Wir haben die Menschen allein gelassen – Thomas Losse-Müller über Spaltung, Solidarität & Optimismus

Shownotes

Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen das Gefühl haben, mit den Risiken des Lebens allein gelassen zu werden? Thomas Losse-Müller, Direktor der Stiftung Klimaneutralität und Gründer des Sozialklimarats, hat darauf eine unbequeme Antwort: „Wir haben ganz viele Leute alleine gelassen." Der Ökonom war bei der Weltbank, in Washington, London und Afrika, wurde Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein – und macht heute aus seiner Haltung kein Geheimnis: Die wirklich Guten sind für ihn jene, die wissen, dass die großen Dinge nur gemeinsam gelingen.

Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Losse-Müller von seinem ungewöhnlichen Weg: vom Investmentbanker zum Klimastrategen, vom Wechsel der Grünen zur SPD und von der bitteren Lehre eines verlorenen Wahlkampfs. Er spricht offen darüber, dass er kein geborener Frontmann ist, warum er „mindestens drei Sätze" braucht, um Vertrauen aufzubauen, und was ihm eine ältere Wählerin auf einem Marktplatz über Politik beigebracht hat, das er bis heute nicht vergisst.

Vom Dorfleben in den Hüttener Bergen spannt sich der Bogen zu seinem zentralen Thema: dem sozialen Riss in der Klimapolitik. Losse-Müller erklärt, warum bestehende Instrumente vor allem wohlhabende Haushalte erreichen – und zwei Drittel der Menschen schlicht überfordern. Es sei „keine Frage von noch mehr Überzeugung", sondern davon, wie wir Klimaschutz als Daseinsvorsorge für alle organisieren. Er beschreibt den welthistorischen Moment, in dem Sonne und Wind die ganze Welt mit billiger Energie versorgen könnten – und warum wir uns nur trauen müssten, die Fesseln zu lösen.

Am Ende geht es um die große Frage hinter allem: Warum wählen Menschen die Zerstörung? Wie hängt das mit 40 Jahren falsch verstandener Sicherung zusammen – und mit den „Peter Thiels dieser Welt"? Und warum bleibt Losse-Müller trotz allem zutiefst optimistisch?

Ein Gespräch über Solidarität und Spaltung, Klimaschutz für alle und den Rechtsruck, über Mut, Demut und die Frage, warum 2050 ein besseres Land möglich ist – wenn wir die Menschen nicht länger alleinlassen.

📌 Themen dieser Folge

0:00 Solidarität: Der Kitt, der Gesellschaften zusammenhält 0:19 Globale Ungleichheit und Solidarität 1:07 Podcast-Auftakt mit Thomas 3:57 Wer sind die Guten? 8:38 Leben auf dem Dorf 10:26 Neugier statt Langeweile 17:22 Der Wechsel zur SPD 23:23 Streit, Solidarität und Demokratie 25:47 Politische Bühne und Wahlkampf 36:22 Gute Ratschläge fürs Leben 42:44 Zurück zur Klimapolitik 50:47 Klimaschutz für alle 57:50 Soziale Marktwirtschaft neu denken 1:00:47 Der überforderte Staat 1:04:37 Demokratie unter Druck 1:09:59 Disruption und Hoffnung 1:12:45 Mut, Zukunft und 2050

Links: 🎧Jetzt auf Spotify hören: https://open.spotify.com/show/1dLFdwUDlNQNag44RAibgx 🤝🌍 Sozial-Klimarat: https://sozial-klimarat.de 🔗 LinkedIn Thomas Losse-Müller: https://www.linkedin.com/in/thomas-losse-m%C3%BCller-b74637129/ 🔗 LinkedIn Thomas Mühlnickel https://www.linkedin.com/in/thomas-mühlnickel-75048a176/

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00:00:00: Und im Extrem hast du dann eben die Petatils dieser Welt oder die Elon Musk dieser Welt, die sagen der Staat kriegt es sowieso nicht hin und ich fliege uns jetzt zum Mars.

00:00:11: Ich schaff das auch und ich spreng alle Fesseln und flieg uns hier raus und gebe mir bitte jeder hundert Euro für meine Aktie damit ich fünfzehn Milliarden habe.

00:00:19: Die Leute wählen ja rechtspopulistisch nicht weil sie das Programm geil finden sondern weil sie wollen Zerstörung diese ganzen Dinge und Privilegien um sich herum.

00:00:30: Mit jemandem heißt nicht, jemanden zu unterstützen, den man gut findet.

00:00:34: Sondern Solidarität heißt, die man zu unterstützen dem man vielleicht gar nicht mag.

00:00:39: Ich glaub' die Menschen sind gut!

00:00:40: Ich glaube', die Menschen haben Zukunftsgewild!

00:00:43: Also wir leben in einer Zeit voll

00:00:45: absurdem

00:00:46: Wohlstand...

00:00:48: Das heisst so Egozentriker?

00:00:51: Großes Beispiel Peter Thiele sind nicht die Großen?

00:01:08: Schön dass du wieder bei damit die guten Gewinnen eingeschaltet hast.

00:01:12: Dem Interview-Podcast von ASK.

00:01:14: Mein Name ist Thomas Mönigel und ich spreche hier mit Menschen, die sich mit ihrem Engagement für unsere Gesellschaft einsetzen.

00:01:21: Mein heutiger Gast ist Thomas Losse Müller.

00:01:24: Er ist Gründer der Sozialklimarats- und Direktor der Stiftung Klimaneutralität – und einer der klügsten Vordenker des Landes wenn es um die Frage geht wie bringen wir den nötigen Klimaschutz mit dem zusammen was für die meisten Menschen wirtschaftlich überhaupt machbar ist?

00:01:38: Wir haben lange über seine Zeit in der Politik gesprochen und darüber, warum er irgendwann feststellen musste dass er für die Tagespolitik nicht gemacht ist.

00:01:47: Ein sehr persönlicher Einblick der mich wirklich bewegt hat.

00:01:50: Du hörst heute übrigens die bislang längste Folge.

00:01:53: Das liegt daran das wir im Gespräch immer tiefer eingestiegen sind In ihre Formen die Deutschland braucht Und in die weltweiten wirtschaftlichen Bedingungen Die Populisten und Extremisten überhaupt erst dem Boden bereitet haben.

00:02:04: Zu einem Schluss der uns beide zufrieden stellt sind wir dabei aber nicht gekommen.

00:02:08: Also machen wir es uns einfach, wir führen das Gespräch demnächst fort und denken dort dann weiter.

00:02:13: Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback – und jetzt viel Freude beim hören!

00:02:39: Man konnte mich früher nicht googeln.

00:02:41: Und es gab schon in der Uni irgendwie, thirty-six Thomas Müller's und bei der Deutschen Bank, bei der ich mal gearbeitet hab, gab sie wie zweiundseitig.

00:02:49: Und deswegen war eigentlich ziemlich scharf drauf den Namen meiner Frau anzunehmen.

00:02:52: Das ist auch der Familienname Losse.

00:02:54: Und dann haben wir uns angemeldet für die Hochzeit und ich habe mich mit Tomas Müller Losse angemelt weil ich dachte das ist ganz schön so diesen originalen Namen noch ein bisschen zu erhalten.

00:03:05: Dann habe ich das Zuhause erzählt.

00:03:07: Ich komme aus dem Ruhrgebiet Und dann habe ich mich dagegen entschieden, das zu machen.

00:03:16: Ich hab's in Losse-Müller noch schnell umgewandelt.

00:03:18: Das hat mir vierzig Jahre Sport erspart.

00:03:21: Mit Doros Köpfschröder!

00:03:25: Mir geht es eh nicht übrigens.

00:03:27: Meine Gattin heißt Schmidt und als das dem Bronzevorvier an zur Hochzeit kam, sagte er erst da zu mir, sag mal... Was hältst du denn davon?

00:03:35: Also Mönigl find' ich so schlimm den nehm ich sowieso nicht an.

00:03:37: Du kannst ja meinen gerne annehmen.

00:03:39: Sag dir heißiger Thomas Schmidt, da kann ich mich ja selber gar nicht mehr googeln.

00:03:43: Ist aber total langweilig.

00:03:44: Ich hab dann vorgeschlagen wir machen was zusammen so Schmülnickel oder sowas und das ging zu der Zeirachlin noch nicht.

00:03:49: Aber

00:03:49: geht es jetzt eigentlich?

00:03:50: Ich glaube mittlerweile kannst du relativ kreativ sein.

00:03:54: Sie fahren auch die schmülnickels nicht so schön!

00:03:56: Ich finde das total lustig.

00:03:58: Da bin ich bei deiner Frau.

00:03:59: Gut Weg vom Namensrecht.

00:04:02: Dieser Podcast heißt damit die guten gewinnen.

00:04:04: Wer sind für dich die Guten?

00:04:06: Ich glaube die meisten Menschen in der Welt laufen nicht mit diesem Gefühl rum, dass sie alles in sich tragen um glücklich zu sein.

00:04:15: Das ist nur eine sehr kleine Gruppe von Menschen... ...die so dieses Gefühl haben.

00:04:23: ich habe eigentlich die Fähigkeiten mich überall zurechtzufinden.

00:04:28: Vielleicht die finanzielle Sicherheit aber vor allen Dingen auch das Selbstwurst und das Formen irgendwie Dinge für mich so gut zu lösen eigentlich ganz gut zurechtkomme.

00:04:40: Die allermeisten Menschen wissen, dass sie darauf angewiesen sind, dass Sie in der Gemeinschaft leben und die meisten Dinge irgendwie zusammen gelöst werden müssen, dass man sich auch darauf verlassen kann, dass das funktioniert Und deswegen sind für mich die guten, diejenigen, die das immer wissen.

00:04:58: Also ich glaube wir müssen alles was wir tun und jetzt gerade in der Politik und auch insgesamt in der Frage von Gestaltung von Gesellschaft immer klar haben eine Art und Weise brauchen, die Verantwortung übernimmt.

00:05:12: Und dass wir die Dinge gut lösen gemeinsam, die die einzelnen nicht gut löse können.

00:05:18: Wer das verinnerlicht hat, sind für mich die Guten weil ich glaube wenn wir das tun dann kommen wir auch weit.

00:05:24: Das heißt so Egozentriker großes Beispiel Peter Thiel sind nicht die guten?

00:05:31: Und jetzt kurz eine Werbung in eigener Sache Wenn du immer schon einmal bei deinem mit den guten Gewinnen live dabei sein wolltest, hast du jetzt die Chance.

00:05:39: Am neunten Oktober wird es abends eine Live-Folge im Rahmen der Zoom-Podcast Week in Düsseldorf gehen!

00:05:46: Ich freue mich schon sehr auf diesen Abend mit vielen von euch im Publikum und ganz besonders freue ich mich auf meinen Gast – das wird kein geringerer sein als Michel Friedmann.

00:06:01: Ich bin mir sicher, dass das ein sehr spannender Abend wird.

00:06:04: Wenn du Lust hast am neunten Oktober in Düsseldorf dabei zu sein sind Karten ab sofort unter zon-podcast-week.de erhältlich!

00:06:32: Ego-Sendentag ist jetzt für mich jemand, der sich für den tollsten und besten und im Mittelpunkt der Welt hält.

00:06:38: Das können aber trotzdem ja extrem unsichere Menschen sein.

00:06:42: Also das ist gar nicht so sehr eine Qualität von Egonazisten oder irgendeinem persönlichen Style sondern es ist wirklich einfach ne Anerkennung von... Es gibt so Dinge die kann ich und die kann jeder oder es kann mir auch ein bisschen unterschiedlich sein.

00:06:57: Aber das ist eben im Wesentlichen, dass wir darauf achten, dass in dem Zusammenleben mit anderen Menschen wieder so organisieren.

00:07:02: Das ist gut für alle und alle funktioniert Und da würde ich auch den Egozentriker gar nicht von ausnehmen.

