Alltag.
00:13:16: digitale Chanceneben
00:13:19: gab es für euch mal auf dem Weg so einen Moment, wo ihr dachte wir sinken eine Sackgasse.
00:13:22: das geht mit der Stiftung in diese Richtung nicht weiter.
00:13:25: Wir treffen nicht mehr das was die Leute eigentlich gerade brauchen an Teilhabe.
00:13:29: Also ein Beispiel dafür ist tatsächlich die Entwicklung im Bereich Menschen mit Behinderungen.
00:13:34: Barrierefreiheit Das war lange Zeit klassisch.
00:13:38: wie müssen Webseiten gestaltet sein damit sie barrierefreie sind?
00:13:42: zum Beispiel jedes Bild braucht ein Alternativtext, der vorgelesen wird für Menschen die Bilder nicht sehen können.
00:13:49: Gebärdensprachvideos, die für Menschen, die gehörlos sind und vielleicht auch keine so große Sprachen-Lesenaffinität haben, die da die Inhalte erklären.
00:13:59: Und das hat sich in gewisser Weise überholt – also wir brauchen das schon immer noch.
00:14:04: aber die Bedeutung ist einfach viel geringer geworden weil durch technischen Entwicklungen im Bereich der Geräte.
00:14:11: Sprachsteuerung ist heute eine Selbstverständlichkeit, vor zwanzig Jahren war es gar nicht vorstellbar dass man eine Sprach-Steuerung so trainieren könnte das der Text den ich jetzt ins Mikrofon spreche wie ein gedruckter Text nachher auch verschriftlicht ist.
00:14:26: und deshalb isst so diese klassische Barrierefreiheit.
00:14:30: die haben wir auch über zehn Jahre gemeinsam mit der Aktion Mensch mit einem Preis ausgezeichnet.
00:14:35: Die hat dann in gewisser Weise an Bedeutung verloren weil eben so viel andere Anforderungen entstanden sind und gleichzeitig einige Anforderung tatsächlich weniger relevant gewesen sind.
00:14:47: Wenn man sich das anschaut, was du persönlich so machst dann habe ich den Eindruck zumindest für mich gewonnen Du bist schon eine sehr smarte Macherin.
00:14:55: Danke
00:14:56: gerne Hast du Vorbilder gehabt die dich da geprägt haben?
00:15:02: Ich glaube, ich möchte jetzt keine einzelnen Personen nennen die mich auf meinem Weg begleitet haben.
00:15:08: Aber es hat immer Personen gegeben, die mich unterstützt haben in dem was ich tue beruflich auch unterstützt habe und da würde die Reihe lang werden derjenigen mit denen ich gut zusammengearbeitet habe und die mir weiter geholfen haben.
00:15:21: Ich finde es auch mal wichtig wenn man selber realisiert das gab Leute die einem geholpen haben die unterstützt sind und nicht selber so voll ist von sich selber und sagt okay Es war alles meine eigene Genialität, meine Großartigkeit die zu allem geführt hat.
00:15:34: Sondern da waren schon Leute, die mich auf den Weg unterstützt haben.
00:15:37: Ja, auf jeden Fall!
00:15:38: Die mich auch auf einen Weg gebracht haben.
00:15:40: Also manche Dinge wäre ich nicht alleine drauf gekommen.
00:15:45: Gibt es einen besten Ratschlag, den du mal bekommen hast?
00:15:49: Ja, den sage ich jetzt in Englisch weil ich den tatsächlich englisch zitiere.
00:15:53: Play to your strengths.
00:15:55: also mach das was du richtig gut kannst stütz dich auf deine Stärken und gib aber manchmal auch zu... dass du da keine Stärke hast.
00:16:03: Ich kann zum Beispiel überhaupt nichts singen, bitte fordere mich jetzt nicht
00:16:05: auf.".
00:16:09: Wollen wir?
00:16:09: Nein!
00:16:11: Mir ist das mal passiert.
00:16:12: ich habe einen zweiten Podcast irgendwie nur wer?
00:16:14: wie war es?
00:16:15: ein Unterhaltungsformat, ein Weinenpodcast wo wir uns so mit Köchenden, Köchenpromis, Sommeliers und so weiter über Wein unterhalten.
00:16:23: Es gab einmal eine Folge mit Thomas Bühner drei Sterne Koch übers Thema griechischer Wein Und ich habe dann in der Sendung irgendwann, hatte ich die beknackt, vollkommen beknackte Idee lauthals griechischer Wein zu singen und war mir aber sicher.
00:16:37: Die Regie spielt dann nachdem das Ding geschnitten ist das echte Lied von Udo Jürgens ein hat man aber nicht gemacht.
00:16:43: Das heißt es gibt jetzt im Internet leider nach verfolgbar für alle Zeiten eine ganz schlimme zweimünftige Gesangseinlage von mir wie ich griecher Weinschmettere und Ich kann dir sagen Es gehört auch Nicht Zu Mein Stärken
00:16:56: Aber es ist ein schönes Beispiel für Medienkompetenzerwerb.
00:17:00: So was bleibt immer im Internet, das kriegst du einfach nicht wieder raus!
00:17:04: Ja... Hatte ich vor zwei Jahren offensichtlich noch nicht genug von.
00:17:09: Gut wir singen heute nicht.
00:17:10: Lassen Sie uns über die Stiftung reden.
00:17:13: Ihr seid jetzt ca.
00:17:13: und zwanzig Jahre alt?
00:17:16: Kannst du mir einmal in aller Kürze vielleicht kurz erklären, was genau macht die Stüftung Digitale Chancengufe-STC?
00:17:23: Sie steht dafür, allen Menschen eine Möglichkeit zu geben.
00:17:29: Tatsächlich digitale Dienste nicht nur das Internet sondern digitale Anwendung sozunutzen dass sie in ihrem Leben davon profitieren Dass sie da wirklich einen Nutzen von haben von dem was sie tun.
00:17:44: Das bedeutet manchmal auch die Abwägung.
00:17:46: von manchen Dingen habe ich vielleicht keinen nutzen.
00:17:48: Ich muss vielleicht überlegen wie viel Zeit ich für einzelne Dinge aufwände.
00:17:53: Aber in erster Linie geht es darum, tatsächlich dieses Instrument zugänglich zu machen und die Kompetenz dafür zu vermitteln damit umzugehen.
00:18:03: Wie kommen Leute dies brauchen mit euch zusammen?
00:18:08: Wir haben jetzt nicht den direkten Kunden oder Klientinnen Kontakt sondern tatsächlich ist auch das eine ganz frühe Entscheidung gewesen mit Multiplikatoren zu arbeiten.
00:18:19: Als wir damals gestartet sind, waren diejenigen aus der Forschungsgruppe Telekommunikation, die sich mit dem Technischen des Internets auskannten.
00:18:29: Auch mit der Frage wie stellt man Zugang hier technisch aber eben auch wo kann der Zugang stattfinden?
00:18:35: Die Zielgruppen waren uns relativ klar.
00:18:39: Ältere Menschen weniger gebildet, Menschen mit Behinderung in ländlichen Räumen gab noch einen großen Unterschied vor.