00:07:08: Ich kenne ganz viele Leute die keine Ego-Zentriker sind und sich auch viel sehr sozial halten aber die das nicht verinnerlicht haben Nicht verinnerlich haben, dass sie eine Politik organisieren müssen müssen Die von Anfang an so gestaltet ist, dass ihr die Probleme der menschen löst und nicht über moral Anreizepreise Rechte also Ordnungsrecht, versucht das anzureizen aber wie die Leute alleine lässt.

00:07:32: Ist das auch vom politischen da wo gehandelt und gemacht wird auch übertragbar ins private?

00:07:39: Ja klar wenn man Eltern ist dann ist ja die Kernerfahrung dass man eigentlich nur noch den Job hat für jemand andern etwas zu gestalten und zu organisieren.

00:07:51: ich glaube das Beziehungen so funktionieren müssen.

00:07:56: Es geht nicht um einen selbst, sondern es geht darum was man so gemeinsam macht.

00:08:00: Das ist in Nachbarschaften so... Wir wohnen hier auf dem Dorf in Schleswig-Holstein und da ist das schon auch sehr präsent, dass es viele Dinge gibt die wir einfach nur am besten zusammenkriegen.

00:08:14: also ein Kinderfest organisiert sie nicht allein, es gibt jetzt auch kein kommerziellen Kinderfestanbieter wo man mit Eintritt reingehen kann, sondern das muss zusammenorganisiert werden.

00:08:22: Wir haben bei uns im Dorf die Regel, dass man das Unkraut an seinem Straßenabschnitt Gäten muss.

00:08:29: Ich bin eigentlich so nicht gut drin, das ist immer zu spät und grün.

00:08:33: Aber da ist es natürlich so.

00:08:36: Und ich glaube, es geht überall in allen Lebensbereichen.

00:08:39: Du hast ja total viel von der Welt gesehen.

00:08:41: London, Washington – war's dann Afrika?

00:08:45: Was ist dieser Unterschied, dass du jetzt so auf dem Dorf in Hüttener Bergen lebst?

00:08:49: Ich glaube, das wäre vor fünfzig Jahren ein großer Unterschied gewesen... Wenn ich ganz ehrlich bin, ist das heute nicht mehr so ein riesengroßer Unterschied.

00:08:57: Weil wir haben da auch Glasfaser liegen und auf den Hüttener Bergen lag sogar Glasfasern vor vielen anderen Großstädten weil sich die Bürgermeister damals überlegt haben Wir wollen ja dass das eine enkelfeste Gegend ist und schon vor zehn bis fünfzehn Jahren einen Zweckverband gegründet haben unter Glasfase gelegt haben.

00:09:18: also wirklich als in Berlin noch überall Kupferlack hatten wir schon Glasfasa Schönes Beispiel für, wir haben jetzt Gemeinschaft den Job.

00:09:28: Dinge zu bauen die alle nutzen können und das heißt unsere ganz normales Leben ist ja genauso wie des von jedem der jetzt in Berlin Mitte wohnte.

00:09:36: Wir sind Zuhause und wir gucken Netflix Und wir surfen das Internet und wir hören Podcasts und Machen all diese Dinger.

00:09:45: nur dass in unserem Fall wenn wieder rausgehen da halt ein seh ist und oben der sehr Adler fliegt und nicht Ein schickes Restaurant oder laute, komische anstrengende Menschen oder älteren Menschen.

00:09:59: Ich glaube das ist einfach wirklich ganz anders.

00:10:01: aber trotzdem ist es schon so im Nahbereich, dass es natürlich sehr viel präsenter ist, dass man in so einer Dorfgemeinschaft wohnt und ich will das jetzt auch gar nicht übertreiben.

00:10:11: Also ich bin jetzt nicht irgendwie der Feuerwehrführer aus, sondern andere Leute.

00:10:13: Aber ich tue das was ich kann...

00:10:17: Du jedes halbes Unkraut!

00:10:18: Ja ja also wir hätten versuchen unseren Teil zu tun.

00:10:22: Es ist eher ja auch eine Grundhaltung von so einer bestimmten Zugewandheit, die ich total gut finde.

00:10:27: Du kommst ja echt rum in der Welt!

00:10:31: Was du alles an Jobs gemacht hast, das ist meine Vorbereitung eindeutig der längste Teil überhaupt.

00:10:36: Also ich habe mehr deine Jobs als Fragen.

00:10:41: Du hast in Köln und London Volkswirtschaft studiert?

00:10:43: Du warst bei der Deutschen Banken in London oder du warst Finanzökulom bei der Weltbank in Washington?

00:10:48: Du hast hier in Nigeria Raleone und in Afrika Entwicklungsprojekte mitbegleitet?

00:10:51: Dann bist du nie... Staatskanzlei in Schleswig-Holstein gekommen.

00:10:55: Was zeitweise um meine Privatwirtschaft, was spitzen keine Art der SPD in Schleiswig- Holstein?

00:10:59: Jetzt bist du Direktor der Stiftung Klima-Neutralität.

00:11:04: Bist du so einer dem stelle langweilig wird?

00:11:07: Nein, langweillig würde ich nicht sagen.

00:11:08: Also keiner dieser Wechsel kamen weil es mir langweilt in der Rolle war.

00:11:15: aber ich bin jemand der extrem Neugieriges.

00:11:18: mich hat das immer interessiert und also Ich hatte jetzt nie den Plan Und das war irgendwie auch gar nicht so lange denkbar, Investmentbanker zu werden.

00:11:31: Es war eher ein Zufall – ich habe in London studiert, nachdem ich in Köln einen Diplom gemacht habe, hab' ich da nochmal ein Master gemacht an der School of Oriental and Ethical Studies.

00:11:40: Das ist die Schule, die mal gegründet wurde um die Verwaltungsleute, die denen Commonwealth geschickt wurden auszubilden.

00:11:48: Das heißt es ist eine extrem heterogene Schule und man kann da alle möglichen Sprachen studieren.

00:11:53: Auch die Volkswirtschaftsausbildung da war toll, weil sie nicht so neoliberal klassische Ökonomie waren.

00:12:00: Sondern das war einfach sehr, sehr plurale Sicht der Welt schon und ich hatte eigentlich vor weiter was in Richtung Umwelt, Klima und Entwicklung zu machen.

00:12:10: Und dann habe mich aber meine damaligen Kommilitonen mitgenommen auf die sogenannte Milkground.

00:12:17: Da stellen sich die großen Unternehmensberatungen Westman Bankant vor und suchen eigentlich an allen Schulen – es ist wirklich eine andere Tradition in England Leute, um sie zu rekrutieren.

00:12:26: Da bin ich mitgegangen und Ich fand das einmal mit total spannend diese welt Mir erschließen zu können hinter diesen glastürm Damals noch viel viel stärker als heute war das auch Noch erstrebendes wäre.

00:12:40: das war alles vor der finanzkrise.

00:12:41: also investmentbanking war ungefähr so Heute wie wenn man sagt ich arbeite für ein start aber die will von startup arbeiten Und ich war einfach neugierig hat das gemacht und in jeder der station habe ich einfach wahnsinnig viel gelernt dass mir dann ermöglicht hat wieder andere Bringer und Schritte zu machen.

00:12:56: Also die Triebkraft ist nicht langweilig, sondern Neugier.

00:13:00: Aber diese Neugiere allein reicht ja nicht aus, braucht ihr auch einen Mut?

00:13:03: Viele Leute starten ein Job und trauen sich da nicht den nächsten Schritt zu gehen.

00:13:07: wenn die Neugie sie packt oder wenn der Veränderungswürde sie packte dann wieder was neues anzufangen wieder etwas hinter sich zu lassen das ist ja eine Veränderung Bereitschaft Die isst den meisten Menschen sogar gar nicht so sehr gegeben.

00:13:19: Was...was ist das da in dir?

00:13:20: Was dich so dazu bringt Wiederzuspringen?

00:13:24: Ich finde es ich.

00:13:25: Also für mich braucht es nicht so viel Mut.

00:13:29: Auch weil ich bei all den Stationen, wo ich gesprungen bin immer das Gefühl hatte dass da irgendjemand auch mich begleitet aufnimmt und erwartet und sich das dann noch liefern kann.

00:13:44: Also ich glaube ist es wirklich einfach.

00:13:46: Es war neugier.

00:13:47: Und schon auch der Wunsch die Dinge zu verstehen um sie besser machen zu können.

00:13:55: Man isst ja aus allen Stationen die du nach Washington hat es immer diesen Gedanken raus von, ich will auch irgendwie einen Teil davon sein die Welt ein bisschen besser zu machen und besser zu hinterlassen.

00:14:06: Gibt gab's ja eigentlich so'n auslösendes Momentum das es bei dir gestartet hat das Machen zu wollen?

00:14:13: Ich bin in einer Familie von evangelischen Lehrern und Pfarrern groß geworden in Nordrhein-Westfalen Und das ist einfach eine Kultur in der dieses wir... Das ist auch ein bisschen unser Job dafür zu sorgen dass die Welt besser wird total normal war.

00:14:30: Also das prägt auch unsere Nachbarschaft.

00:14:34: Für mich ist es eigentlich etwas, dass so ganz selbstverständlich war.

00:14:41: Auch kein Zwang oder ein großer moralischer Imperativ sondern... Das war da, in all den Menschen um mich herum gespürt und eine gewisse Demut und Ernsthaftigkeit dabei.

00:14:55: Bisschen Leistungsorientierung im Sinne von man muss sich auch Mühe geben die Dinge gut zu machen, das war alles dabei Und da kommt das eigentlich her Und dann ist es schon so, das ist aber gar nicht eine psychologische Figur.

00:15:07: Wenn man so viel auch Management-Vorbildung gemacht und es gibt eine solche Managementkategorisierung von Führungspersönlichkeiten, da gibts den Bergsteiger der sozusagen alleine den Werk vorgeht und allein am Seil, den er sich herzieht oder den Feldherrn, der oben auf dem Berg steht und mit dem Fernglas guckt was die Truppen machen auch den Oberst, der sozusagen in klaren Strukturen führt und den Schäfer.

00:15:36: Der als Führungsverständnis hat zu gucken dass die Herde sich bewegt.

00:15:40: man kann nicht alles kontrollieren aber man guckt so ein bisschen wie es funktioniert.

00:15:44: das finde ich eigentlich ein ganz schönes Bild weil so fühlt sich das an.

00:15:49: also ich habe das Gefühl dass ich in einer Welt leben möchte und auch nur dann in einer welt glücklich sein kann in der ist Uns allen irgendwie gut geht und es für uns allen irgendwie einigermaßen in die richtige Richtung geht.

00:16:03: Du bist der Schäfer?

00:16:04: Ja, ja ich bin der Schaefer.

00:16:06: Gib mir mal einen Tipp!

00:16:07: Ich habe gerade den Eindruck von mir selber... Diese Kategorisierung kannte ich nicht, obwohl ihr auch getölt alle Bücher gelesen habt.

00:16:13: Alle.

00:16:14: Ich hab das Eindruck, ich entwickelt mich gerade vom Bergsteiger-und Feldherrn.

00:16:20: Versuche ich zum Schäfers zu werden.

00:16:22: Das ist ein super schwieriger Weg.

00:16:24: Was muss der Schafer gut können?

00:16:27: Also erst bei diesen ganzen Führerstypen sind Ist man nicht allein, weil es immer Kombinationen daraus ist?

00:16:33: Erst mal braucht man die Bereitschaft anzuerkennen dass so ein Schaf auch erstmal wegläuft und sich verirren kann.

00:16:41: Und du kannst nicht sagen das ist jetzt genau das Tor durch das jetzt alle sofort durchgehen sondern das Meer andriert und bewegt sich und dafür brauchen wir eine bestimmte Ruhe und Geduld und auch einen Vertrauen da rein des am Ende die Schafherde alle gemeinsam in die richtige Richtung gehen wollen, dass es dann doch manchmal etwas den Hund geben musste und die Wade beißt oder das man da einen Tor mal aufmachen muss.

00:17:12: Also ist Vertrauen darin, dass die Dinge im Prinzip gut werden können und wollen?

00:17:18: Ich werde's berücksichtigen!

00:17:19: Zwar viel rufe ich dir nochmal an.

00:17:23: Es gab

00:17:23: in deiner Biografie einen Bruch über den immer viel gesprochen und geschrieben wurde.

00:17:27: Das ist dein Otoshili-Moment als du... von den Grünen, wo du sehr lange aktiv warst zur SPD rübergewechselt bist.

00:17:33: Nachdem du auch schon lange Zeit als Grüner noch für Thorsten Albi damals in der Staatskanzlei in Stessi-Holstein gearbeitet hast.

00:17:41: Warum macht man das?

00:17:43: Also ich kann sagen warum ich es gemacht habe oder warum das für mich wichtig war.

00:17:48: Ich hab ja lange in Großbritannien gelebt und lange in den USA gelebt Und das waren beides für mich Länder die... Eine Bedeutung hatten auch politisch, also Großbritannien tatsächlich mit diesem Aufbruch Tony Blair cool Britania ein sehr liberales irgendwie sehr cooles Land.

00:18:08: Auch aufregend sehr kosmopolitisch international.

00:18:13: und dann die USA mit der Wahl von Obama beides Länder in denen so die Idee die ich vom Fortschritt progressiven hatte sich verwirklichte.

00:18:25: Und in beiden Ländern passierte dann der Brexit und die Wahl von Trump.

00:18:30: Das hat mich wirklich erschüttert.

00:18:33: Erschütterte ist zu großes Wort verwirrt, ich habe es nicht verstanden warum das so ist.

00:18:38: Ich habe mich da auch viel mit beschäftigt und es gab ja in beiden ländern dann auch gerade in der politischen Mitte und links eine große Auseinandersetzung was sich eigentlich schiefgegangen Und hast so Begriffe, die heute bei uns selbstverständlich sind wie Polarisierungen und Anywares in somewares.

00:18:56: Und dieses Auseinanderfallen von Gesellschaft... ...das ja getrieben worden ist dadurch dass sich Gesellschaft auch kulturell auseinanderentwickelt.

00:19:11: Ich wollte das nicht!

00:19:12: Und ich wollte daran arbeiten, dass es nicht so ist.

00:19:16: Und habe gemerkt, dass ich das bei den Grünen nicht so gut diskutiert gekriegt habe Damals.

00:19:21: Es ist auch damals Leute, die das ganz klar gesehen haben und es gibt jetzt gerade in der Gegenwart ganz viele Menschen bei den Grünen, die extrem beschäftigt sich intensiv mit auseinandersetzen.

00:19:33: Ich nenne es mal nur Ricardo Lange als Beispiel dafür, die ich einfach wahnsinnig bewundere und da gibt's eine sehr ernsthafte Auseinandersetzung damit.

00:19:43: Und gleichzeitig hatte ich dann ja auch viele Berührungen mit der SPD und für mich war so ein Schlüsselmoment.

00:19:51: Das war während Corona.

00:19:53: Ich hatte zwei Videokonferenzen, die eine war mit Grünen und dann sind ja mal diese zwölf oder vierundzwanzig Kacheln und dann gucken wir in den ganzen Wohnzimmer rein und da saß es... Also eigentlich sah das in jedem Zimmer relativ gleich aus.

00:20:07: Irgendwie ein cooler Topp-Pflanzer, so ein cooles Poster und coole Bücher und also man guckte so ins moderne Bildungsbürgertum der Mittelklasse.

00:20:16: Und nachher hatte ich danach ne Videokonferenz In dem SPD-Kontext, das erste was mir auffiel war dass da saßen Leute ja dann direkt von Computer und zwei Rauchten.

00:20:29: Also wirklich nur Formcomputer im Zimmer raucht.

00:20:32: Aber kein Rotwein!

00:20:34: Nee also doch... Bier war da und es gab natürlich auch die Zimmer mit der Topfpflanze und dem Schickenposter und dem Bücherregal.

00:20:42: Es gab eben auch Leute die in einem Partykeller saßen.

00:20:44: Das war sozusagen eine viel breitere gesellschaftliche Gruppe Und ich erzählte da ein bisschen was zu meinen Erfahrungen in den USA und dann sagte einer Herr Losse-Müller, Sie müssen das jetzt nochmal... Ich hab's nicht verstanden, was sie gesagt haben.

00:21:01: Das war eine total selbstverständliche Aufforderung mich so auszudrücken dass ich von jemandem verstehen kann der nicht mein Bildungsstand hat.

00:21:11: Und es hat mich einfach total beeindruckt.

00:21:15: Die SPD ist die Partei die dieses Scharnieren noch am besten kann weil sie von allen aus allen gesellschaftlichen Gruppen Menschen hat, die das zusammen können.

00:21:25: Das macht es auch so schwierig manchmal in der SPD.

00:21:30: Eine der Dinge, die mich total fasziniert hat im Wechsel der Partei, der ja gar kein öffentlicher Wechsel war.

00:21:35: Das war ein ganz privater Wechsel den ich kommuniziert habe mit allen meinen politischen Freunden bei den Grünen und dort.

00:21:41: Die Freundschaften haben alle gehalten.

00:21:44: Aber wenn wir euch das gesagt haben... Wir haben ganz viele Leute gesehen aber die SPD ist doch so uncool.

00:21:48: Also warum gehst du jetzt da?

00:21:49: Es ist doch uncool Und ich fand das

00:21:53: ire

00:21:54: also seit wann Coolness, eine Kategorie nachdem ich mir eine Partei aussuche mit denen ich Programm machen will.

00:22:05: Man muss leider feststellen dass diese Image-Themen natürlich in der Politik viel wichtiger geworden sind.

00:22:12: aber ich finde gerade dieses etwas Uncooler.

00:22:16: manchmal also dieses... Da sitzen eben alle und das macht es macht das Gespräch schwieriger und langsamer, man muss sehr viel mehr erklären.

00:22:27: Das scheitert auch öfter aber ich glaube dass da ein demokratischer Prozess ist der einfach wahnsinnig wichtig ist.

00:22:34: Ich finde es für die SPD und auch die CDU eine der wichtigsten Aufgaben der heutigen Zeit, dass sie innerhalb dieser Parteien wieder breite Meinungsvielfalt, ich weiß gerade kein besseres im Griff Schichtenvielfall Bildungsvierfalt kultivieren.

00:22:51: Ich versuch das, wenn wir gleich reden.

00:22:52: Weil zugelassen ist es aber man muss es mehr kultivieren, dass es wieder breiter und größer wird.

00:22:57: ich glaube dann haben andere Probleme im Parteienspektrum nicht mehr unbedingt wenn die beiden Parteien das wieder besser hinkriegen weil sie sich sehr verengt haben in manchen habituellen Dingen wie man noch mit meiner Meinung austauscht oder nicht.

00:23:10: jeder der mal an das gebürstet ist in der meinung bitte ja mittlerweile immer wieder auch öffentlich sofort irgendwie eingesammelt ein bisschen das muss nicht sein

00:23:19: gehört aber zu, dass man akzeptiert, dass das anstrengend ist.

00:23:23: Ich habe als ich eine politikaktive Politik in Stessi-Holtern gemacht hab im Ab und Zu mal Praktika gemacht und ich hab einen Praktikum gemacht bei einem katholischen Priester vom Hamburger Rand und da ging es um die Frage Corona nach Corona.

00:23:39: Und warum kommen die Leute?

00:23:41: Mehr Leute sind ja in die Kirche gekommen vor Corona oder nach Corona und sie sind nicht wiedergekommen.

00:23:46: und er hat diesen schönen Satz gesagt, dass die Leute gemerkt haben dass sie auch mal spirituell leben können und ihre Bedürfnisse stillen kann, ohne sich neben die stinkenden Menschen, die Sie nicht mögen in die gleiche Kirchenbank zu setzen.

00:24:03: Und ich glaube das da ein Kern drin liegt des gesellschaftlichen Problems von heute.

00:24:09: Dass immer noch weiter befördert wird dadurch, dass wir ja gerade durch soziale Medien immer mehr in der Lage sind nur noch das zu sehen, kommunizieren mit und zu konsumieren mit Menschen zu reden, die so sind wie wir.

00:24:25: Und es kostet immer Überwinderung, mit jemandem ein Gespräch zu führen der halt nicht so ist wie man selber und auch zu ertragen dass sie das vielleicht also nicht nur anders sehen sondern kann ich so gut begreifen wie man selbst oder vermeintliche andere Informationen haben oder einfach eine andere Sicht der Welt haben weil die halt einen anderen anderes Wertegerüst haben und das ist aber essentiell für eine funktionierende Demokratie.

00:24:56: Dass ich mich da hinsetze und ertrage, dass das jetzt schwierig ist und dass dieses Gespräch jetzt auch nicht einfach flutscht!

00:25:04: Und man sich selbst ganz viel erklären muss, weil warum sollte der Gegenüber verstehen was man für ein Erfahrungshorizont hat?

00:25:13: Und Solidarität ist halt wahnsinnig anstrengend.

00:25:17: Also Solidarität mit jemandem heißt NICHT jemanden zu unterstützen den man gut findet Sondern Solidarität heißt, die man zu unterstützen, den man vielleicht gar nicht mag.

00:25:29: Erst dann wird es Solidaritäter, erst dann wird ist zudem Kid der so eine Gesellschaft zusammenhält

00:25:34: Und im Gespräch Widerspruch auch auszuhalten.

00:25:38: Wir können nicht den ganzen Tag nur Likes und ja ich finde das super was du machst bekommen sondern wir müssen uns auch aushalten unterschiedliche Meinungen zu haben beziehungsweise das macht doch erst Frucht.

00:25:47: Es gibt noch einen biographischen Teil dich gerne besprechen will bevor wir mal in den aktuellen Themen reinkommen.

00:25:54: Dann wurdest du relativ überraschend für fast alle Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein, obwohl du erst relativ kurz in der Partei warst und zwar über die Staatskanzlei natürlich auch schon in der Landespolitik verankert warst.

00:26:08: Aber du warst öffentlich keine sonderlich bekannte Person.

00:26:12: Und hat die SPD, die dich neu aufgenommen hatte oder neu dabei warst, dann hatte ich zum Spitzenkei Daten gemacht und es ging daher günder relativ hart verloren zu einem Zeitpunkt wo er auch wirklich auf seinem absoluten Zenit war.

00:26:22: Wo ist dann Fraktionsvorsitzender, das nach anderthalb Jahren entschieden.

00:26:25: Ich steige aus aus der aktiven Tagespolitik und werde da auf zwei Beinen rum laufende Dingdenke.

00:26:33: Wie

00:26:34: war diese Phase von Kandidatur- und Fraktionvorsatz für dich plötzlich in erster Reihe der Politik zu stehen?

00:26:40: Und wahrscheinlich ganz andere Dinge zu erleben und abzubekommen als vorher.

00:26:46: Also erst mal ich habe das nicht gut gemacht.

00:26:49: Wir haben ja vorhin bei diesen Fragen noch Neugier.

00:26:52: Ich war natürlich total neugierig, als mir das angeboten worden ist.

00:27:24: von der SPD irgendwie in die Mitte trainierte CDU.

00:27:29: Und es war so, wir stellen jemand auf den politischen Kiel als kompetent und fähig und dann ein satisfaktionsfähiger Ministerpräsident ist... ...und das hat halt überhaupt nicht funktioniert!