00:18:49: Nur diesen Zugang zu den Zielgruppen, den hatten wir nicht.
00:18:53: Auch da ist wieder die Gemeinschaft war gut.
00:18:56: Wir haben ein Beirat wo insgesamt dreißig Organisation mit uns zusammenarbeiten.
00:19:01: Da sind die großen Wohlfahrtsverbände zum Beispiel dabei.
00:19:04: Das auch der Deutsche Bibliotheksverband dabei.
00:19:07: Aktionensch hatte ich vorhin schon genannt.
00:19:10: Die kennen die Zielgruppe, die kennen auch die Bedarfe der Zielgruppem und sofern sind wir da eher so'n Facilitator gewesen.
00:19:18: Unsere Überlegungen, welche Rolle kann das Internet?
00:19:22: Können digitale Medien spielen mit den Bedarfen dieser Zielgruppen die in den Organisationen, die bei uns im Beirat sind bekannt sind zusammenzubringen.
00:19:31: Da eine Brücke zu bauen und dann anhand dessen auch unsere Projekte und Maßnahmen zu entwickeln.
00:19:38: Das heißt ihr habt gar nicht die Aufgabe euch um die Leute zu kümmern ja aber nicht darauf zu kümmern dass eure Angebote voll werden, sondern da habt ihr Partner die sich kümmern.
00:19:49: Dass am Ende das was ihren Maßnahmen macht, was ihrem Projekten macht, am Ende auch die richtigen Leute erreicht?
00:19:55: Das kann man so sagen, dass es in den meisten Projekte so ist, dass wir eigentlich immer durch eine Erprobungsphase gehen.
00:20:03: Wir haben ein Programm gemacht wo es um Medinaziehung im Dialog von Kita und Familie geht sind in einzelne Einrichtungen gegangen, haben da gelernt welche Schritte man gehen muss.
00:20:14: Daraus entsteht dann ein Konzept und das kann man dann auch wieder weiter tragen in weitere Einrichtungen.
00:20:19: Und mit diesem Konzept arbeiten wir in vielen unserer Projekte.
00:20:24: Ist der Zugang immer noch ein Problem oder ist es mittlerweile viel mehr die Kompetenz und die Nutzung?
00:20:29: Es ist in erster Linie jetzt die Kompatenz- und die Nutzung, Der Zugang stellt sich schon auch noch in einzelnen Bereichen.
00:20:36: also gerade Gestern haben wir eine Sitzung gehabt, wo es um Digitalassistenz für Menschen geht.
00:20:43: Die in besonderen Wohnformen leben aufgrund ihrer körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen und mussten da lernen dass das nicht so einfach ist in den Einrichtungen, dass nicht überall WLAN Zugang zur Verfügung steht, dass die technische Ausstattung teilweise schlecht ist.
00:21:01: also eigentlich sprechen wir heute von dem Grundrecht Zugang und Nutzungsmöglichkeiten zu haben.
00:21:08: Und wir müssen dann sehen, dass es immer noch doch Bereiche gibt in denen das gar nicht gewährleistet ist.
00:21:13: Und muss man auch nochmal sagen, ist auch wieder eine soziale Frage.
00:21:18: Sechs Jahre zurück Corona-Pandemie.
00:21:21: Eine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen haben sich Zuhause... Ein Familiengerät teilen müssen, auf dem sie Hausaufgaben, Fernunterricht und Ähnliches machen mussten.
00:21:31: Also deshalb ist schon Zugang zur Technik auch immer noch ein Thema aber nicht mehr das Thema was es vor fünfundzwanzig Jahren war.
00:21:38: Was hältst du von der Idee die hat mehrere Landesregierung verfolgen Tablets an Schülerinnen und Schülern zu geben für den Unterricht?
00:21:46: Ich halte das für sinnvoll auch dass es Geräte sind die Schule zur Verfügung stellt tatsächlich.
00:21:52: Also es gibt ja auch dieses Concept Bring Your Own Device, was dann aber wieder soziale Unterschiede erst recht spiegelt und insofern hat die Schule schon eine Aufgabe hier dafür zu sorgen dass alle einen gleichen Zugang tatsächlich haben.
00:22:07: Ein bisschen kann man's auch noch mit der Frage von Jugendschutz verknüpfen.
00:22:11: das ist auf dem individuellen Gerät auch etwas anders als auf dem Gerät was die Schule für Unterrichtszwecke zur Verfügung gestellt
00:22:20: Als ich im Gymnasium war, die mir auch diese Bücher aus den Siebziger- und Achtzigern-Verführungen gestellt habe, das ich lernen durfte.
00:22:26: Da macht es ja auch nur Sinn, wenn man heutzutage welche Tabletten in die Hand kriegt oder?
00:22:29: Ja auf jeden Fall!
00:22:30: Also deshalb plädiere ich nicht für Medien frei bis drei weil dann muss man auch sagen keine Bücher.
00:22:37: Bücher sind auch Medien.
00:22:40: Und wer wollte schon sagen dass Kinder unter drei keine Büchern in der Hand... kommen sollen.
00:22:44: Ist auch eine komische Trennung, oder?
00:22:46: Ja!
00:22:47: Das ist ein komisches Medium und das andere ist okay.
00:22:50: Es kommt immer drauf an was man draus macht also wofür man das Tablet nutzt.
00:22:54: ich ob ich einen Bilderbuch auf dem Tablet anschaue oder eins zum Blättern macht erst mal keinen Unterschied.
00:23:01: wenn ich aber mit beiden alleine gelassen bin und sich keiner darum kümmert dann ist es in beiden Fällen nicht ratsam.
00:23:09: Wir hatten das Zeit lang.
00:23:11: wenn wir essen waren meine Frau und ich bei so einem Italiener in Hamburg.
00:23:14: Da saß er ganz oft in der Nähe von uns, ein Pärchen mit ihrem sehr jungen Sohn, der war so fünf, sechs Jahre alt und die wollten einen schönen entspannten Abend haben.
00:23:23: Das Mittel ihrer Wahl um das zu erreichen, war immer dass die Junge an der Seite saß mit einem Tablet in der Hand und den ganzen Abend lang irgendwie YouTube durchgesuchtet hat.
00:23:33: Ich glaube das alles auf Youtube gesehen der Zeit, wo wir da immer abends saßen.
00:23:37: Wo ich mich mal fragte okay ist das jetzt?
00:23:39: Machen sie sich es ein bisschen einfach oder ist das eigentlich ganz smart was sie tun?
00:23:42: Nein, das kann ich nicht smart empfinden.
00:23:45: Das ist tatsächlich sich einfach machen und jedenfalls nicht Medienerziehung.
00:23:50: Es ist ja eigentlich nur Medien in die Hand geben.
00:23:54: Ganz deutlich abhängig vom Alter muss eine Begleitung stattfinden nach Heranführung auch so dass man lernt damit umzugehen.
00:24:03: Auch da wenn ich sagen würde ab einem bestimmten Alter überhaupt erst dann stellt sich die Frage Wie lern ich es denn da an?
00:24:12: Ich muss ja aufwachsen letzten Endes damit.