00:27:45: Also wenn ich ein bisschen anecdotenhaft erzählen kann warum ich das glaube ich so ist Ich stand auf einem Marktplatz Gettdorf Das ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Kiel.

00:27:58: Also so klassische Wahlkampfsituationen, Flyer in der Hand steht da so im Markt.

00:28:02: Ich bin das immer total gerne gemacht.

00:28:03: Das ist ganz schöner, mal ganz vielen Leuten einmal eine kurze Interaktion.

00:28:07: Fand ich es so ein schönes Gefühl und dann kam ganz klassisch schon ältere Dame die auch absolut wie SPD-Milieu aus sah und sich mit mir unterhalten.

00:28:17: Es war ein ganz total nettes Gespräch und... ...ich dachte er war wählerin überzeugt und gut.

00:28:25: Und dann und tätscht es mir auf den Abend so, ach Mensch herr lossen wir das ist ja total schön sie mal kennengelernt zu haben bis jetzt immer nur im Fernsehen gesehen in der Zeitung.

00:28:33: Und ich finde sich auch wirklich richtig nett.

00:28:35: Ich sag super.

00:28:37: Und dann hat sie gesagt aber ich kann mir nicht vorstellen dass Sie mich mögen.

00:28:41: Und da war mir klar wo auch meine Kandidatur schaltet.

00:28:46: Das geht in der Politik nicht darum dass die Menschen einen Kompetent finden oder klug finden.

00:28:50: Das ist eine Voraussetzung dafür dass man den Job macht und es geht noch nicht einmal darum Dass sie einen mögen uns sympathisch finden Sondern dass sie für sich die Gewissheit haben, da ist jemand der versteht wie ich bin und mag mich.

00:29:06: So jetzt ist er natürlich fertig mochte die frau total.

00:29:08: Ich fand die richtig toll.

00:29:09: so ist jetzt absolut gemein das ihr das gesagt habt.

00:29:13: aber es hat ja auch was mit ihrer selbst Wahrnehmung zu tun weil Ich bin im Wahlkampf immer so eingeführt werden würde.

00:29:18: mich auch gerade angeführt hast fast eine ganzen welt unterwegs so viele tolle stationen Und da war ein Missverhältnis von Anfang an, dass ich einfach nie aufgelöst gekriegt habe und das sich auch als Person nicht Aufgelöst kriege.

00:29:32: Also es gibt Menschen Das ist eine Naturgewalt die stehen vor dir und du hast sofort einen Draht mit denen.

00:29:40: Ich brauche mindestens drei Sätze dafür Bevor man Vertrauen zu mir schafft, das ist das Eine.

00:29:47: Und das zweite ist es also gerade in der heutigen Medienwelt und Aufmerksamkeitsökonomie Du musst immer sofort diese Millisekunde kriegen.

00:29:59: Und damit du das kriegst, musst du morgens unter der Dusche aufwachen und dir legen was ist der Satz den ich heute sage, der mich mit den Menschen verbindet?

00:30:09: Und das tue ich nicht!

00:30:11: Ich stehe morgens in der Dusch und überlege... Was mache?

00:30:15: Hör ich heute schon Podcasts?

00:30:16: Das war ein interessantes Problem.

00:30:18: Was koche ich heute Abend?

00:30:19: Das ist einfach nicht sozusagen mein... Ich habe das nicht in mir.

00:30:26: Das heißt, ich glaube du brauchst in der Politik Menschen die vorne stehen, die das total Hardcore haben.

00:30:35: Und dann war der Tabaltag und dann weiß man ja schon am Nachmittag ungefähr wie es ausgeht... ...und das war klar dass wir das Böse verloren haben und auch nochmal Prozent an die Grünen abgegeben haben.

00:30:46: Dann bin ich fest davon ausgegangen, dass ich setz mich, also ich mache jetzt heute Abend den Gründen gerade, stelle mich ins Fernsehen, übernehmen die Verantwortung was ist ja auch wahr.. ..und dass ich mich dann am nächsten Tag irgendwo Also in Berlin auch noch mal auf die Bühne stelle und dann auch da nochmal die Verantwortung nehmen, dass es nicht gut gelaufen ist.

00:31:02: Und das ich mich hinten reinsetze und dann mal gucken was passiert.

00:31:05: Und dann gab's ganz interessant... war schon auch aus dem politischen Kiel so ne, nee, nee.

00:31:09: Das ist jetzt schon wir wollen.

00:31:10: Jetzt eigentlich wollen wir auch dieses Gespräch, das du angefangen hast.

00:31:13: Ich hab im Wahlkampf auch viel über Klimapolitik und die Herausforderung und das wir investieren müssen und weiter gesprochen Und war dann Oppositionsführer, habe das mich genauso schlecht gemacht wie Spitzenkandidaten.

00:31:23: Weil als Opposationsführer musst du das noch viel stärker machen also muss noch viel härter zu spitzen und damit überhaupt vorkommen muss ich sagen diese Konfrontation suchen.

00:31:32: Also es war auch überhaupt keine schöne Erfahrung In einer Situation zu sein wo Du eigentlich jenseits seines Limits bist und das machen musst.

00:31:40: Ich würde es trotzdem immer wieder machen weil mich hat das total verändert Und zwar auch in der Art und Weise wie ich heute mal im Job mache.

00:31:50: Wenn man mal mit zwanzigtausend Menschen gesprochen hat und das tust du in so einem Wahlkampf, ne?

00:31:54: Und dann bin ich so... Ortsgruppen- und Häuserwahlkampf und auf der Straße.

00:32:00: Dann kannst Du nicht mehr auch in der Beratung und Politikberatung in diesem Job wenig jetzt in der Stiftung Klima Neutralität habe die Sachen sagen, die ich vorher gesagt habe.

00:32:09: Du kannst nur noch die Welt dadurch verstehen dass du ein Eindruck davon hast wie Leute wirklich leben.

00:32:14: So ist es ein total wichtiges Moment!

00:32:16: Das macht mich auch wütend wenn das in so nem Berliner Hinterzimmer nicht passiert, wo wir über Strategien sprechen oder Klimapolitik sprechen.

00:32:26: Und das Zweite du musst dich halt auch anders sortieren mit deinem Wissen weil Du musst ja immer eine Meinung haben.

00:32:34: Du bist immer derjenige der zuerst gefragt wird und Orientierung geben muss und ich weiß noch ganz genau.

00:32:40: also so in den schwierigen Parlamentsdebatten.

00:32:42: Wir hatten direkt zwei Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel eine aktuelle Stunde.

00:32:51: dann bist du dazu gezwungen wirklich für dich moralisch zu prüfen, wo du jetzt eigentlich gerade festen Grund unter den Boden hast.

00:32:58: Also von woaus beantwortest du?

00:33:01: Redest du über einen so fundamental ja auch moralisch gar nicht einfach zu lösende Konstellation und dieses Gezwungen zu sein wirklich alles das was ich so sage nicht nur irgendwie politisch im Gespräch und cool zu sagen sondern zurückzuverbinden zu wie begreif' ich die Welt?

00:33:22: Das fand ich wahnsinnig wertvoll und bin ich total dankbar für, dass ich das machen durfte.

00:33:28: Ich muss dir einen anecdotischen Punkt zurückgeben weil ich... ...ich verstehe was du sagst aber ich glaub's dir nicht ganz!

00:33:37: Wir haben bis weit nach deinem Wahlkampf nie miteinander persönlich zu tun gehabt.

00:33:42: Es gab so ein Teilprojekt des Wehcheinagentur glaube ich in der Wahlkampf gemacht Aber wir beide hatten dabei nie miteinander zu tun Und ich glaube es war ein gutes Jahr nach diesem Wahlkumpf.

00:33:49: Da kriegte ich eine Mail von deinem Büro und lasse Müller mit ihnen reden.

00:33:52: Dann haben wir bei deiner Telefonkonferenz gemacht Und wir haben dann gesprochen, ich bin da rausgegangen.

00:33:59: Ich weiß in eine halbe Stunde noch was wir beide gesprochen haben, bin da herausgegangen und dachte, oh Gott jetzt habe ich schon irgendwelche Gedächtnisse aussetzen.

00:34:06: Weil von der ersten Sekunde an hast du mit mir gesprochen als würden wir das schon zwanzig Jahre kennen.

00:34:12: Ich hatte auch selber so dieses Gefühl von ja klar, wir kennen uns einfach.

00:34:17: Ich hab immer wieder nachgedacht nein, wir hatten uns vorher noch nie getroffen, wir hätten es vorher noch nicht unterhalten.

00:34:21: aber dieses Schnell Bayern sein, schnell irgendwie eine Brücke zu bauen.

00:34:25: Dass du das nicht hast, das glaube ich dir nicht weil irgendwie hast du zumindest in diesem Termin gebaut?

00:34:28: Ich glaube nicht dass ich es war.

00:34:31: also Das hat was mit dir zu tun.

00:34:35: Du hast die Zeit für die ersten zwei Sätze und wir waren verabredet zu einem Gesprächen dem es mehr als zwei Sätzen geben kann.

00:34:42: dann ist es total einfach.

00:34:43: Es ist wirklich etwas anderes.

00:34:46: Diese Das hat auch nichts mit Sprache zu tun oder Worten oder irgendwie sowas.

00:34:52: Es ist etwas noch davor, es gibt einen Moment von erkennen oder nicht erkennen der glaube ich was ganz Natürliches ist den Menschen haben und ein guter Politiker funktioniert in dem Moment und jemand wie ich nicht.

00:35:12: Und das ist auch gar nicht schlimm.

00:35:14: also wir kommen jetzt in die Fußball-Weltmeisterschaft.

00:35:19: Ich würde mal sagen Joshua Kimmich Der so ein Spiel organisieren soll von hinten, muss nicht ein Unlauf sein vorne.

00:35:27: Das sind zwei total unterschiedliche Talente.

00:35:29: Ein Mittelstürmer steht vom Tor und der einzige Job ist du musst fucking wissen wo das Tor steht!

00:35:36: Und egal wie der Ball kommt musst du den da reinbringen... ...und jemand der von hinten das Spielfeld aufbaut, muss das ganze Spielfeld im Blick haben.

00:35:43: Und das sind einfach unterschiedliche Talente.

00:35:45: und ich habe jetzt das große Glück gehabt dass obwohl ich das Talent für die eine Gruppe des nicht erfahren durfte Bist du versucht zu erklären, warum das ein total wertvoller Erfahrung

00:35:54: war?

00:35:56: Du bist damit auch fast solitär in so einer öffentlichen Rolle zu stehen.

00:36:00: Zu sagen ich verlasse die jetzt weil es gar nicht mein Spiel fällt.

00:36:03: Ich habe eineinhalb Jahre gebraucht das zu merken.

00:36:05: Das hab' ich's aber gemerkt und das ist es nicht.

00:36:07: Und ich mach jetzt was anderes, weil ich bin hier gar nicht ganz richtig.

00:36:10: Das ist sehr selten dass Menschen das tun.

00:36:12: meistens erfinden sie irgendwelche Stories und du gehst da total ehrlich und offen mit uns aus.

00:36:15: Das war nicht perfekt.

00:36:17: Match aktive Tagespolitik und Losse Müller war nicht perfekt, wir machen es anders.

00:36:20: Und da ist es perfekter.

00:36:22: Vorwahrt darüber reden zwei Fragen noch... Was is der beste Rat den du jemals bekommen hast?

00:36:28: Oh!

00:36:31: Also

00:36:32: ich mach zwei.

00:36:34: So Alters Alltags hackmäßig.

00:36:39: Der für mich krasseste Überraschendste Erkenntnis ist Das wenn du einen Garten hast Brennnesseljauche der Beste Dünger ist.

00:36:50: Das hat mir meine Großtante schon erzählt, dass ich von Brennnessen immer super und Brennesi Jauko und Brennges Brennessel tic tun.

00:36:57: Ich finde das immer so ein bisschen merkwürdig.