00:24:15: Ich muss den Umgang damit lernen und dann ist auch nicht zu vernachlässigen, dass die Eltern dabei natürlich eine ganz große Vorbildrolle spielen.
00:24:23: das berühmte Handyabendroutis wird es weggelickt oder nicht und brauchen die Eltern vielleicht die Regel, dass es weggelegt werden muss?
00:24:32: brauchen die nur die Kinder.
00:24:34: Also das sind Aushandlungsprozesse und trotzdem muss ich auch da wieder sagen, man kann nicht erwarten dass das alles in den Familien so reinwandfrei klappt.
00:24:44: In vielen Familien gibt es viele Probleme, die zu bewältigen sind und die Medien tragen dann manchmal einfach nur das aus was an anderer Stelle auf schon im Argen liegt.
00:24:53: Ich nenn's mal rechtspopulistischen Dinge die im Internet aufkommen.
00:24:58: Ein Niveau, die später darüber sprechen.
00:24:59: aber wir sind gerade angekommen.
00:25:02: Die führen ja auch dazu, dass Leute die eher Medieninkompetent sind sich schneller hinter die Fichte führen lassen.
00:25:09: Dass man schneller auf Fake News reinfällt, auf ausgedachte Geschichten, auf irgendwelche hetzerischen Sachen.
00:25:16: und gleichzeitig haben wir immer die Debatte lasst doch mal die Jugend in ihrer Kompetenz erziehen wie sie mit Social Media und digitalem umgehen sollen.
00:25:25: mein Eindruck ist oft lass uns doch genauso die fünfzig sechszig-siebzigjährigen erziehen weil was ich teilweise aus dem Kreis von sehr gebildeten klugen Leuten über WhatsApp noch zugeschickt bekommen, da graut es mir manchmal.
00:25:37: Kompetenz ist doch eine Frage für uns alle, oder?
00:25:40: Auf jeden Fall!
00:25:41: Also die Bundesregierung hat sich eine Medienkompetenzoffensive vorgenommen.
00:25:47: Es ist nicht so ganz klar was alles damit einhergeht.
00:25:51: Für mich ist relativ klar man kriegt das auch nicht gratis.
00:25:54: Da braucht man Geld dafür um das in der Hand zu nehmen Um diese Kompetenzen zu vermitteln Und das geht auch nicht mit einem einmaligen Kurs oder ähnliches.
00:26:05: Es ist ja eigentlich das, was man unter lebensbegleitendem Lernen versteht und da denke ich bieten die Medien der Umgang damit eine ganz große Chance weil ich eben mit diesem Instrument lernen kann.
00:26:19: Ich muss mich nicht unbedingt irgendwo hin begeben.
00:26:22: Ich kann ganz viele eben tatsächlich durch Podcast hören zum Beispiel, durch Onlinekurse Dementsprechend lernen.
00:26:31: Ein bisschen ist es halt schon so, dass sehr viele Menschen auch denken ja wieso ich kann doch damit umgehen und natürlich werde ich das merken ob da was falsch ist oder was gefaked ist also dass das Selbstvertrauen dahinein dass man das vielleicht entdecken könnte verhindert manchmal auch dass man sich tatsächlich damit auseinandersetzt.
00:26:52: Es ist doch so wenn ich die Zeit lese dann habe ich schon irgendwie vielleicht denke ich auch zu viel darüber nach.
00:26:59: Aber ich habe dann schon irgendwie im Hinterkopf, da gibt es Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner und die achten Giovane darauf, dass da kein Quatsch in der Zeit erzählt wird und das das schon in gewisser Weise auf Wahrheitsgehalt und auf Richtigkeit geprüft ist.
00:27:10: was da passiert kann doch der Spiegel wäre sonst sein.
00:27:14: Im Internet ist es doch genau anders rum.
00:27:16: Da gibt's niemanden mehr, der etwas überprüft sondern da gibt sehr viele, die mich manipulieren wollen weshalb ja meine Achtsamkeit umso größer sein muss.
00:27:24: Ja, das is richtig.
00:27:27: Anfangs war das so, dass man diesen Angeboten auch den Internet-Angeboten die von den klassischen Medien kamen am meisten vertraut hat.
00:27:37: Bis dann eben Einsätze ist es eigentlich eine größere Menge an Inhalten aus ganz anderen Quellen kam und da hat sich nicht dieser Vertrauensvorschuss den man sozusagen den Medien die du jetzt gerade genannt hast der war da nicht vorhanden.
00:27:54: und trotzdem wenn die Menge immer größer wird sozusagen das, was durch einen redaktionellen Prozess gegangen ist nur noch den kleineren Anteil ausmacht.
00:28:04: Dann verschiebt sich ja das Gleichgewicht.
00:28:07: Insofern ist es schon gut dass auch die klassischen Medien jetzt zunehmend eben auf den Kanälen der großen Konzerne auch vertreten sind.
00:28:16: Schon alleine um das eben nicht Ich will gar nicht zwischen Qualitätsmedien und Nichtqualitäts-Medien unterscheiden, aber zwischen Qualitätprozessen die dazu führen dass Inhalte generiert werden.
00:28:28: Und anderen Inhalten die einfach veröffentlicht werden können ohne das dieser redaktionelle Prozess davor stattgefunden hat.
00:28:36: Und ich glaube nicht dass wir es nur über die Vermittlung von Medienkompetenz bei den Rezipientinnen und Rezipienden erreichen können.
00:28:43: Ich glaube schon dass wir auch Mechanismen brauchen die da voreinsetzen können natürlich die großen Plattformen auch eine Rolle spielen.
00:28:52: Also ja Freedom of Speech First Amendment ist immer das ganz Hochgehaltene von den Plattform, die aus dem USA kommen und sagen wir können da nicht eingreifen.
00:29:03: aber es gibt ja nicht die Freiheit jeglichen Inhalt zu verbreiten und insbesondere den Algorithmen verstärkt so zu verbralten dass die Dinge die tatsächlich durch ein Qualitätsprozess gegangen sind in den Hintergrund gerückt werden.
00:29:17: also Das ist meines Erachtens nicht durch das Recht, seine Meinung frei zu äußern, abgedeckt.
00:29:24: Ich bin jetzt eine gute Fee mit einer leichtmännlichen Stimme.
00:29:29: Zage Frau Kroll sie haben unbegrenzte Mittel Sie kennen sich doch aus im ganzen Feld.
00:29:36: Was müssen wir sagen?
00:29:38: Jetzt mal nur in Deutschland.
00:29:38: erstmal also fangen wir ein klein an.
00:29:41: was müssten wir hier in Deutschland tun um unsere Bürgerinnen und Bürger fitter zu machen, in der im Konsumieren dessen was in die Italienraum stattfindet.
00:29:52: Soll ich in einem Satz die Qualitätsoffensive?
00:29:55: Du kannst
00:29:56: die Kompetenzoffensive erklären!
00:29:58: Du
00:29:58: kannst auch auf vierzig Minuten erklären du hast so viel Zeit wie du willst.
00:30:04: Ich glaube es muss selbstverständlich sein dass wir diese Kompetenzen erwerben.