00:36:59: Und das heißt sie attribuiere den Rat jetzt mal zu ihr.

00:37:02: aber da hab' ich das nochmal gelesen in so einem... Also wenn man dann so in meinen Alter kommt und Garten macht, kauft man sich ihre Gartenbücher und der Biogarten und so und da stand es halt drin mit der Jaucher.

00:37:13: Wir haben echt viele Brennesseln bei uns, weil er die großes Grundstück und da habe ich's mal ausprobiert Und das hat zwei Eigenschaften, die eine Eigenschaft ist.

00:37:19: Das stinkt wirklich bestialisch weil der Armoniak entsteht und zur Zeit ist es einfach wirklich wahnsinnig guter Dünger.

00:37:26: Also wirklich war er alterssektmäßig der beste Rat.

00:37:31: Und so jobmäßig gab's immer viel wirklich guten Rat.

00:37:36: oder auf einer Ebene wie der meine Perspektive verankert hat als ich von der Weltbank kam und Finanzstaatssekretärin Schleswig-Holstein wurde kam ich mit so einer typischen Haltung, die ganz viele Leute spitzen, Ämter in Ministerien übernehmen.

00:37:52: Ich komme jetzt hier... ...ich bin jetzt innovativ und will ihr was bewegen und machen das mal.

00:38:02: Und bin damit natürlich an der Verwaltung gescheitert!

00:38:07: So und jetzt ist es Klischee, die Verwaltungsmitarbeiter alle langsam und das ist ja irgendwie, der Staat ist gar nicht innovativ Und ich hatte mir damals einen Führungscroach genommen.

00:38:24: Eine Frau, die das auch in der Verwaltung viel macht und die hat also sofort als Reaktion auf meinen... Ich weiß nicht was ihr jetzt hier machen soll, gesagt naja Herr Lossenmüller Sie müssen verstehen alle Menschen die hier arbeiten sind da drauf trainiert dass sie das Recht richtig und für alle gleich anwenden.

00:38:50: Und das ist eine große Herausforderung, weil du kannst nicht einfach mal was liegen lassen!

00:38:57: Weil du bist der Vertreter oder die Vertretern des Staates... ...und du musst es richtig perfekt machen.

00:39:06: Das ist etwas ganz anderes wenn man Investmentbänker ist und nur Geld verdienen muss.

00:39:12: Das heißt in der konkrete Folge ging's darum risikobasierte Analysen von von Steuerbescheiden zu machen.

00:39:19: Also die Idee war, wenn es unwahrscheinlich ist dass wir mehr als zehn Euro finden dann lassen wir den liegen.

00:39:25: und die Steuern waren nochmal gesagt das geht nicht.

00:39:28: Für uns ist Steuergerechtigkeit nicht ein effizient orientiertes Kriterium so eine Steuergerächtigkeit, dass jeder Steuerbeschreib wird angeguckt und auch die zehn Euro zählen genauso viel wie die hunderttausend Euro die Warners finden kann.

00:39:39: Und das hat meine Sicht auf diese Dinge total verändert und steht ja auch für was größeres.

00:39:47: Wir haben halt unterschiedliche Denkweisen, Prinzipien, Systeme wie wir Dinge organisieren und man muss sich immer auf die Logik einlassen, wie ein Problem am besten gelöst wird.

00:39:59: Ich glaube das mache ich jetzt immer so.

00:40:00: oder sehe die erste Frage ob Sie noch einen geilen Alltagshack dabei hätten für mich?

00:40:04: Das

00:40:05: hat mir gerade sehr gefallen!

00:40:06: Das hatten wir auch noch gar nicht hier bislang, ist ja gut.

00:40:09: Also Brennnesseljauche, einen großen Eimer, die Brennesseln blätter ab... Zupfen, einfach das ganze Ding befinden am Wasser drauf.

00:40:17: Und dann zwei Tage stehen lassen, am besten geschlossen ab und zu mal umrühren...

00:40:22: Ich hab in Hamburg nur so ein kleines Balkon, ich glaube es ist schrecklich.

00:40:24: Ja, das würde ich nicht mehr machen.

00:40:25: Okay.

00:40:27: Magst du mir kurz fünf Sätze vervollständigen?

00:40:30: In der Öffentlichkeit beeindruckt mich derzeit!

00:40:34: Lass klingen wir!

00:40:35: Und ich weiß dass es eine nicht eingeübte Aussage ist aber Dieser offensichtlich Versuch zugewandt jetzt Reformen zu organisieren, obwohl es gerade sehr schwierig ist.

00:40:50: Und das auch mit einer gewissen Demut zu machen, das finde ich ziemlich gut.

00:40:53: Über Deutschland denke ich,

00:40:55: dass wir ein Land sind, dem es sehr gut geht und dass wir aber in den letzten dreißig Jahren als Gesamtgesellschaft und vor allen Dingen politischen Eliten große Fehlentscheidungen getroffen haben die Abhängigkeit von russischem Gas Die Abhängigkeit von Exporten nach China, die Abhängigkeit von den USA bei Verteidigungsfragen.

00:41:25: Und um ehrlich zu sein auch in diesem.

00:41:30: Wir ruhen uns ein bisschen darauf auf dass wir glauben das wir jetzt In einer gleichen Gesellschaft leben und mit Bildung schafft es schon jeder und wenn wir allen nur die Möglichkeit geben den Aufstieg zu schaffen, dann werden wir es schon alle irgendwie schaffen.

00:41:44: Also dieses nicht darauf achten was da eigentlich unten drunter mit dem Menschen passiert das hat uns jetzt ein richtige Probleme gebracht aber ich glaube dass wir alles haben um damit besser und anders umzugehen.

00:41:57: Wir

00:41:58: sollten mehr Wert legen auf

00:42:00: Und Demut?

00:42:02: Und tatsächlich dass wir die Probleme lösen müssen als Gemeinschaft die die einzelnen nicht alleine erlösen können.

00:42:07: Der Nachfolge Generation rate ich

00:42:10: Und die Probleme gemeinsam zu lösen, die der Einzelne nicht alleine lösen kann.

00:42:14: Mal gucken ob du jetzt einen Triple daraus machst.

00:42:16: Morgen wird besser als heute, weil

00:42:18: wir die Probleme... ...gemeinsam lösen und jeder Einzelnen nicht gut genug lösen können.

00:42:23: Vor allen Dingen glaube ich, dass morgen besser wird dazu.

00:42:26: Wir ziehen da gerade an eine Generation von Kindern heran, die ich ziemlich cool finde.

00:42:33: Also wenn ich mir mal die Kinder um mich herum angucke, weil es grade so in den Teenager-Altern... Die sind wahnsinnig cool!

00:42:42: Danke dafür.

00:42:44: Jetzt bist du seit Mai vierundzwanzig Direktor der Stiftung Klimaneutralität und hast den Sozialklimarad gegründet.

00:42:52: Was ist das, was dein neuer Lebensmittelpunkt ist beruflich?

00:42:58: Es ist ein bisschen die Rückkehr.

00:42:59: Ich habe angefangen mit Klima- und Umweltpolitik.

00:43:01: also als ich in Köln studiert hab war mein Lieblingskurs Umweltökonomie und habe da noch viel gemacht.

00:43:06: und ich habe tatsächlich meinen ersten richtigen studentischen Hilfskraftjob gehabt und dann einen Praktikum gemacht im damaligen Bundesministerium für Umwelt.

00:43:16: Da war Angela Merkel noch Umweltministerin, das ist richtig lange her!

00:43:20: Und da ging es in der Klimapolitik – ich habe da in dem Referat gearbeitet, es war auch nur ein einzelnes Referat, dass die Klimapoliteke machte.

00:43:27: heute ist eine ganze Abteilung im Ministerium so um die ersten Förderungen für Windkraftanlagen.

00:43:34: Es war unvorstellbar damals Und niemand von uns in der Klimaszene hat daran geglaubt, dass wir mal wirklich in der Lage wären, in massiven Maße super günstig Sonnen- und Windkraftenergie zu nutzen.

00:43:55: Also ich hoffe, dass das jedem Hörerin und Hörer klar ist – und wenn nicht dann bitte ab jetzt!

00:44:02: Dieser welthistorische Moment Der früher immer in den Büchern von den Ökos stand, nämlich dass wir mit Wind und Sonne allen Energiebedarf der Welt decken können.

00:44:16: Der ist heute wahr!

00:44:17: Der ist da... Und es ist noch viel billiger als wir uns das jemals träumen konnten.

00:44:22: Also die Kilowattstunde Solar- und die Kilawattstundestrom selbst mit Netzausbauend all dem was da kommt Ist jetzt Billiger Als jede Kohle, als jedes Gas vor allem als Nuklear.

00:44:37: Das war mal eine Ideologie, das ist heute gar nicht mehr so.

00:44:42: Und die Möglichkeiten, in einer Welt zu leben, in der wir eine saubere im Kern auch rückführbarer Rase sind.

00:44:51: Es gibt immer noch Probleme, aber sozusagen eine unendliche Energie haben.

00:44:55: Das haben wir glaube ich noch gar nicht begriffen, was sich da verändert.

00:44:57: Aber was ich eigentlich erzählen wollte ist... Damals habe ich da angefangen, es ist ein bisschen eine Rückkehr zu diesem Thema, aber eben zwanzig Jahre später, nachdem ich viele andere Dinge gemacht habe Und der Sozial-Klimarat kommt eigentlich aus dieser Erfahrung im Wahlkampf.

00:45:10: Also ich habe in dem Wahlkamp viel über Klimapolitik gesprochen und eben mit den zwanzigtausend Menschen, denen ich da begegnet bin... ...und mir ist irgendwann relativ schnell klar, warum irgendwas passiert nicht?

00:45:21: Also irgendwas ist hier gar nicht passt gar nicht zusammen!

00:45:27: Und was halt gar nichts zusammenpasst ist dass wir in der ganzen Klimapolitik immer noch so einen Denken hatten und teilweise auch noch haben, dass wir dafür kämpfen das jetzt die nächsten fünf bis zehn Prozent kommen.

00:45:40: Also den nächsten fünf Prozent mehr bei der nächste Wärmepumpe mehr.

00:45:44: Und es war ja auch sehr erfolgreich weil nur deswegen haben wir heute tolle günstige E-Autos wahnsinnig gute E-Autos.

00:45:50: Deswegen haben wir erst heute erst die Wärmenpumpen.

00:45:52: Deshalb haben wir diese ganzen Solaranlagen.

00:45:53: Das war sozusagen Teil einer Strategie war ein Kämpfen für das Nächste.

00:46:00: Jetzt geht es aber nicht mehr darum dass die wohlhabenden Haushalte eine Solaranlage kaufen und diese Technologie marktfähig zu machen, sondern jetzt geht es darum so zu organisieren, das alle die Möglichkeit haben klimaneutral zu leben.

00:46:13: Das heißt ganz andere Voraussetzungen.

00:46:16: ich rede jetzt nicht mehr über den wohlhabende Eigentümer mit der Ladesäule unter Solaranlagen, da sie ja auch kaufen müssen, sondern ich rede genug Geld verdienen, um sich das zu leisten.

00:46:30: Weil wir die wohlhabenden Weitesgehend erledigt haben und jetzt zu denen kommen, die sie gar nicht leisten können sagen was wollt ihr damit von mir?

00:46:35: Ja genau so!

00:46:36: Und eine der der fundamentalen Analysen, die wir in dem Sozialklimat gemacht haben also die Idee war mal alle Leute... Das war schon so ein Thema und es war halt ein Heizungsgesetz.

00:46:45: alles gerade ja ganz viele Diskussionen darum mal alle leute zusammenzubringen die sich mit diesem Thema beschäftigen und da sind dann noch Die Wohlfahrtsverbände und die Sozialverbände, und die Gewerkschaften.

00:46:54: Und ganz viel aus der Klima-Seite und von verschiedenen anderen zusammengekommen.

00:46:57: Eine der Dinge, die wir gemeinsam gemacht haben... Wir haben uns mal angeguckt was ist denn eigentlich wirklich die Lebensrealität aller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland?

00:47:09: Eigentlich haben wir das gemacht wie man so klassisch Veränderungsmanagement.

00:47:11: also wir haben uns Personas ausgedacht.

00:47:14: Das soll man ja immer machen wenn man so ein User based Centric Design macht dass man sich eine Persona vorstellen was braucht.

00:47:19: Und dann wollten wir mal ein paar Daten haben.

00:47:24: Und durch Zufall sind wir auf den Datenanbieter gestoßen, die hat so'n paar Veröffentlichungen gemacht, also wie viel Homeoffice gibt's in welcher Region?

00:47:31: Haben denen gesprochen?

00:47:34: und das ist so... Die kommen eigentlich aus dem alten Direktmarketing.

00:47:37: Also heute ist das meiste Marketing ja digital und ich guck mir an welche Facebook-Seite oder Insta-Seiten bespiele ich wie?

00:47:44: sondern die haben noch ganz klassisch gesammelt, die haben sich von der Post alle Adressen gekauft Die Satelliten mir da drüber gelegt und guckt, okay ist das mehr Familienhausen ein Familienhaus.

00:47:55: Und dann kaufen die sich von Emo Scout die Transaktionsdaten wissen wie die Mieten sind und wie der Energieausweis ist und welche E-Autos da waren.

00:48:03: Wirklich wahnsinnig wertvoller Datensatz noch nie benutzt für Politik was interessant ist.

00:48:09: Also Politik und auch die Art und Weise wie wir Policies dieser entwickeln ist wissenschaftlich getrieben und gibt auch Wissen dafür.

00:48:17: die Datensätze.

00:48:18: aber dass man mal Die Bereitschaft hat einen kommerziellen Datensatz zu nutzen, der einfach auch Daten lücken schließt indem man Dinge schätzt und so weiter.

00:48:26: Das waren die da.

00:48:27: Das war an sich schon sehr spannend.

00:48:31: Und dann haben wir... Ich hab gesagt okay wie wohnen die Leute?

00:48:34: Sind das Mieter oder sind es nicht mieter?

00:48:36: Wie viel Geld haben die denn?

00:48:37: entfernt werden noch nicht?

00:48:37: Und daraus sind sechzehn Personengruppen geworden und ergibt es die Leute, die das können.

00:48:43: Sie nennen die Generation Wärmenpumpe also junge Familie ein gutes Einkommen neues Haus haben schon die Wärmepumpe eingebaut.

00:48:48: Da gibt es diese Leute Das Geld haben.

00:48:51: das Haus ist auch super geeignet und alles kein Problem.

00:48:54: Die haben es aber noch nicht gemacht, die haben noch keine E-Auto gekauft, keine Wärmepumpe gekauft.

00:48:58: Und auf die zielt eigentlich Klimapolitik also einen Anreiz zu setzen dass die dies können das tun.

00:49:05: Wir haben mal eben auch festgestellt, dass zwei Drittel aller Haushalte das gar nicht können Entweder weil sie Mieterinnenmieter sind.

00:49:14: Ja kann ich entscheiden welche Heizung da gebaut wird.

00:49:16: dann muss man nochmal unterscheiden zwischen denen die bei Wohnungsunternehmen bauen, die normalerweise das Kapitalenvermögen haben.

00:49:23: Das zu bauen, die bei privaten Vermietern wohnen wo es oft ein Problem ist.

00:49:29: und dann gibt's Eigentümer.

00:49:31: und ich glaube zwei sehr erhellende Momente.

00:49:34: der eine isst Es gibt so ne Gruppe vier Prozent deren Persona heißt Magda Meier.

00:49:39: Die ist mittlerweile in Berlin eine kleine Brühmtheit weil wir ganz oft über Magda meyer reden Und steht symbolisch dass für eine allein stehende Person alleinstehende Frau In der Grundsicherung, also langes Leben haben sich ein Haus gebaut.

00:49:55: Aber jetzt eben in der Rente gar nicht mehr... Also wirklich nicht genug Geld, das sind Sozialhilfe-Empfänger und in keinem Fördersystem in der Welt werden die in der Lage sein, sich selber zu transformieren.

00:50:09: aber es gilt auch für diese klassische deutsche Babybummergeneration.

00:50:15: Die klassischen Einfamilienhaus-Siedlungen haben sich nicht so groß geworden, bin in den Dorpen und die sind in den siebzehn, achtzehn Jahren gebaut.

00:50:22: Die Häuser sind jetzt ein bisschen runtergekommen aber die Heldfenzen sind meistens schon gemacht worden Und die haben halt früher dann mal drei tausend fünfhundert viertausend viertausend fünf hundert Euro verdient, sind jetzt auch bei der Rente oder auch einer Pension.

00:50:35: das heißt es ist gehaltes untergegangen und es reicht schon nicht mehr um jetzt hin Einfach mal eine Wärmenverein zu bauen.

00:50:41: Das reicht finanziell nicht, es reicht auch einfach von der emotionalen Kraft nicht und so.

00:50:48: Und darin liegt jetzt natürlich das Problem der Klimapolitik.

00:50:52: Also wir haben ein System... ...und da haben wir ne Haltung die im Kern sagt... ...Klima-Politik heißt deswegen jetzt Heizung austauschen müssen.. ..und deswegen machen wir jetzt die fossilen Energien teurer und machen dann ordnungsrecht, dass auch einen verpflichtet hat das das zu tun.

00:51:12: Und das trifft jetzt auf zweitrittelaler Haushalte, die ist nach objektiven Kriterien nicht können.

00:51:18: Das war erst mal für ganz viele meiner Kolleginnen und Kollegen Klimaschehen natürlich total unangenehm.

00:51:23: auch ein unangnehmes Ergebnis weil es ja heißt dass das was wir vorher entwickelt haben einfach nicht funktioniert

00:51:29: oder nur die reicheren Ehrgeförder.

00:51:30: Genau genau also die kommt noch aus einer Denke sozusagen die nächsten fünf Prozent wichtig aber nicht sich dazu gezwungen zu gucken, was sind eigentlich die nächsten sechzig Prozent, die jetzt eben nicht in den Haushalten sind.

00:51:44: Ist eine Folge davon dass so viele Leute so einen Hass auf die Klimapolitik haben?

00:51:49: So mit einem schrägen Blick darauf gucken?

00:51:53: Also wir haben relativ viele Umfragen ja zu dem ganzen Klimathema und es gibt ne Gruppe der Bevölkerung Die ist gar nicht so groß das sind so zwanzig fünfundzwanzig prozent die wirklich kategorisch-kulturkämpferisch gegen Klimapolitik sind.

00:52:12: Und das ist eher ein Ausdruck von vielen anderen Verletzungen, über die wir schon gesprochen haben, die passiert sind in einer Gesellschaft, die sich jetzt nicht nur materiell auch emotional ungleich entwickelt hat.

00:52:25: Das würde ich schon sagen und die gibt es und die lehnen das ab und da ist es auch ein ideologischer Kampfbegriff.

00:52:32: dann gibt es das ungefähr gleich groß, auch so ein Viertel bis ein Drittel von Menschen die Klimapolitik richtig wichtig finden für die dass auch ein wichtiges politisches Momentum ist.

00:52:42: Und da gibt's eine Gruppe in der Mitte bei denen wir wissen, wie die Wissen des Klimaschutz wichtig sind und sie sagen sogar Leute wie ich habe Klimawandel auch im eigenen Leben erlebt also nicht nur ein abstraktes, sondern etwas was sie wirklich halt ist.

00:52:57: für ein reales Problem ist es wichtig.

00:52:59: aber Die sagen, ich kann mir das nicht leisten was ihr von mir erwartet.

00:53:06: Das ist die Mitte der Gesellschaft und ja, dass ist das wo wir dann scheitern.

00:53:10: also nur wenn Wir in erlage sind dienen das zu ermöglichen Dann sind sie auch auf unserer seite.

00:53:17: also es ist wirklich keine frage von noch mehr überzeugend nochmal noch mal besser erklären warum das so schlimm ist mit dem klima schuld bei dem klimawandel So ist wirklich eine frage vom wie wir organisieren das als staat.

00:53:28: und da kommt wieder das rein mit dem ich angefangen habe.

00:53:31: Wir müssen die Probleme lösen, die die Menschen selber nicht gut lösen können.

00:53:35: Und das heißt wenn wir Klimaschutz machen dann heißt dass ich muss das Fernwärmennetz dann auch dahin bauen und Ich muss den Menschen Die sich die Wärme von wenig leisten können Dann So wie wir das früher übrigens mit dem Telefon gemacht haben Das Gerät da reinstellen Und dann zahlen sie das einfach über die Nutzung ab.

00:53:57: Also die älteren Zuhörer werden sich daran an Telekom das grüne Telefon mit der Wellscheibe oder das mit der Taste.

00:54:04: Das war damals ein relativ teures elektronisches Gerät, dass man sich nicht hätte einfach leisten können als die ersten Telefone kamen.

00:54:13: und trotzdem hatten alle Telefonen weil die Telekom gekommen ist als damals ein Staatsunternehmen und die Telefonleitung gelegt hat um dieses Gerät in die Wohnung gestellt hat.

00:54:21: und nun hat man das einfach mit dem Grundgebühren bezahlt.

00:54:25: Das ist auch deine Devise!

00:54:26: Klimaschutz muss eigentlich funktionieren wie Daseinsvorsorge, Wasser, Elektrizität, Internet.

00:54:33: Was einfach da ist und angelegt wird, wo man nicht viel bezahlen muss, dass irgendwie auf tausend Kilometer ein Kabel kommt?

00:54:37: Ja also wenn es ist... Wenn man sich so einen Haus anguckt kaltes Wasser, Trinkwasser Aufgabe der pflichtigen kommunalen Daseinvorsorge.

00:54:46: Also die Kommune ist verpflichtet mir sauberes Wasser zu liefern.

00:54:50: Das war ein harter Kampf in den Achtziger-Siebzigerjahren das durchzusetzen Die andere Form von Wasser-Schmutzwasser, also wenn ich auf die Toilettenspülung drückhör und das Wasser geht durch den Schmutzwasserkanal.

00:55:04: Pflichtige Aufgabe der kommunalen Darfs sind zwar so gewesen, harter Kampf vor hundertfünfzig Jahren Kanalisierung zu machen.

00:55:11: Aber diese beiden Wasserarten im Haus machen wir schon so!

00:55:13: Und im Prinzip ist das war ein Wasser nichts anderes.

00:55:15: Ich glaube es ist unser Job als Politik dafür zu sorgen dass jeder die Möglichkeit hat.

00:55:21: Das war ja übrigens auch bei Gas so.

00:55:25: Dass man das gab irgendwann mal eine Entscheidung der politischen Eliten sehr breit getragen, der Bundesrepublik Deutschland das Gas jetzt die bessere Energieversorgung ist weil günstiger und auch ein bisschen einfacher zu handhaben.

00:55:40: Und dann sind diese Gasnetze einfach gebaut worden und sie sind auch wirklich erst mal finanziert worden vom Staat oder von den Stadtwerken, die dem Staat gehörten und gebaut wurden und dann wurden die halt abgezahlt.

00:55:49: Es gab es war eine große Infrastrukturfunk zur Situation und das wurde gebaut, dann durften die Leute sich anschließen oder sie mussten auch in die Sekunden.

00:55:56: Und das ist ein bisschen die Denke.

00:56:00: Ich glaube, da ist derlich ein größeres Thema hinter.

00:56:05: Man kann es an einem anderen Politikfeld zeigen.