00:30:11: Das geht nur, wenn es genügend Menschen gibt die Kompetenzen vermitteln können oder die so ein Lernprozess begleiten können.
00:30:18: Ich glaube wirklich das ganz viel Selbstlernen dabei ist aber eben nicht unbegleitet, nicht nur durchaus probieren sondern mit Unterstützung.
00:30:26: und momentan haben wir wirklich die Situation dass wir in all den Institutionen des klassischen Lernens also des formalen Bildungswesens ja noch nicht genügent Fachkräfte haben die darüber verfügen die dabei unterstützen können.
00:30:43: Und wenn wir dann an die Weitenteile der Bevölkerung denken, die aus den eigentlichen Lerninstitutionen raus sind, die entweder im Berufsleben stehen oder auch schon jenseits des Berufslebens sind, dann wird es da eigentlich immer dünner.
00:30:58: Beispiel von mir – Die KI-Richtlinie schreibt vor, dass jede Organisation nicht nur Unternehmen also auch wir als Stiftung.
00:31:07: mitarbeitende Schulen müssen für die Nutzung von KI wenn denn KI im Unternehmen eingesetzt wird.
00:31:14: So, ich kann mir jetzt fast keine Organisation und keinen Unternehmen mehr vorstellen wo KI keine Rolle spielt.
00:31:20: also ist es eigentlich eine Anforderung an jeden der auch als Arbeitgeberin oder als Arbeit Geber agiert.
00:31:29: bisher ist das so dass man zwei stündigen Kurs für die Mitarbeitenden anbietet wo man lernt welchen Prompt man wie formulieren sollte.
00:31:39: Also da hätten wir jetzt eigentlich eine Chance.
00:31:41: Wir können uns auf die KI-Verordnung stützen, aber das was im Augenblick dabei rauskommt ist nichts, was jetzt wirklich ne breite Kompetenzoffensive wäre.
00:31:50: Wir brauchen viel mehr Investitionen hier hinein und wir müssen verstehen dass jeden Euro den wir nicht dafür ausgeben, dass wir den hinter fünf bis zehn mal brauchen um Dinge wieder einzufangen Aufbau und Fängerei herangefallen sind, die Fake News... Das sind ja nicht nur Fake News.
00:32:11: Das sind wirklich klassisch Desinformationen mit einer Kampagne gegen die euch auch nicht alleine setzen kann.
00:32:20: Ja Mensch das musst du doch merken dass das nicht richtig ist.
00:32:24: Dass das betrug ist, dass das in der Ehre führt weil eben hinter den Kampagnen auch so viel Power steht.
00:32:30: Und insofern is mein Wunsch jetzt an die gute Fee Lass uns mal gucken wo wir hin Woher wird diese Power bekommen, dass wir die genauso auf die Seite der Guten stellen können?
00:32:41: Ich werde dir bald berichten.
00:32:42: Ich bin sehr gespannt wie unser Experiment ausgeht.
00:32:46: Wir haben jetzt für uns entschieden, wir werden alle Mitarbeiter sogar verpflichtend durch eine KI-Schulung schicken.
00:32:52: Die hat glaube ich zwanzig Stunden im Sommer.
00:32:54: Das machen wir über ein Vierteljahr für alle und wollen das alle wirklich da durchgehen um zu lernen Was sind die Gefahren, was sind Dinge auf die ich achten muss?
00:33:03: Was sind aber auch die ganzen Benefits.
00:33:04: Was ist die Sache, die ich damit wirklich gut machen kann, wo ich mir die Arbeit erleichtern kann und wo ich effizienter werden kann, um unsere Kunden glücklicher zu werden?
00:33:11: Ich bin sehr gespannt wenn wir das Ende des Spätsomers früh Herbst, wenn wir es fertig haben bei uns wie das dann bei unseren ganzen Kolleginnen und Kollegen bei ASK hier aussieht und was das eben auch noch mal an Wänderungen gebracht hat.
00:33:22: Sehr gespannt!
00:33:23: Kann dir ein schönes Beispiel sagen, wir haben letztes Jahr ungefähr um die Zeit zwar auch so einen heißen Tag Unser Team-Event gehabt, haben mit kreativen Methoden innerhalb des Teams kleine Gucken gebildet und den ganzen Tag über mit KI die Aufgabe SommerAssoziation bearbeitet.
00:33:42: Jedes Team konnte machen was es wollte von Songs über Kreative... Es wurde eine Jacke entwickelt, die merkt wenn's regnet oder wenn die Sonne scheint damit man immer passend angezogen ist.
00:33:58: Das alles hat die KI gemacht, ihr habt auch gleich noch den Werbe-Jingle dazu gemacht.
00:34:02: Also Learning by Doing hat absolut gut funktioniert und bei uns waren auch letztes Jahr im Sommer längst noch nicht alle... also jeder hatte mal ChatGPT genutzt aber weiter ging das eigentlich nicht!
00:34:14: Und dabei dann zu sehen was man alles damit machen kann.
00:34:17: letzten Endes hat schonmal einen großen Impuls gegeben einfach dann zu sagen ich will es jetzt auch weiter vertiefen Dazu machen.
00:34:25: Dann haben wir, ist daraus resultiert, KI-Snacks in der Mittagspause.
00:34:29: Jeder, der Lust hatte hat sich mal mit zusammengesetzt teilweise auch weil unser Team sehr verteilt auch arbeitet sitzen nicht alle in Berlin hat man halt seine Mittags Pause mit einem Snack der noch ein bisschen Inhalt geboten hat verbunden.
00:34:44: also insofern ich glaube da gibt es ganz viele Möglichkeiten sich mit dem Thema vertraut zu machen.
00:34:49: Ich erinnere mich gerade eben diese Frage von Vertrauten, nachdem ich an den ersten Prompt meines Lebens.
00:34:55: Heute von diesem Chatchi-BT das war irgendwie so zwei drei Monate auf dem Markt und irgendwie fing alle gerade so ganze Wilde an darüber zu sprechen, dann habe ich mir das mal aufgemacht, war da so ganz unerheb, was ist denn das?
00:35:04: Wie funktioniert es?
00:35:05: Was macht der jetzt eigentlich gleich mit den Sachen die ich da
00:35:07: mache?".
00:35:08: Und der erste Prompt eines Lebens war der aktuelle Bundeskanzler.
00:35:13: Die Antwort vom Chatchie-BT war Ich bin keine Suchmaschine aber er ist doch vollkommen klar Angela Merkel Da habe ich das Ding wieder ausgemacht.
00:35:22: Das war zu der Zeit, wo Olaf Scholz schon Kanzler war und da hab' ich das ding wieder ausgedreht und gesagt, blödsinn!
00:35:25: Funktioniert ja gar nicht.
00:35:27: Habe ich erst später verstanden dass die damals ganz am Anfang noch gar keinen Zugang zum Netz hatten?
00:35:31: Dass die einen sehr alten Wissensstand haben als sie frisch auf den Markt kamen dementsprechend die KI zwei Jahre vor trainiert.