00:56:08: Wir haben irgendwann Anfang der Zweitausender entschieden, dass es besser sei den Menschen Geld zu geben damit sie sich Leistungen kaufen können, die der Markt bereitstellt als dass der Staat es selber baut.

00:56:22: Typisches Beispiel Wohnungsbau.

00:56:25: Wir hatten mal über zwei Millionen Sozialwohnungen, die hat der Staat im Kern selber gebaut in eigener Verantwortung.

00:56:31: Und jetzt... also wir wissen, dass wir irgendwann nur noch so sechshundert, siebenmal achthunderttausend haben.

00:56:36: Also sind da wahnsinnig viel zurückgegangen und man kann richtig sehen das ist passiert.

00:56:41: In einem Moment wir sind weggegangen von wie fördern Wohnungsbau zu?

00:56:46: Wie fördern Menschen durch Wohngeld bei der Miete?

00:56:49: Das war ein Politikwechsel damit sich dann Dinge leisten können, die den Markt bereitgestellt.

00:56:55: Und die Wiese war damals, dass man sagte der Staat ist ganz schlecht.

00:56:58: Diese soziale Wohnungsbauschrecklich korrupt und das macht er gar nicht so gut in dem Markt, macht es besser... ...und da war auch immer ein bisschen was Wahres dran weil so ein staatliches Infrastrukturunternehmen manchmal eben einfach auch langsam war und so.

00:57:12: Da wagte es.

00:57:14: massen wie jetzt stützen wir da, dreißig Jahre später und merken, der Markt stellt das ja auch nicht bereit.

00:57:20: Jetzt müssen wir sozusagen mühsam das wieder nachbauen.

00:57:24: Wie ich finde, ganz wichtige politische Analyse drin des... in dieser Erkenntnis.

00:57:30: Politik muss die Dinge gut lösen, die Menschen nicht alleine lösen können.

00:57:34: Wir haben uns aus dieser Verantwortung rausgezogen.

00:57:36: Also wir haben oft Dinge als Staat nicht mehr gebaut Die wir hätten bauen müssen, die wir besser gebaut hätten Werden das Problem einfacher lösen könnten Als wenn wir die Verantwortung an den Einzelnen übergeben Und die dann wiederum fördern.

00:57:48: was dann irgendwie wahnsinnig teuer wird und Ich glaube dass wir da wieder hin müssen

00:57:53: ist ja quasi das Markenzeichen Deutschlands, in dem Made-in-Germany.

00:58:01: Ist das Ding irgendwie in die Disbalance gekommen?

00:58:03: An einigen Stellen komisch marktwirtschaftlich zu werden, wo das soziale vergessen wird an anderen Teilen das sozial so zu bauen dass es nicht mehr marktwissenschaftlich wird.

00:58:13: und wir haben an beiden Stellen irgendwie so einen Disconnection.

00:58:18: Ich finde das erstmal total interessant, dass wir in Deutschland immer mit den sozialen Marktwirtschaft reden eine englische Politikwissenschaftler und Beobachter sprechen, dann sprechen die über das System von Social Democracy.

00:58:33: Also soziale Demokratie.

00:58:34: Es ist ein sehr deutsches... also wir beschreiben das gleiche.

00:58:39: Farid Zakariaf der CNN-Enker, extrem guter Politologi, es hat ein sehr schönes Buch geschrieben in dem er beschreibt Wir beschreiben eigentlich das letzte Jahrhundert immer als den Kampf zwischen Marktwirtschaft oder Kapitalismus und Kommunismus.

00:58:56: Und wenn man sich mal anschaut, was eigentlich passiert ist dann hat keine von diesen beiden Seiten gewonnen sondern im Kern leben wir in Gesellschaften die genauso sind wie das eine deutsch-schulerschwedische soziale Demokratie in den zwanzig Jahren mal aufgeschrieben hat.

00:59:10: Wir haben sozusagen wir haben eigentlich soziale demokratie als Ordnungsprinzip hat sich durchgesetzt.

00:59:16: also wir haben ein Sozialversicherungen es gibt ein gewisses Verständnis davon wie wir zusammenleben wollen Und ich finde das erstmal total wichtig, auch zu sagen soziale Demokratie ist eine politische Idee.

00:59:30: Die auch breiter getragen wird als die Sozialdemokratie der SPD.

00:59:34: Genauso wie sich das Grüne nicht nur als politische Ideen und Motivation bei den Grünen findet sondern genauso in der SPD und im weiten Teil also in dem Sinne ganz weitenteilen der CDU Und das Liberale ja auch nicht nur eine Aufgabe der FDP ist, sondern sie auch in allen Parteien wird.

00:59:51: Also wenn ich mal soziale Demokratie als ne Grundidee nehme und die wieder so definiere wie ich sie definieren würde nämlich dass da ein Verständnis ist von wer welche Aufgabe zu nehmen übernehmen hat dann ist da total was außer Balance gekommen.

01:00:05: Ich halte es für einer der großen der Gründe dafür warum wir in den Industriestaaten, in der westlichen Welt jetzt nach vierzig Jahren neoliberaler Prägung und am sehr viel größeren Gericht auf Marktwirtschaft.

01:00:18: Und an einer Verschiebung der Aufgabe die das Staat eigentlich übernehmen muss als Vorsorger, Daseins-Vorsorge auf die Märkte.

01:00:28: Das hat nicht funktioniert.

01:00:30: Ganz viele Leute haben ganz viele Leute alleine gelassen mit den Risiken des Lebens, mit der Verantwortung des Lebensorganisieren, die das gar nicht konnten und wollten.

01:00:41: Freiheit ist auch immer nur dann gut, wenn man etwas anfangen kann.

01:00:47: Und das ist ganz interessant finde ich... Trotzdem ist unser Verständnis ja nicht, wir haben hier nicht das Gefühl dass es zu wenig Staat geben würde und da muss man einfach zwei Dinge total voneinander unterscheiden.

01:01:00: Wir haben auf der einen Seite halt der Staat angefangen viel zu viele Dinge zu regulieren.

01:01:05: Also es gibt für viel zuviele Dinger Gesetze was man machen darf und was man nicht machen darf.

01:01:11: also bisschen dazu des ist jetzt eigentlich die Jure verboten, das Privatkuchen in der Sporthalle zu verkaufen.

01:01:20: Oder der Bürgermeister, die verantworten dafür an, wenn der Bade steckt und nicht funktioniert an einem See, dass er dann irgendwie persönlich aufgemacht wird... Also absurde Regelung!

01:01:26: Also totale Übergriffigkeit zur Staat ist.

01:01:30: Aber da wo er eine Aufgabe hat, um sich dafür zu sorgen, dass die Dinge zur Verfügung stellen, die Menschen brauchen für ein gutes Leben, für die sie alleine schlechter sorgen können, das leistet er nicht.

01:01:41: Und ich finde es wichtig, Infrastruktur und Wasser zu beziehen, ich mache mal ein ganz anderes Beispiel.

01:01:49: Wir sind als Elterngeneration nicht in der Lage unsere Kinder vor den süchtig machenden Übeln der sozialen Medien zu beschützen Und wir sind als Elterngeneration auch nicht in erlage uns selbst davor zu schützen nur noch die Dinge zu lesen, die uns gefallen.

01:02:11: Das heißt In der Entscheidung Was ist die Aufgabe von Politik?

01:02:17: Dann sind wir in einem Moment, wo es die Aufgabe der Politik ist.

01:02:19: Die Dinge zu lösen, die da also nicht gut lösen kann.

01:02:22: Wir müssen soziale Medien regulieren.

01:02:24: Es braucht ein Verbot für Kinder unter sechzehn.

01:02:27: Ja meine Tochter wird das hören und ich entschuldige mich jetzt schon dass ihr das mit der Medien verbieten will Aber wir brauchen dieses Verbot Und wir brauchen Regulierung so wie wir das immer gemacht haben.

01:02:38: Also ganz interessantes Beispiel Das mir aus meinem Wahlkampf sehr präsent ist Der Grund dafür, dass die privaten Fernsehsender RTL satt eins pro sieben Vox.

01:02:48: Regionalfernsehen haben ist – das wird es in die Gesetze geschrieben haben!

01:02:54: Wir haben gesagt, wenn du privates Fernsehen anbieten möchtest, dann musst du jeden Tag zwei Stunden Inhalte machen, die ich dir vorgebe.

01:03:02: Jetzt können wir doch operative Sozialmeme haben.

01:03:04: Jeder zehnte Post in der See ist ein Post der uns allen ein bisschen eine gemeinsame Basis gibt, der auch vielleicht mal dazu führt dass ich mit Menschen in Berührung komme die ich unangenehm finde damit wir dieses zusammenhalten lernen.

01:03:19: Also es ist dann die Organisation von Gemeinsamkeiten, von gemeinsamen Infrastrukturen und der Sicherung dessen das wir als Gesellschaft zusammen funktionieren.

01:03:31: Das Kern von so einem Konzept von sozialer Demokratie ist, das machen wir nicht gut anders organisiert und ich halte das für den wesentlichen Grund, warum sich so viele Leute alleine gelassen fühlen wie jetzt sagen.

01:03:44: Hey Stinkfinger!

01:03:46: Hau ab

01:03:47: Wir wissen es ja beide einfach besser.

01:03:49: man kann sich jetzt super einfach machen dass wir jetzt im Podcast beide sagen Warum machen sie's denn dann nicht?

01:03:55: Und

01:03:56: warum sagt es eigentlich öffentlich keiner?

01:03:58: Das ist nur... Nicht nur aber einen weiten Teil des Problemes von Zuviehsicherung und zu wenig Sicherung und das wieder neue Balance zu bringen.

01:04:06: Vielleicht wäre das aber auch ein kommunikativer, narrativer Ansatz.

01:04:10: Das auch mal so zu erklären, statt immer nur über Entbürokratisierung zu reden – viel zu viele Bürokratie in diesem ganzen Land und viel zu vielen Sozialkosten.

01:04:18: Und jetzt müssen wir mal irgendwie unten am besten bei den Bürgergeldempfängern, weil da macht es am meisten Spaß, damalig die Runterkatten.

01:04:24: Ich glaube dieses Dach, das einmal zu erklären wo der Fehler entstanden ist über vierzig Jahre an zwei Stellen zurückzuschneiden, damit es sauberer wird.

01:04:37: Thomas lasst uns in die Politik gehen!

01:04:40: Ja genau und Podcast darüber machen.

01:04:47: Das ist etwas für das wir uns Zeit nehmen müssen.

01:04:51: Ich glaube eine der... also wo ich jetzt mal uns in Die Pflicht nehme Und alle Menschen, die ähnliche Tops machen wie wir.

01:04:58: Also von den Leitartiklern in der Zeitung bis zu den Zinktanks und den Werbeagenturen und allen sozusagen, die ja Teil davon sind was wir uns erzählen Wir machen uns das verdammt einfach gar.

01:05:13: Also hast mich ja gerade gefragt wer mich beeindruckt in der Öffentlichkeit?

01:05:18: Ich habe ja laskling mal gesagt und ich sage dass auch ganz bewusst weil also wie viel Hate Verachtung jemand gerade auf sich nehmen muss.

01:05:32: In politischer Verantwortung und das da würde ich jetzt mehr als auch mit einziehen bei einem beziehen beispielsweise oder eben alle anderen Akteure.

01:05:41: Und mit welcher Selbstverständlichkeit wir bereit zu sind, dass die ja jetzt gerade narrativ performativ nicht gut genug machen ist eine Sauerei.

01:05:48: Und hier sozusagen als darüber nachdenkende Klasse wie das besser gehen will machen unseren Job nicht gut.

01:05:56: so viel also reden da nicht viel drüber.

01:06:00: Wir sind total happy damit, dass wir die ganzen Instrumente und Prinzipien in den letzten vierzig Jahren erzählt haben weitererzählen.

01:06:07: Und ich glaube bevor wir in dieser zweiten, dritten, vierten Reihe in den Hinterzimmern dieses Gespräch miteinander suchen und sagen hey hier ist wirklich etwas schief gelaufen.

01:06:19: und ja beispielsweise Klimaschutz ist dramatisch wichtig und wir müssen zwanzig-viertig fertig sein aber das kann keine Entschuldigung dafür zu sein.

01:06:28: Deswegen muss jedes Klimainstrument, das wir gewählt haben so bleiben wie es ist.

01:06:30: Das ist ein Fehler!

01:06:32: Wir verteidigen gerade in der Fabrik ganz viel Zeit damit Dinge die wir mal erfunden haben zu verteidigt und sind nicht bereit obwohl die Lage so dumm als sie ist zu überprüfen ob das berichtbar was wir gesagt

01:06:44: haben.

01:06:45: Gleichzeitig haben wir all diese Krisen der letzten Jahre immer wieder überhaupt die Gesellschaft hereinbrechen Die Regierung auch so gut wie's geht versuchen.

01:06:54: zum Managern ich finde vielen schon haben sich recht gut gemacht die aber ein riesiges Unsicherheitsgefühl mit sich geben.

01:06:59: Und dann gibt es gesellschaftliche und auch technologische Wellen, die da gleich mit reingehen, wie zum Beispiel gerade das mit der KI für viele im Bewusstsein gerade erst losgeht und die wenigsten verstehen, wie groß das ist was da gerade passiert und sich verändert.

01:07:13: Und aus all diesen Unsicherheiten und Unwagnissen, die die Menschen wahrnehmen kommt ja auch so ein Gefühl von den Demokraten kriegen sie nicht hin.

01:07:21: Dann machen wir's halt mal anders.

01:07:23: Ich glaube wir müssen uns auch sehr ernst die Frage stellen Wie kriegen wir die Demokratie?

01:07:27: nicht nur wehrhaft, sondern wir kriegen die Demokratie schnell und flexibel und beweglicher um überhaupt mit der Geschwindigkeit dieser Zeit fertig zu werden.

01:07:36: Es immer nur den aktuellen Handeln vorzuwerfen ist ja vollkommen albernd.

01:07:39: wenn wir jetzt uns jedes Jahr einen neuen und beliebtesten Kanzler aller Zeiten wählen das wird uns auch nicht voran bringen.

01:07:46: Ganz viel steckt ja beispielsweise in diesen Ruf Gerhard Schröder Gerhard Schroeder und der Basta Moment Und ich glaube wenn man Gerhard Weil das, glaube ich, ein ganz schönes Desaster.

01:08:01: Auch den Gerhard Schröder von vfm und

01:08:02: auch den von v... also auch den vom vor zwanzig Jahren weil es die Struktur ja ganz anders ist und sind mal ganz grob schlechtig und holtschneidendartig.

01:08:16: Das war früher so, dass Macht und damit auch Gestaltungsmacht und Privilegien sehr viel konzentrierter waren.

01:08:23: Es gab nicht so viele Leute, die das hatten Und das heißt man konnte Hebel sehr viel schneller umschalten.

01:08:31: Und wir haben in den letzten dreißigvierzig Jahren progressiver Politik.

01:08:38: Also das, was wir alle wollten... diese Macht zerkleinert und das war Absicht!

01:08:43: Das haben wir aus guten Gründen gemacht und haben diese Macht genommen und haben sie mehr aufgeteilt und immer mehr Leuten immer mehr Rechte und Privilegien gegeben und immermehr regeln und dass alles sozusagen ausdifferenziert ist so dass wir heute in einer Situation sind wo niemand kein Konzernchef, keinen Springerchef.

01:09:04: Kein Finanzminister, kein Kanzler, kein Fußballfeindvorsitzender, kein Campact-Vorsitzener... Niemand hat das Gefühl von Macht!

01:09:15: Ja?

01:09:15: Niemand hatte das Gefühl vom Macht.

01:09:18: Ich habe ja in meiner Zeit bei der Deutschen Bank oder bei der Weltbank global in Führungsetagen gesessen.

01:09:23: Das ist meine Welt.

01:09:24: Ich hab' es auch als Berater gemacht und ich bin zuerst in vielen Bordrooms.

01:09:31: vielen hinterzumachen.

01:09:34: Bei Menschen, die de facto formal die mächtigsten Menschen in ihrer jeweiligen Organisation waren und ich verspreche... Ich habe niemanden begegnet der da gesessen und gesagt, ich kann entscheiden wie das geht.

01:09:45: Es gibt immer noch jemand anders!

01:09:46: Und wenn es der Wettbewerber war.

01:09:49: Das heißt alles und das sind sozusagen alle Aushandlungsprozesse geworden.

01:09:55: Und das macht auch die Schwierigkeit jetzt aus darin sich zu bewegen.

01:10:00: und darauf gibt es jetzt zwei Reaktionen.

01:10:02: Und die erste ist, von denen in dieser Verteilung von diesen ganzen vielen kleinen Mächten nicht so viele Privilegien abgekriegt haben wie die anderen.

01:10:10: Das sind diejenigen, die jetzt gerade sagen Stinkerfänger.

01:10:13: Ja?

01:10:14: Ihr da oben, ihr alle anderen... Ich merke doch dass ihr das nicht hinkriegt und deswegen daraus kommt diese Sehnsucht nach Disruption.

01:10:23: Das ist Trump verspricht Na, ich werd den Dysumpf austrocknen und irgendwas reinschmeißen.

01:10:29: Also dieses... Die Leute wählen ja rechtspopulistisch nicht weil sie das Programm geil finden sondern weil sie wollen die Zerstörung dieser ganzen Dinge und Privilegien um sich herum haben.

01:10:42: Und der Wunsch dass einer durchgreift?

01:10:43: Der Wunscht dass anderen durchgreifen!

01:10:45: Und im Extrem hast du dann eben die Petatils dieser Welt oder die Elon Musk dieser Welt die sagen, der Staat kriegt es sowieso nicht hin.

01:10:53: und ich fliege uns jetzt zum Mars Und ich schaff das auch und ich spreng alle fesseln und fliege uns hier raus.

01:11:00: Gebt mir jetzt bitte jeder hundert Euro für meine Aktie, damit ich fünfzehn Milliarden habe.

01:11:03: Also es gibt diese neue Suchrichtung im Denken von, das heißt Abandons also buntes Buch von Eswar Klein der auch einen ganz tollen Podcast macht Der im Kern das beschreibt dass wir aus guten Gründen gefesselt haben da drin Dinge zu bauen, Dinge anzubieten.

01:11:26: Und jetzt gehen wir nochmal auf die erneuerbaren Energien.

01:11:28: Ich meine, das ist wirklich ein historischer Zeitpunkt.

01:11:31: wenn wir jetzt die Fesseln ablegen würden und sagen würden wir bauen erneuere Energien aus Wir haben locker genug Fläche dafür und alle diese Dinge die man immer ist es alles nicht wahr?

01:11:39: wir könnten sozusagen Wenn wir es wollen Für einen paar Milliarden Euro nur eine Energiewelt bauen in der wir Abanderns hätten also überfluss an Energie für alle günstig würde sehr viel Privilegien von sehr vielen Leuten beschneiden, aber das ginge.

01:11:58: Also in diese Haltung zu kommen, da reinzukommen, dass als Demokraten zu schaffen und zusammenzukommen.

01:12:04: In der Anerkennung ist es, dass wir alle ein paar kleine Privilegen aufgeben werden müssen, damit wir wieder eine große Gestaltung macht, demokratisch zusammenkriegen, republikanisch zusammen kriegen – nur wir als handelnde Republik, als Menschen die zusammenkommen, das zu tun.

01:12:21: Darin liegt glaube ich die Zukunftserzählung.

01:12:24: Ich hab's geahnt, dass es heute mit uns beiden so kommt.

01:12:27: Das ist mit Abstand die längste Folge von der guten Gewinn aller Zeiten und wir sind noch gar nicht fertig für beide.

01:12:32: Zwei Fragen habe ich heute noch an dich?

01:12:34: Ich hatte mir mittlerweile den Satz abgewöhnt zu meinen Gästen zu sagen, wir müssen dringend weitermachen.

01:12:38: Heute packe ich ihn wieder aus weil ich glaube... Der Punkt wo wir jetzt gerade stehen, der schreit nach einem weiteren Teil und gar nicht dazu weiterferne.

01:12:46: Ich weiß, ich kann dir das antun.

01:12:48: Lass uns bitte demnächst nochmal hier treffen und weitermachten.

01:12:53: Punkt den wir weiter ausführen sollten, weil sonst werden uns ja ganz viele Leute dafür lönchen dass wir jetzt gleich dem Podcast schließen.

01:12:58: Was macht dir Mut?

01:13:01: Mir macht mut Das ich erlebe Dass sich immer wieder an Tischen sitzen wie diesen das wenn Ich die Dinge So beschreibe wie ich sie verstehe.

01:13:13: andere leute sagen Ja das so sehe ich das auch.

01:13:15: und dann Haben Die immer noch einen blick auf die welt wo ich denke ah ja suche sich das auch.

01:13:20: also ich halte uns für absolut in der Lage Die Situation und die Welt, in der wir gerade geworfen sind zu verstehen um zu verändern.

01:13:30: Nummer eins das zweite was es mir gut macht.

01:13:33: Ich glaube die Menschen sind gut.

01:13:35: ich glaube die menschen sind zukunftsgewillt.

01:13:38: Wir haben alle selbst Den ärmsten menschen im bundeslopik deutschland deren verantwortung ist nicht etwas neues zu machen.

01:13:49: denen geht es heute besser als den königen Im achtzenden jahrhundert.

01:13:54: also wir leben in einer zeit von Absurdem Wohlstand, absurden technologischen Fähigkeiten.

01:14:04: Und es ist eine Frage von demokratischer Bereitschaft einer Idee voneinander das jetzt so zusammenzuziehen dass es funktioniert und das finde ich wahnsinnig zukunftsträchtig und großen Grund für Optimismus.

01:14:23: Letzte Frage für diese Folge Wir fliegen jetzt mit einer Zeitmaschine ins Jahr zwei Tausendfünfzig.

01:14:28: Wir landen am Brandenburger Tor, steigen wieder aus.

01:14:31: Was für ein Land sehen wir?

01:14:34: Es sei ein bisschen heißer, weil das mit dem Klimawandel echt ein Problem ist und auch alle Bemühungen die wir jetzt noch schaffen werden, dass nicht gehen wird.

01:14:43: ich glaube wir werden in einem Land leben, dass sehr viel diverser ist von vierzig Prozent aller Kinder der Grundschule hameutische Migrationshintergrund.

01:14:54: und wenn alles wahr ist, was ich gerade gesagt habe über unsere Fähigkeit an die Dinge gut zu gestalten dann wird sich das ungefähr so anfühlen wie naja in den zweitausendern als da ganz viel Aufbruch war.

01:15:09: Als wir das Sommermärchen hatten und irgendwann Weltmeister geworden sind.

01:15:13: also ein gutes irgendwie normales.

01:15:17: Die Leute leben ein gutes Leben hintereinander Und haben die Fähigkeiten mit den schlechten Dingen umzugehen.

01:15:24: Normales Land.

01:15:26: Das ist eine gute Perspektive!

01:15:27: Die gute Perspective ist, dass wir einfach noch mal die zweite Folge dem Desk machen müssen wir?

01:15:32: Thomas ich danke dir vielmals für das Gespräch, es hat sehr viel Spaß gemacht.

01:15:35: Es hat mir auch großen Spaß gemacht, danke für die tollen Fragen.

01:15:39: Dann melde dich gerne bei uns, alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du in den Show-Notes.

01:15:56: Danke fürs Einschalten!

01:15:57: Bis bald damit die Guten gewinnen.

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