00:35:37: noch dachte Angela Merkel über Bundeskanzlerin Und wie eine Suchmaschine bedient hat und das natürlich überhaupt kein Match war.
00:35:43: Man muss es halt verstehen und lernen und trainieren und langsam reinkommen weil man am Anfang auch so Anwenderfehler macht Konnte da auch nichts für?
00:35:51: Nee, natürlich nicht.
00:35:53: Ich sage mal ein Beispiel aus einem unserer Medienkompetenztrainings bestimmt fünfzehn Jahre her Jugendsozialarbeiter den wir in eintägiges Training gegeben haben weil das gerade die waren die gesagt haben ja ich habe doch Sozialarbeit studiert ich will ja mit Menschen arbeiten und nicht mit diesen Kisten und Tastaturen so weiter.
00:36:13: dann aber merken naja es ist vielleicht auch doch für die Kinder und Jugendlichen interessant.
00:36:18: So, und dann war eine junge Frau die sagte ja ich muss unbedingt unseren Kindern das vermitteln weil ich habe jetzt mal den gezeigt was man mit dem Internet machen kann.
00:36:28: Und dann gibt so ne sechsjährige wie gerade schreiben kann in die Suchmaschine ein Meerschweinchen und was es kostet?
00:36:38: Weil die Mama gesagt hat du musst das rausfinden dann kriegst Du vielleicht eins!
00:36:43: Das ist genau die Frage, die man ChatGPT stellen würde.
00:36:49: Und dann kriegt man eine Antwort sofort darauf.
00:36:52: Also es ist da irgendwie auch so ein Sprung in der Entwicklung, den man sich damals wieder gar nicht vorstellen konnte, wo man dachte, man muss den Kindern jetzt erstmal beibringen richtig zu schreiben und eine gute Frage zu formulieren.
00:37:05: Ganz kurz danach war's auch egal ob mein Meerschweinchen mit EH oder doppel E geschrieben hat.
00:37:10: Die Fehler sind sowieso von Google korrigiert worden.
00:37:13: Und heute kann ich mit Sprachsteuerung die gleiche Frage an den KI stellen und kriege garantiert, die Antwort, die dann Mama überzeugt.
00:37:20: Ist nicht so teuer können wir kaufen?
00:37:22: Es gibt es in mehr Schweinchen!
00:37:25: Was war denn in fünfundzwanzig Jahren der Stiftungsarbeit dein absolutes Herzensprojekt?
00:37:32: Das darf ich nicht ungerecht sein.
00:37:35: Kannst du eine Liste
00:37:36: machen?!
00:37:38: Es ist eins was immer noch läuft... Was sich auch ein bisschen gewandelt hat in der Zeit, das ist ein Seniorenprojekt Tablet-Pizis für Seniorenen und Senioren.
00:37:49: Auch das geht wieder zurück darauf dass wir dachten Menschen ältere Menschen sind damals mal im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums mit einem Mediabus in Städte gefahren auf dem Marktplatz wo man dann mal einsteigen konnte und sich an Computer setzen könnte da kam natürlich nicht alle.
00:38:10: Okay, auch Seniorenwohnheime liegen nicht unbedingt am Marktplatz.
00:38:14: Also wir fahren mit dem Bus zu den älteren Menschen ins Seniorenheim.
00:38:19: Gibt ein ganz schönes Foto wo dann vorm Bus die Rollatoren alle standen und die ältern Menschen waren wirklich interessiert!
00:38:28: Und trotzdem waren es wieder nur die, die mit dem Rollator noch zum Bus kommen konnten.
00:38:32: Und als wir dann angefangen haben mit Tablets reinzugehen so dass jeder egal in welcher Mobilität er sich befindet Auf dem Tablet zum Beispiel, sich mal angucken konnte Google Maps.
00:38:44: Wie sieht es in der Straße aus?
00:38:46: In der ich gewohnt habe.
00:38:49: Das war faszinierend das zu sehen und mit dem Projekt sind so viele schöne dieser kleinen Geschichten entstanden.
00:38:56: Und genau das was unsere Idee von Anfang an war man muss die Erfahrung ermöglichen.
00:39:01: Die Erfahrung dass ich wirklich damit etwas angefangen kann dann ist auch die Bereitschaft da Kompetenz zu erwerben, die ja immer nicht nur ist eine Investition in die Technik sondern eine Investitions von Zeit und eigener Energie.
00:39:15: Und den Schritt muss man erst mal machen.
00:39:17: also insofern das ist schon eines meiner sehr naheliegend mir naheliegenden Projekte.
00:39:24: Aktuell auch mit Senioren auch ein sehr spannendes Projekt.
00:39:28: Die Schnitzeljagd
00:39:29: Das ist tatsächlich in diesem Projekt entstanden.
00:39:32: Die digitale Schnitzelljagt wird mit den Tablets gemacht.
00:39:37: Man trifft sich in einer Stadt, es muss gut vorbereitet sein mit der App Action Bound.
00:39:44: Und dann geht so eine Gruppe durch die Stadt und löst Fragen und lernt dabei was man alles mit dem Tablet machen kann.
00:39:51: Die Rentnerinnen und Rentner unter unseren Zuhörenden, das Lust haben auf den Schnitzeljagd in ihrer Heimatstadt?
00:39:56: Was können sie machen um so etwas teilzunehmen?
00:39:59: Tatsächlich über die Website www.digital-mobil eben alter DE, also noch klassische Internetsucher.
00:40:09: Aber wenn man mobil im Alter, digitalmobil im Alter eingibt bei Google dann findet man das auch.
00:40:15: Das geht jetzt nicht so dass eine einzelne Person sagt könnt ihr für mich einen Spaziergang machen.
00:40:20: Multiplikatoren hatte ich vorhin schon gesagt ist ganz wichtig.
00:40:24: wir haben in Göttingen mit den Omas gegen rechts zusammen gearbeitet in anderen Städten mit auch Senioreneinrichtungen.
00:40:32: Wir brauchen einen Ansprechpartner vor Ort, der auch die Gegebenheiten kennt.
00:40:36: Aber dann kommt unser Team dahin und macht das mit den älteren Menschen gemeinsam.
00:40:41: Wenn man immer von den Rändern der Beteiligung der Teilhabe auch der Kompetenz denken muss wie ihr das ja machen müsst in der Stiftung um diese Leute einzubinden rennen zu bauen versteht man dann die Digitalisierung besser?
00:41:00: Nicht im technischen Sinne aber man versteht besser die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung.
00:41:06: Und da könnte ich jetzt wieder auf dieses Motto zurückkommen, Ich muss mir angucken was heute geschieht?
00:41:14: Was Digitalisierung auslöst um dann vorausdenken zu können?
00:41:18: Was wird sich aus Digitalisierung heraus entwickeln?
00:41:24: KI wird dabei eine ganz große Rolle spielen.
00:41:26: und wenn ich das nicht in den Blick nehme Übersuchmaschinen, Übersuchtmaschienenanfragen zur Formulierung eines Prompts der mir dann wirklich ein Ergebnis liefert.
00:41:40: Was mir weiterhilft?
00:41:42: Es geht mir immer darum dass es den Menschen in ihrem Alltag tatsächlich auch weiter hilft.
00:41:47: Dann kann ich auch voraus denken und das ist für uns die große Herausforderung weil wir rein Projekt finanziert arbeiten.
00:41:56: Wir haben keine Grundfinanzierung.
00:41:58: Das heißt wir müssen heute schon wissen welche Projekte im nächsten Jahr sinnvoll sind um dann auch die Fördermittelgeber dafür zu finden.
00:42:06: Sammelt ihr auch Spenden oder sind sie immer Fördtermittelgebern?
00:42:09: Man kann auch an die Stiftung Digitale Chancen spenden, es ist aber im Vergleich zu unserem sonstigen Projekteinnahmen relativ gering was wir an Spenden bekommen.
00:42:20: Es gibt so eine klassische Stelle gerade wenn Menschen aus Stiftungen mich hier besuchen.
00:42:24: Da kommt meistens irgendwann mal die Frage von den Menschen die uns zuhören Das klingt total super was die machen wie kann ich die denn unterstützen?
00:42:34: Wie kann man euch unterstützen?
00:42:36: Das sind unterschiedliche Wege.
00:42:38: Die Spenden sind ein Weg, das will ich auch gar nicht verhehlen.
00:42:41: Kann man auch ganz leicht über unsere Stiftungswebseite finden.
00:42:45: Aber ich nehme jetzt mal ein anderes Beispiel.
00:42:48: Unsere Medienkompetenzprogramme die gehen ja oft in die Fläche vor Ort wenn jeder in seinem Wohnort seinen seine Bundestagsabgeordnete anspricht und sagt Das ist doch wichtig, dafür muss auch Geld bereitgestellt werden.
00:43:06: Ich glaube dann fällt es auch der Politik dann wiederum leichter tatsächlich solche Programme zu finanzieren.
00:43:13: Also oft ist es auch so dass auch MDBs uns fragen wo liegt denn genau die Notwendigkeit?
00:43:20: was sollten wir machen?
00:43:22: Aber ich glaube da könnte noch viel mehr Aufmerksamkeit generiert werden dafür das es wirklich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.
00:43:29: Und Zweifel sollen sie einfach unsere Folge teilen weiter, weiter verleichen.
00:43:34: Leuten sagen das es ja gute Themen gibt in MDBs.
00:43:36: sagen dass man hier hört wie's funktioniert ist auch eine gute Idee.
00:43:39: so machen wir es auch.
00:43:40: Joa dann magst du mir kurz fünf Sätze vervollständigen?
00:43:42: Ja!
00:43:43: In der Öffentlichkeit beeindruckt mich derzeit
00:43:47: Wie stark Kinder und Jugendliche und ihre Rechte plötzlich von der Politik wahrgenommen werden wenn es darum geht ob sie jetzt Zugang zu sozialen Medien haben sollen oder nicht.
00:43:58: Über Deutschland denke ich
00:44:00: Dass es uns immer noch sehr gut geht und dass wir das positiv sehen sollten, und das auch positiv weiterentwickeln sollten.
00:44:08: Wir sollten mehr Wert legen auf!
00:44:10: Medienkompetenz
00:44:12: Der nachfolgende Generation rate ich.
00:44:15: Vergesst über die digitalen Medien nicht, dass man ab und zu einfach auch mal sich mit Menschen direkt vor Ort totalten kann.
00:44:23: Morgen wird besser als heute weil
00:44:25: Alles die Stiftung digitale Chancen gibt.
00:44:27: Perfekt Das ändert mit, glaube ich noch keiner gebracht.
00:44:31: Achtunddreißig, neununddreißig folgen wir heute und das ändert mir dann auch sehr gut.
00:44:34: Jutta geschickt!
00:44:36: Das echte Leben draußen ist gar nicht ohne, oder?
00:44:40: Viele Menschen kriegen es nicht mehr geregelt für sich zwischen digital und nicht-digital, also einer analogen Leben klare Grenzen zu ziehen oder eben auch die Zeit außerhalb des Digitalen wirklich zu unießen.
00:44:52: Ja Es ist aber wirklich eine Herausforderung diese Grenze zu ziehen.
00:44:58: Was sind Freunde?
00:45:00: Nur die, denen ich im realen Leben im Sportverein begegne oder die mit denen ich am Austausch stehe, der aber vielleicht am anderen Ende der Welt leben.
00:45:12: Also ich glaube die Unterscheidung zwischen analog und digital ist da nicht unbedingt so zielführend.
00:45:20: Wichtig ist dass sich in beidem das positive sehen kann, dass ich die Vorteile daraus ziehen kann und da muss sich nicht mehr so stark differenzieren.
00:45:29: Dann kann auch eine Beziehung zu einer Person, die wirklich nur digital läuft genauso erfüllend sein.
00:45:38: Es kann ein Museumsbesuch wo ich sonst vielleicht nicht hinkommen könnte was mir ermöglicht digital die Ausstellung die Gegenstände zu sehen kann sehr erfüllend und bereichernd sein.
00:45:50: Deshalb würde ich nicht so sehr differenzieren und sagen, das eine ist besser als das andere?
00:45:57: Ich muss von beiden, muss ich profitieren
00:45:59: können.".
00:46:00: Ich merke es an mir selber vielleicht bin ich auch komisch.
00:46:03: Kannst du mich auch gerne sagen dann.
00:46:04: Ich habe das Gefühl dass digitale bespielt für mich extrem stark das Sehen und das Hören weil das ist ja auch das was wir im digitalen erleben.
00:46:14: Und meine anderen Sinne verkümmern so ein bisschen und wann immer ich die im Leben irgendwo stark gespielt geschmack fühlen, dass sich das sehr genießt und sehr mag.
00:46:28: Und mittlerweile selber viel mehr realisiere, dass die anderen beiden Sinne bei mir deutlich stärker genutzt benutz sind als die andere.
00:46:37: Soll jetzt... Ich möchte niemandem sagen was der Podcast ausmachen soll aber ich habe das Gefühl meine anderen Sinne werden zu wenig genutzen.
00:46:44: wenn sie genutze wären freue ich mich da extrem tierisch stark drüber.
00:46:47: Ja, das finde ich ein nachvollziehbarer Gedanken der sich eigentlich auch mit etwas spiegelt worüber ich neulich mit einer Kollegin mich ausgetauscht habe.
00:46:57: Wir lagern ja auch aus geben bestimmte Dinge ab.
00:47:03: Stichwort ist dann Kognitive Relief.
00:47:05: Ich muss mir bestimmte Sachen nicht merken.
00:47:08: Ich muss meinen Orientierungssinn nicht mehr trainieren weil die Navigation mir das abnimmt Und erstmal ist der positive Effekt, damit hätte ich ja dann mehr Freiraum auch kreativen Freiraumen dieses mit etwas anderem zu füllen.
00:47:25: Auch mit anderen Sinneserlebnissen vielleicht zu föhlen und das muss man glaube ich bewusst entscheiden.
00:47:31: darüber muss man sich im Klaren sein dass man bestimmte Dinge eben auslagert abgibt und wenn man es da nicht mit den mit den anderen Sinnen füllt Dann glaube ich, hat man tatsächlich so eine Unausgewogenheit und vergisst vielleicht auch Menschen vergessen schnell wie schön es sein kann bestimmte Dinge zu tun die eben nicht digital sind.
00:47:55: Das ist schon richtig dass man... Auch das glaube ich ist Medienkompetenz beides zu lernen, zu genießen
00:48:02: Und nix zu verteufeln oder nichts irgendwie aus dem Leben streichen zu wollen daran Ballons für sich zu haben.
00:48:06: Genau
00:48:07: Du hast mal gesagt digitale Teilhabe sei der Grundlagen unserer Demokratie.
00:48:12: Wer nicht mitkommt, nicht nur technisch wird am Ende abgehängt.
00:48:16: Wie hängt denn das Digitale dabei sein?
00:48:21: Die digitale Kompetenz mit der Entwicklung unserer Demokratie zusammen?
00:48:25: Ganz entscheidend!
00:48:27: Also wenn du mich jetzt nach meiner größten Enttäuschung gefragt hättest dann wäre es genau die, dass die Chance für die Demokratie, die eigentlich mit diesem Zugang zu den Medien einhergeht... bisher nicht genutzt ist, sondern dass es gerade sich ins Gegenteil verkehrt.
00:48:46: Denn zunächst einmal ist es ja tatsächlich so, dass ich an viel mehr Dingen teilhaben kann, vielmehr Informationen gewinnen kann, nicht nur klügere Entscheidungen für mich treffen kann, sondern auch klügare Entscheidungen in Bezug auf das demokratische Gemeinwesen.
00:49:03: und gleichzeitig verliern wir das – tun wir das eben nicht im gleichen Maße!
00:49:10: Ich weiß nicht, ob dir das Stichwort Bürgerhaushalte was sagt.
00:49:13: Hat es in Hamburg auch gegeben?
00:49:15: Also Städte die sich entscheiden einen Teil ihres Haushalts von den Bürgerinnen und Bürgern mitbestimmen lassen.
00:49:22: Wenn man das über digitale Instrumente macht müssen sie sich auch nicht irgendwo ins Rathaus begeben und zu Sitzungen kommen sondern man kann noch dazu schön visualisiert sehen was es bedeutet wenn ich Die Entscheidung treffe das Schwimmbad nicht auszubauen, wie viele Mittel dann frei werden um vielleicht die Kita zu sanieren.
00:49:42: Oder ich sanier die Kita dafür fällt der Radweg vielleicht weg.
00:49:45: also es ist während total super demokratisches Instrument wo man auch sagen kann Das wird jetzt nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg entschieden sondern alle haben die Chance mitzureden Wird aber kaum genutzt.
00:50:03: Und dieses Potenzial, was eigentlich da dringend steckt geht verloren.
00:50:07: und ich glaube das sind wir wieder an dem Punkt den wir vorhin schon mal angesprochen haben.
00:50:12: Die Überlagerung dieser positiven Effekte auch der Inhalte die mir helfen informierter zu sein besser Entscheidungen zu treffen durch eine Vielzahl von nicht zutreffenden unzuverlässigen Quellen, Informationen ungeprüfte Inhalte und eben auch ganz bewusste Beeinflussungen und Manipulation führt dazu dass die eigentlich positiven Effekte für die Demokratie leider im Moment jedenfalls nicht genutzt werden.
00:50:41: Ich kam vor einem Jahr eineinhalb.
00:50:45: Für mich selber mal in kurzer Zeit lang zu diesem Schluss finde ich das mit den sozialen Medien so dermaßen eskaliert Tech-Bonsen hinter setzen, die eigentlich ihr eigenes Gesellschaftsmodell umsetzen wollen.
00:51:00: Und man nur noch Hass und Hetze erlebt, die Demokratie zersetzen, dann lassen sie Dinge einfach verbieten und abschalten.
00:51:06: Es war so ein komischer relativ radikaler Gedanke.
00:51:11: ich rück davon gerade wieder stärker ab und denke nein, wir müssen die sinnvoll nutzbar machen sie abzuschalten während totaler Rollback.
00:51:21: Ich weiß auch nicht ganz wie.
00:51:23: Wie stehst du den Gegenüber?
00:51:26: Ich gehe jetzt mal ein bisschen auf die europäische Ebene, weil das letzten Endes ist, auf der ja die Plattform auch reguliert werden.
00:51:34: Das können wir national gar nicht machen und es wäre auch nicht sinnvoll das zu versuchen.
00:51:38: Und mit dem Digital Services Act ist wirklich schon guter Ansatz gelungen.
00:51:43: da stecken sehr viele Dinge drin, die bisher noch nicht genügend umgesetzt sind.
00:51:51: Die Verpflichtung der Plattform wird aber auch nicht in dem Maße, wie es sein müsste eingefordert.
00:51:57: Und für eines meiner Kernthemen nämlich den Kinder- und Jugendschutz die Rechte von Kindern und Jugendlichen ist ein Schritt gelungen, der wirklich wesentlich ist.
00:52:07: dieser Digital Services Act betrifft die großen Plattformen, die Very Large Online Platforms & Search Engines wenn sie mehr als forty-fünf Millionen Nutzer, also zehn Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union haben.
00:52:23: Aber Artikel achtundzwanzig, der verpflichtet Sie zum Kinder und Jugendschutz ungeachtet Ihrer Größe.
00:52:30: Also jede Plattform, jeder Anbieter fällt unter diesen Artikel und muss sicherstellen dass ein hohes Maß an privatsphäre Schutz und Sicherheit gewährleistet ist für Minderjährige.
00:52:42: Und kann man jetzt auch noch mal ironisch sehen.
00:52:48: Wieso muss eigentlich die Kommission den Plattformen das vorschreiben und ihnen dann, was eben gemacht worden ist, Leitlinien an die Hand geben wie sie das schaffen können?
00:52:57: Ein hohes Maß am Privatsphäre-Schutzunsicherheit!
00:53:00: Diese Leit Linien sind bisher nicht verpflichtend für die Plattform.
00:53:04: Wir sind wirklich so als Leit linie zu verstehen.
00:53:08: Liebe Plattformbetreiber große Tech Konzerne guckt euch mal an, was ihr alles machen könntet um das zu gewährleisten.
00:53:16: Gut ist aber, dass dieser Katalog eben nicht nur dein Kinder- und Jugendlichen zugutekommen würde sondern dass der eigentlich alle Nutzerinnen und Nutzern betrifft.
00:53:25: also wie ist es mit Algorithmen basierten Empfehlungen?
00:53:28: Warum kann ich die nicht selber steuern und sagen ja das will ich sehen und das will Ich Nicht Sehen.
00:53:34: warum ließt er Algorithmus aus?
00:53:37: dafür hast du dich einmal interessiert?
00:53:38: oder mehr mehr mehr möchte ich eigentlich gar nicht.
00:53:42: Endloses Scrollen, immer noch ein Inhalt.
00:53:45: Warum kann ich das nicht besser steuern?
00:53:47: Also dass was wir über Medienkompetenz versuchen diese Selbststeuerung damit umzugehen wird von den Plattformen im Augenblick nicht unterstützt.
00:53:57: die Möglichkeiten wären aber da und Ich finde diese Leitlinien ist wirklich ein Superkatalog der auch Nicht alleine von einer Kommission ausgedacht worden ist wo sehr viele Menschen in vielen europäischen Ländern junge Menschen selbst auch daran mitgearbeitet haben, das jetzt mal verpflichtend zu machen, verbindlich zu machen.
00:54:18: Dann müsstest du glaube ich auch nicht mehr darüber nachdenken ob man die jetzt einfach alle verbietet sondern dann wären sie tatsächlich für uns alle besser nutzbar.
00:54:27: und wenn ich mehr Möglichkeiten habe selber zu steuern, dann kann ich mir ja immer noch einrichten dass sich endlos lagen welche Inhalte bekommen die ich jetzt vielleicht nicht empfehlen würde.
00:54:39: aber Default sollte es eigentlich so eingestellt sein, dass ich ein positives Nutzererlebnis habe.
00:54:47: Das ist ja auch ein bisschen absurd wenn man überlegt wie viel wir regeln.
00:54:52: Vieles regelt mir auch zuviel aber an sehr vielen Stellen haben wir Regularien Wie sich die Deutsche Bahn gegenüber Fahrgästen zu verhalten hat?
00:54:59: Wie sie zu erstatten hat.
00:55:01: Wie Taktungen sein müssen.
00:55:03: da sind der Dinge die einfach vorgegeben sind damit wir Bürgerinnen und Bürger mobil durchs Land kommen.
00:55:08: gegenüber diesen großen Tech-Konzern, ist das alles noch relativ handsam und dafür dass sie so groß einen riesigen Einfluss auf die Gesellschaft haben extrem wenig geregelt oder?
00:55:20: Ja wie gesagt mit dem Digital Services Act den Digital Market Act der sozusagen auch nochmal die wirtschaftlichen Sachen sind die Instrumente eigentlich da.
00:55:30: Jetzt ist im Moment gerade in Erarbeitung der Digital Fairness Act.
00:55:34: Da steckt ja schon im Begriff auch drinnen fairer Umgang miteinander in digitalen Diensten.
00:55:41: Und entscheidend ist eigentlich nicht, dass wir noch und noch einen Regelungswerk schreiben sondern das was vorhanden ist tatsächlich durchgesetzt wird und dass man davor auch nichts rückschreckt.
00:55:55: Jetzt wird jetzt ein bisschen juristisch, dass zum ersten Mal so mit dem Digital Services Act die Europäische Kommission Auch für die Durchsetzung zuständig ist.
00:56:08: Bisher war das dann so, die regeln das und dann hätte eine deutsche Behörde jetzt durchsetzen müssen gegenüber einem großen amerikanischen Konzern schwer vorstellbar.
00:56:20: Jetzt will die Kommission das selber machen Und auch für die es nicht so ganz einfach wie man sich das denken könnte.
00:56:28: Aber sind die ersten Schritte getan.
00:56:31: Gleichzeitig glaube ich auch.
00:56:33: Wir sprechen ja eben über US-amerikanische Techkonzerne, dass Europa ein genügend großer Markt ist mit diesen vierhundertfünfzig Millionen, das davon auch Wirkung ausgehen kann.
00:56:43: Dass man jetzt nicht da einfach Silikon Valley die Schultern zuckt und sagt Nymph Europa was man so an der einen oder anderen Stelle jetzt auf den USA hört.
00:56:55: An dieser Stelle glaube ich nichts geht um wirtschaftliche Interessen und da sind die Nutzerinnen und Nutzer hier in Europa Ganz relevant.
00:57:02: Der Markt ist relevant und deshalb glaube ich, wenn man jetzt durchsetzt und sagt wir wollen hier ein digitales Umfeld haben was für die Menschen gut ist und nicht schädlich ist dass man das erreichen kann.
00:57:14: Du wurdest ja mal von der UN vom UN Generalsekretär gebeten eingeladen beratenden Gränen mit tätig zu sein?
00:57:23: Ja Wie ist denn das in so einem Moment wenn sie sich melden Freude oder Angst?
00:57:30: Ne Freude Also Freude, Ehre.
00:57:35: Das war jetzt nicht so dass ich da in diesem Multistakeholder Advisory Group eingeladen worden wäre ohne zu wissen was die machen.
00:57:43: also die beraten gerade jetzt wieder über das Internet.
00:57:45: Governance Forum hat es weiter aus den sechsundzwanzig just in diesen Tagen habe heute Morgen schon mal zwei Stunden zugehört und das hatte Ich auch schon gemacht bevor ich in dieses Gremium berufen worden bin.
00:58:02: Wir bei der Stiftung machen hinausgehend super spannend, einfach zu sehen wie ist es in anderen Ländern der Welt?
00:58:08: In anderen Regionen der Welt.
00:58:09: Welche Fragen liegen da auch auf dem Tisch?
00:58:12: Da stellt sich übrigens die Frage nach Zugang immer noch in sehr vielen Regionen noch stärker als soziale Frage, als das bei uns der Fall gewesen ist.
00:58:21: Da stellen sich aber auch Fragen ganz anderer Arten von Regulierung und dass im Austausch mit Kollegen gemeinsam zu bearbeiten – Eine Ehre, wirklich unten für Gnügen.
00:58:33: Großanerkennung dessen was man aufgebaut hat in den Jahren?
00:58:37: Zwei Fragen habe ich noch.
00:58:39: Jutta, was macht dir Mut?
00:58:41: Zu sehen dass wir mit hartnäckigen Verfolgen von diesen Aufgaben und gleichzeitig mit so einem wachen Blick... Ich muss nicht an dem festhalten schon immer gemacht habe.
00:58:54: Ich muss gucken, wie sich das
00:58:55: verändert.".
00:58:56: Aber es macht mir wirklich Mut, dass man da mit einem Schritt weiterkommen kann und am meisten mut macht mir im Augenblick, dass wir mit dem Jugendmedienschutz wirklich weiter kommen und ich bin ziemlich sicher auch ohne komplette Verbote auskommen werden in Zukunft.
00:59:12: Wir machen jetzt eine kleine Zeitreise!
00:59:13: Wir fliegen mit unserem kleinen Podcaststudio zum Brandenburger Tor im Jahr zwei Tausend Fünfzig, machen die Tür dahinten wieder auf steigen aus.
00:59:21: was für ein Land sehen wir?
00:59:25: Ich bin Optimistin, ich glaube wir sehen nach wie vor ein demokratisches Land.
00:59:30: Ein demokratisch regiertes Land in Deutschland indem sich die Guten durchgesetzt haben.
00:59:37: Das ist eine schöne Perspektive.
00:59:39: Jutta dieses Gespräch hat mir richtig viel Freude gemacht, richtig viel Spaß.
00:59:43: Danke für dein Besuch bei uns.
00:59:44: Ich kann das zurückgeben.
00:59:45: auch für mich war es ein richtiges Vergnügen,
00:59:53: danke!
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